Das Buch im Mediengefüge
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
Definition
Zukunft, Anfänge
Herstellung
Lesekultur
Stellung im
Mediengefüge
Wirtschaftsfaktor Buch
Das Buch im
Literaturbetrieb
8.
9.
10.
11.
12.
13.
14.
Nutzung
Konkurrenz und
Komplement
Äußere Form und
Erscheinungsweise
Buchgattungen
Bibliothekspraxis
Disziplinen,
Institutionen
Standardwerke
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1. Definition
Das Buch:
•
defined by UNESCO for statistical purposes as a "nonperiodical printed publication of at least 49 pages
excluding covers," but no strict definition satisfactorily
covers the variety of publications so identified.
(Enc.Brit.)
•
heute Form des Codex = zusammengeheftete Blätter in
einem Einband
•
Bezeichnung leitet sich ab von zusammengebundenen
Buchenholztafeln und hebt den Unterschied zur antiken
Schriftrolle hervor
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1. Definition –
Problematisierung
Die traditionelle Definition hebt vor allem auf die
äußere Form ab.
Aber:
• elektronische Bücher
• Hörbücher
Fazit: Der Begriff Buch vermischt zwei Aspekte:
• materielle Gestalt
• Funktion (Fixierung geistig-immaterieller
Inhalte)
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2. Zukunft: E-Ink
Bildquelle: http://www.eink.com/
Displaytechnologie der E Ink Corporation, u.a. in
Kunststofffolien = Immedia™ electronic display =
„Papier“ mit sich wandelnder Schrift u. Grafik
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2. Vorgeschichte
•
•
Im Mittelalter handgeschriebene Bücher,
Klöster
Blockbücher des späten Mittelalters =
zusammengeheftete Holztafeldrucke,
1 Holztafel (Block, Holzschnitt) = 1 Seite
mit Text und Bild
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2. Anfänge 1
•
•
Johannes Gutenberg ca. 1400-1468, Mainz
erfand ca. 1450


den Buchdruck = Hochdruck mit beweglichen
Metalllettern, d.h. die Druckform wird für jede
Seite neu aus den einzelnen Lettern
zusammengesetzt
ein Handgießinstrument zur Herstellung
identischer Lettern
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2. Erfindung – Bild 1 ca. 1550
Printing books from the Nova Reperta (first half of the 17th century), engraving by Theodoor Galle after a
drawing by Jan van der Straet c. 1550; in the British Museum. Quelle: Enc.Brit.
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2. Erfindung – Bild 2
Gutenberg-Museum Mainz
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2. Erfindung – Bild 3
Gutenberg-Museum Mainz
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2. Anfänge 2
Gutenbergs Erfindung
• verknüpfte Metalltechnologie,
Buchstabenschrift und Papier
• verdrängte binnen weniger Jahre die
Block- und handgeschriebenen Bücher
• differenzierte in drei Berufsgruppen:
Verleger, Drucker, Schriftsetzer/-gießer
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2. Anfänge 3
Gesellschaftlicher Hintergrund =
•
•
Bedarf an schriftlicher Kommunikation
Bedarf an personenunabhängiger Speicherung
von Wissen
Die weitere Entwicklung ist vom Anwachsen dieser
Bedarfe geprägt
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3. Herstellung
Inkunabel = Wiegendruck
= Frühdruck bis 1500
Weiterentwicklung des Buchdrucks:
• Handliches Format (ca. 1500, Italien)
• Titelblatt (ca. 1520)
• Besser lesbare Schrifttypen
• Zylinderdruckmaschine 1802
• Setzmaschine Linotype 1884
• Offsetdruck 1904 + Fototechnik
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3. Herstellung - Fortsetzung
•
•
•
•
•
•
Fotosatz: Buchstabenvorlagen = Filmnegative
Lichtsatz: digitale Buchstabenvorlagen
Computer-to-film: Bilder und Texte werden digital
zu einer Seite zusammengeführt und auf einen Film
im Format der Druckplatte aufbelichtet
Computer-to-plate: ...und auf die Druckplatte
außerhalb der Druckmaschine aufbelichtet
Computer-to-press: ...und auf die Druckplatte in der
Druckmaschine aufbelichtet
Publishing-on-demand mit beliebig kleinen Auflagen
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3. Herstellung - Fazit
Geschichte der Buchherstellung =
•
•
•
Steigerung der Arbeitsproduktivität:
Gutenberg: einige Hundert Buchstaben / Stunde
Lynotype: 7.000 Buchstaben / Stunde
Lichtsatz: 1 Mio. Buchstaben / Stunde
Durchbruch des Taschenbuches in der 2. Hälfte 20. Jh.
Verbilligung des Buches (Mark):
1910
1995
Preis Fachbuch
3,00
78,00
Stundenlohn Industrie
Relation
0,53
5,7
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25,14
3,1
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4. Lesekultur 1
•
•
•
•
•
Bis ins 18. Jahrhundert war Lesenkönnen Privileg einer
dünnen Bildungsschicht
Im 18. Jahrhundert (Aufklärung) Verbreiterung,
Aufkommen der Moralischen Wochenschriften
Im 19. Jahrhundert Beseitigung des Analphabetismus
(Schulpflicht) und Massenverbreitung populärer
Lesestoffe
(z.B. Eugène Sue, James F. Cooper: Lederstrumpf )
Im 19. Jahrhundert: pädagogischer Kampf gegen die
„Lesewut“
Ende des 20. Jh.s: Sorge um Zerfall der Lesekultur
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4. Lesekultur 2
•
•
•
Leseförderung als kulturpolitische Aufgabe
anerkannt
Medien- und Computerkompetenz setzt
Lesenkönnen voraus
Lesekultur stützt sich bisher auf das gedruckte
Buch; diese Verknüpfung erscheint auf dem
Hintergrund der medialen Entwicklung (z.B.
eBook) in Frage gestellt
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4. Lesekultur
- eBook
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5. Stellung im Mediengefüge 1
•
Gedrucktes Buch als umfangreicher Text- und
Bildträger:





Unabhängig von einer Stromquelle
Hoher Kontrast, hohe Auflösung
äußerst robust, hervorragend handhabbar
Linear statt vernetzt ( ↔ Hypertext)?
Medienbruch im Verhältnis zu digitalen Medien
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5. Stellung im Mediengefüge 2
Image: Bücher
•
•
•
•
•
•
•
sind ein gutes Mittel der Freizeitgestaltung,
bieten Rückzugsmöglichkeiten,
eignen sich besonders gut zum Verschenken,
verschönern die Wohnung,
nehmen aber zu viel Zeit in Anspruch,
sind mühsam und anstrengend zu lesen, besonders für
Hauptschulabsolventen,
stellen ein unübersichtliches Angebot dar.
Vor allem: Weiterbildung, persönliches
Vorankommen, Mitreden.
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5. Stellung im Mediengefüge 3
Neue Rollenverteilung im Mediengefüge:
• Komplexe und textbasierte Information:
weiterhin gedruckte Bücher oder Imitationen
davon (eBook)
Aktuelle, punktuelle Information, Lernen:
• Digitale Funk- oder Leitungsnetze (z.B. SMSWörterbuch von Langenscheidt)
• Multimediale Darstellungen (WWW, CD-ROM,
DVD)
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6. Wirtschaftsfaktor Buch 1
Umsätze in Deutschland 1998 bzw. 1999:
• Bücher:
16.000 Millionen DM
davon Internet:
60 Millionen DM
• CDs:
5.000 Millionen DM
• Kaufvideos:
980 Millionen DM
• Mietvideos:
720 Millionen DM
• Videospiele:
2.200 Millionen DM
• Konventionelle Spiele:
3.800 Millionen DM
• Quelle-Konzern:
22.000 Millionen DM
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6. Wirtschaftsfaktor Buch 2
Ca. 3.300 Verlage, ca. 5.200 Betriebe des
Einzelhandels (davon 74 % unter 1 Mio. DM
Umsatz p.a.), relativ geringe Konzentration
Buchverlage: ca. 23.000 Beschäftigte,
Einzelhandel: ca. 31.000 Beschäftigte
(Tonträgerbranche: 36.000 Beschäftigte)
Buchpreisbindung nach § 16 GWB:
• Gebundener Ladenpreis bei Verlagserzeugnissen
in D, CH, AU
• Nicht bei Multimedia-CD-ROMs u.a. Non-Prints
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7. Das Buch
im Literaturbetrieb 1
•
•
Im Mittelpunkt des Literaturbetriebs stehen
gedruckte Bücher
Bestsellerlisten:


Publishers Weekly , Sunday Times, Livres:
Buchreport
Barsortiment Umbreit, Bestseller Ost (Das
Magazin), Karstadt-Bestseller Taschenbuch,
Meistverkauften Bücher Schweiz: BuchMarkt
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7. Das Buch
im Literaturbetrieb 2
•
Bestsellerliste Buchreport (Harenberg Kommunikation):
50 Hardcover Belletristik
50 Hardcover Sachbuch
50 Taschenbuch Belletristik
50 Taschenbuch Sachbuch
•
•
Platz 1-15: Der Spiegel
Platz 1-12: Gong
400 neue Titel pro Jahr, 30-50 davon auf Platz 1-15
Nie: Duden, Bibel, Shell-Atlas, Der kleine Prinz
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8. Nutzung 1
Buchlesen seit langen Jahren etwa konstant
(Bevölkerung in Deutschland ab 14 Jahren):
• 18 % nie
• 56 % mind. 1 x pro Monat
• 22 % mehrmals pro Woche
Buchkauf:
• 54 % mind. 1 x in den letzten 12 Monaten
• 11 % mind.10 x in den letzten 12 Monaten
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8. Nutzung 2
Faktoren, die die Neigung zum Buchlesen und
Buchkauf steigern:
• Weibliches Geschlecht
• Junges Lebensalter (Lesen, nicht Kauf)
• Schulbildung (stark)
• Berufsausbildung, Studium (stark)
• Einkommen
• Ortsgröße
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9. Konkurrenz
und Komplement 1
Mediennutzung
Zeitung
lesen
Zeitschrift
lesen
Radio
hören
Musiktonträger hören
Fernsehen
Videokassetten ansehen
mit dem PC
beschäftigen
täglich / fast täglich
mehrmals in der Woche
selten / nie
mehrmals in der Woche
selten / nie
täglich / fast täglich
mehrmals in der Woche
selten / nie
mehrmals in der Woche
mehrmals im Monat
selten / nie
täglich / fast täglich
mehrmals in der Woche
selten / nie
mehrmals in der Woche
mehrmals im Monat
selten / nie
mehrmals in der Woche
seltener
nie
mindestens
7 Bücher 73
18
9
63
37
75
14
11
54
23
23
75
18
6
10
25
65
32
14
54
1-6 Bücher
gelesen
74
19
7
62
37
76
15
9
36
26
38
83
13
4
9
23
67
16
13
71
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keine Bücher
gelesen
74
16
10
55
45
73
17
11
26
15
59
85
11
4
14
20
66
6
4
90
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9. Konkurrenz
und Komplement 2
•
Buchnutzung korreliert



•
•
positiv mit der Nutzung von Zeitschriften,
Musiktonträgern, WWW, E-Mail.
negativ mit der Nutzung von Fernsehen und
Videospielen.
kaum mit der Nutzung von Zeitung, Radio und Video.
Die Zeit für Mediennutzung insgesamt stieg stark
an, ... für Buchnutzung blieb etwa gleich.
Jeder 4. Buchverlag bringt auch elektronische
Publikationen heraus.
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10. Äußere Form,
Erscheinungsweise
•
•
•
•
•
•
•
Hardcover
Softcover, Paperback
Taschenbuch
Loseblattausgabe
Medienkombinationen
Mehrbändiges Werk
Reihe
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11. Buchgattungen
Kriterium: Inhalt und Darstellungskonvention u.a.
•
•
•
•
•
•
•
Populäres Sachbuch
Fachbuch,
Wissenschaftliches Buch
Handbuch
Lexikon
Sprachwörterbuch
Lehr-, Lern-,
Übungsmaterialien
Schulbuch
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Ratgeber, Anleitung
Reiseführer
Atlas
Bildband
Verzeichnis, Bibliografie
Belletristisches Buch
Kinder- und Jugendbuch
Comic
Malerbuch, Pressendruck
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12. Bibliothekspraxis:
Erwerbung 1
ÖB:
• SOLL: 20 % Nonprint-Medien
• IST: über 90 % gedruckte Bücher
WB:
• Weit über 50 % der Erwerbungsetats:
Zeitschriften
• Bestandsverfilmung (Bücher, Zeitschriften)
• Retrospektive Digitalisierung (Bücher)
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12. Bibliothekspraxis:
Erwerbung 2
DIE DEUTSCHE BIBLIOTHEK,
Landesbibliotheken (z.B. Stadt- und
Landesbibliothek Potsdam, Universitäts- und
Landesbibliothek Münster, Bayerische
Staatsbibliothek München):
• Zugang kraft Pflichtexemplargesetzen =
Sammlung aller Publikationen
(Bücher, Zeitschriften, CD-ROMs,
Musiktonträger, Notendrucke)
im Interesse der kulturellen Überlieferung
• DDB: auch Online-Publikationen
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12. Bibliothekspraxis:
Benutzung
Bearbeitung für die Benutzung:
• Signaturschild
• Verbuchungsetikett, Barcode, Chip
• Magnetstreifen/Chip zur Diebstahlsicherung
• ÖB: Folieneinband, Einbandverstärkung
• WB: Buchbinder-Einband
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12. Bibliothekspraxis:
Bestandserhaltung
In Bibliotheken mit Archivierungsfunktion:
• Papierzerfall besonders Erscheinungsjahre
1844- ca. 1950 infolge Säuregehalt
• Verfilmung, Digitalisierung (Information, nicht
physische Gestalt)
• Massenentsäuerung in großen Tanks (physische
Gestalt mit Einschränkung)
• Individuelle Behandlung (physische Gestalt)
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13. Disziplinen
•
Literaturwissenschaft: Texte und Literaturbetrieb
(Schnell, Ralf: Die Literatur der Bundesrepublik. 1986)
•
•
•
•
Kunstwissenschaft: Buch als ästhetisches Objekt,
Buchgestaltung, Buchillustration
(z.B. Frans Masereel, Josef Hegenbarth)
Buchwissenschaft (Spezifik des Objekts)
Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Grafikdesign, Typografie: Gestaltung von
Bucheinband, Layout, Schutzumschlag
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13. Institutionen 1
•
•
•
Buchwissenschaft: Univ. Erlangen-Nürnberg,
Mainz, München
Buchhandel/Verlagswirtschaft (FH): HTWK
Leipzig
Buchgestaltung, Illustration, – Künstl. HS / FH
in Halle, Hamburg, Leipzig
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13. Institutionen 2
•
•
•
•
•
Deutsches Buch- und Schriftmuseum Leipzig
Gutenberg-Museum Mainz
Buchmuseum der Sächsischen Landesbibliothek
- Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
(SLUB)
Deutsches Bucharchiv München
Bibliophile Gesellschaften (u.a. PirckheimerGesellschaft, Gesellschaft der Bibliophilen)
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14. Standardwerke
•
•
•
•
•
•
Lexikon des gesamten Buchwesens (1985-). LGB2.
2. Aufl. Bd 1-. Stuttgart: Hiersemann.
Funke (1998), Fritz: Buchkunde. 6. Aufl. München:
Saur.
Hiller (1991), Helmut: Wörterbuch des Buches. 5.
Aufl. Frankfurt a.M.: Klostermann.
Handbuch Lesen (1999). Franzmann, Bodo u.a.
(Hrsg.). München: Saur.
Umlauf (1996), Konrad: Moderne Buchkunde.
Wiesbaden: Harrassowitz.
Umlauf (2000), Konrad: Medienkunde. Wiesbaden:
Harrassowitz.
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Das Buch im Mediengefüge