Postbank Berlin,
IBAN DE26 1001 0010 0001 1991 01 BIC PBNKDEFF, Landsmannschaft
Westpreußen
Landsmannschaft Westpreußen e.V.
- Landesgruppe Berlin -
Mitteilungsblatt
www.westpreussen-berlin.de
Brandenburgische Straße 24 Steglitz,
SS
12167 Berlin, Montags 10-12 Uhr
Ruf 030-257 97 533, Fax: 030-2191 3077;
Ruf: 030-215 54 53 (Hanke privat)
westpreussenberlin@gmail.com
Herausgegeben für die
Landesgruppe Berlin der Landsmannschaft Westpreußen e.V.
von Reinhard M.W Hanke (Deutsch Krone / Wirsitz)
und Dieter Kosbab (Bütow / Rosenberg)
Nr Nr. 101 (04)
Oktober - Dezember 2015
29. Jahr
Jahr
25. Jahr JahrJahr
Uns zieht es nach Ungarn!
„Verloren ist nur, was man aufgegeben hat!“
Aber der Mensch, der an drei Stellen lebt, im
Vergangenen, im Gegenwärtigen und in der
Zukunft kann unglücklich sein, wenn eine von
diesen dreien nichts taugt.
Wir waren im Jahre 2013 in der Ukraine und haben
uns mit Mensch und Landschaft dieses gebeutelten
Staates beschäftigt. Unsere Hoffnung, dass dieses
Land zur Ruhe kommt, hat sich bisher nicht bestätigt.
Georg-Christoph Lichtenberg (1742-1799)
Herbstliches Danzig
Von Herbert Sellke
Der Herbst kam in die Stadt. Der Winter droht
Mit kühler Ahnung aus Novemberferne.
Die Blätter wurden gelb und rot
Und nächtens flackern wie bei Frost die Sterne.
Nun wird des Jahres zweiter Frühling wach
Mit einem Lichte, das wie Wahrheit leuchtet.
Die zweite Sehnsucht flammt ihm nach
Wie rote Astern, die vom Tau befeuchtet.
Von Plan und Gassen schwand des Sommers Spur,
Altweibersommer spinnt den weißen Faden
Und schärfer zeichnet jegliche Kontur
Das Herbstlicht an dem Kunstwerk der Fassaden.
Am nahen Meer vor unsern Toren loht
Uns jetzt ein Leuchten auf in bunten Gluten:
Ein Grün, ein Blau, ein Muschelrot,
So grell und hell, wie Opfertiere bluten.
Befreiend geht der Wind von Land und nimmt
Mit sich des Lebens und des Herzens Schwere.
In blumenblauer Ferne schwimmt
Das weiße Band von Hela auf dem Meere.
Herbert Sellke, geb. 30. 12. 1882 in Danzig, gest.
22. 04. 1939 ebendort, Journalist, veröffentlichte
verschiedene Romane: “Maria am Gestade” (1920),
“Die Schicksalsschmiede” (1928) u. a., die
Gedichtsammlung “Das goldene Tor” (1924), das
Sagenbuch “Danziger Nachtgesichte” (1918) und die
im
Dialekt
geschriebene
Novellensammlung
“Nohberschlied” (1924). Auch ein Drama “Der Kuss
der Judith Simon” (1907) hat er geschrieben.
Quelle: http://www.westpreussenonline.de/html/dichter_schriftsteller_teil_8.html
Nun wollen wir nach langer Vorbereitung im nächsten
Jahr nach Ungarn fahren, das mit der Geschichte der
Deutschen vielfältig verbunden ist und bei der
Vereinigung der Deutschen 1989 eine bedeutende
Rolle gespielt hat. Auch in unseren Tagen, im
September
2015,
spielt
Ungarn
für
die
Bundesrepublik
Schicksal: als Mahner, als
Stolperstein für allzu wohlfeile Ideen, die unser Land
zerstören können.
Liebe Landsleute, liebe Leser, kommen Sie mit nach
Ungarn! Hier finden Sie die notwendigen Angaben
zur Studienfahrt:
Studienfahrt „Ungarn“,
Mi 01. bis Sb 11. Juni 2016
hiermit gebe ich Ihnen die geplante Reiseroute und
die Reisebedingungen bekannt und hoffe auf
umfassende Zustimmung und Ihre Anmeldung bis
zum 20. November 2015; bis zu diesem Datum muss
auch die Anzahlung von EURO 300,00 geleistet
werden. Die Höhe der Anzahlung bestimmt sich u.a.
aus der Bezahlung der Flugtickets in Höhe von
EURO 210,00 und der Bearbeitungsgebühr von
EURO 20,00; der Preis für spätere Anmeldungen –
sofern noch möglich muss jeweils individuell
geregelt werden:
Die Reise (ohne Flüge) kostet nun bei 20
Teilnehmern im Doppelzimmer EURO 1.277,00 für 11
Tage
(Einzelzimmerzuschlag
EURO
225,00),
Halbpension, deutsche Reiseleitung, alle Eintritte und
Führungen laut Programm, Beförderung mit
modernem Bus (ab / bis Flughafen).
►
Seite 2
Westpreußen Berlin
Gesamtpreis (ohne Flüge): Euro 1.277,00 (zzgl.
EZZ EURO 225,00).
Leistungen laut Programm bei mind. 20 Teilnehmern.
Für die Flüge Berlin-Budapest-Berlin haben wir eine
Option zu EURO 210,00/ Person.
Die Restzahlung muss am 23. März 2016 auf
unserem o.g. Konto gebucht sein.
Sollten Sie u.a. die Absicht haben, eine
Reisekostenrücktrittversicherung abschließen zu
wollen, so müssen Sie das nach unserer
Reisebestätigung umgehend tun.
Bitte, werben Sie in Ihrem Bekannten- und
Freundeskreis!
Ich gehe davon aus, dass es eine wunderschöne
Reise wird, ich werde mich jedenfalls dafür mit aller
Kraft einsetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Reinhard M.W. Hanke, Reiseleitung
Mi, (01) 01.06.16 Flug Berlin – Budapest.
Esztergom - Szentendre
Ankunft in Budapest gegen 10 Uhr.
Fahrt vom Flughafen entlang des Donauknies nach
Esztergom / Gran: Besuch der Basilika
(Schatzkammer, Krypta und Kuppel).
Gelegenheit zum Mittagessen.
Nachmittags Besichtigung und Bummel durch die
Künstlerstadt Szentendre / Sankt Andrä mit ihrem
reizvollen barocken Stadtbild.
Kaffeepause.
Kurze Orientierungsrundfahrt in Budapest mit
Gellertberg.
Abendessen. Übernachtung in 4-Sterne-Hotel in
Budapest.
Do, (02) 02.06.16 Budapest
Frühstücksbuffet im Hotel.
Stadtbesichtigung mit deutscher Reiseleitung (u.a.
Parlamentsbesuch, Basilika Szent Istvan,
Opernhaus, Markthalle).
Abendessen in einem Budapester Restaurant
Übernachtung in 4-Sterne-Hotel in Budapest.
Fr, (03) 03.06.16 Budapest
Frühstücksbuffet im Hotel.
Stadtbesichtigung mit deutscher Reiseleitung (u.a.
Ungarisches Nationalmuseum mit Führung,
Synagoge / Jüdisches Museum, Matthiaskirche und
Fischerbastei).
Am Abend Schifffahrt auf der Donau mit Abendessen.
Übernachtung in 4-Sterne-Hotel in Budapest.
Sb, (04) 04.06.16 Budapest - Gödöllő - Eger
Frühstücksbuffet im Hotel.
Morgens zunächst Fahrt nach Gödöllö / Getterle.
Das hiesige Schloss, ein hervorragendes Beispiel
mitteleuropäischer Barockarchitektur, wurde 1867
Mitteilungsblatt
Nr. 101
von der ungarischen Nation dem Habsburger
Königspaar als Sommerresidenz übergeben und
diente der, von den Ungarn geschätzten Königin
Elisabeth, liebevoll Sissi genannt, als bevorzugter
Aufenthaltsort. Abstecher in das Dörfchen Hollokő /
Rabenstein, dessen Altstadt zum UNESCO
Weltkulturerbe zählt. Hier sind mehrere Straßenzüge
noch im originalen alten Baustil erhalten und Sie
können viele der Häuschen besichtigen. Weiterfahrt
nach Eger / Erlau. Rundgang durch die Innenstadt
(Sehenswürdigkeiten wie u.a. Kathedrale und
Lyzeum mit schöner Bibliothek, Observatorium mit
Camera
Obscura,
Erzbischöflicher
Palast,
Minoritenkirche, Rathaus, Burg, "Serbische" Kirche).
Abendessen und Weinprobe in einem Weinkeller im
Tal der Schönen Frauen (Szépasszony-völgy).
Übernachtung in 4-Sterne-Hotel in Eger.
So, (05) 05.06.16 Eger – Szilvásvárad (Bükk
Nationalparks) - Lillafüred
Frühstücksbuffet im Hotel.
Ausflug nach Szilvásvárad im Bükk-Nationalpark
mit
deutscher
Reiseleitung.
Besuch
des
Kutschenmuseums, anschließend Fahrt mit Kutschen
zu dem „Paraden Stall“ des Grafen Pallavicini (hier
stehen die schönsten Lipizzaner-Hengste des
Gestüts). Mit den Kutschen Fahrt zur Talstation der
Kleinbahn. Fahrt mit der Kleinbahn (20 Minuten) bis
zur
Gloriette-Lichtung:
Schnapsempfang,
Forellenbraten, frisches Obst und Weißwein, mit
Informationen über die Speisen und Selbstbeteiligung
bei der Zubereitung). Rückkehr ins Tal: entweder in
einer 1-stündigen Wanderung oder mit der Kleinbahn
(20 Minuten).
Anschließend Fahrt nach Lillafüred.
Abendessen und Übernachtung in 4-Sterne-Hotel.
Mo, (06) 06.06.16 Lillafüred – Aggtelek – Miskolc Lillafüred
Frühstücksbuffet im Hotel.
Aufenthalt in Lillafüred, einem sehenswerten, weil
malerisch gelegenem Örtchen Besichtigung in
Aggletek (schönes Stadtbild) und der mittelalterlichen
Burg von Diósgyőr. Blick vom Aussichtsturm auf
dem Avas-Berg. Tagesziel Miscolc / Mischkolz ist
die drittgrößte ungarische Großstadt und Zentrum
Nordungarns,
aber selbst keine touristische
Hochburg.
Wellness und Entspannung im Hotel in Lillafüred.
Abendessen und Übernachtung in 4-Sterne-Hotel.
Di, (07) 07.06.16 Lillafüred – Tokaj – Debrecen
Frühstücksbuffet im Hotel.
Fahrt über Tokaj / Tokey, berühmt für seinen
köstlichen Wein. Weiter nach Debrecen / Debrezin,
zweitgrößter Stadt
Ungarns, genannt das
„calvinistische
Rom“:
Besuch
der
Großen
Reformierten Kirche.
Abendessen und Übernachtung in 4-Sterne-Hotel.
►
Nr. 101
Westpreußen Berlin
Mi, (08) 08.06.16 Debrecen – Hortobagy-Tscharda
Mezőkövesd – Dunaföldvar Kalocsa –
Szekszard - Pécs
Frühstücksbuffet im Hotel.
Fahrt durch die Puszta über Hortobagy-Tscharda
(1999 wurde der Nationalpark Hortobagy in die
UNESCO-Liste des Weltkulturerbes eingetragen; der
Park besteht weitgehend aus großen Flächen von
Weide- und Sumpfgebieten) nach Kalocsa /
Kollotschau, eine der ältesten Städte Ungarns.
Besuch des Erzbischöflichen Palais, in dem neben
der Bibliothek vor allem der Prunksaal, das Oratorium
sowie die Deckenfresken beachtenswert sind, des
bischöflichen Parks mit zahlreichen dendrologischen
Raritäten und des Paprikamuseums; die barocke
Kathedrale Mariä-Himmelfahrt mit der Orgel, auf der
Franz Liszt des Öfteren spielte, kann Renovierungen
leider nicht besichtigt werden. Anschließend Fahrt
über Szekszard / Sechshard (oder Sechsard)
nach Pécs / Fünfkirchen, der Kulturhauptstadt
Europas 2010.
Abendessen und Übernachtung in 4-Sterne-Hotel.
Do, (09) 09.06.16 Pécs – Balatonfüred
Frühstücksbuffet im Hotel.
Vormittags Stadtrundgang durch Pécs / Fünfkirchen
u.a. mit Besichtigung von Cella Septichora und
urchristlichem Mausoleum (spätrömisch, 4. Jh.). Am
Nachmittag Fahrt über Kaposvar / Kopisch (und
Ruppertsberg, Ruppertsburg), Balatonboglar /St.
Egidi und Szantod zum Plattensee. Mit der Autofähre
setzen wir über zur Halbinsel Tihany und am Ufer
weiter entlang nach Balatonfüred / Bad Plattensee,
ein bekannter und sehr gepflegter Kurort, in dem die
Größen aus Literatur, Wissenschaft und Wirtschaft
und der Adel im 19. Jh. ihre Sommervillen hatten. Die
alten Schlösser und Villen werden restauriert und die
Parkanlagen neu angelegt. Abendspaziergang
entlang der Kurpromenade und im Kurviertel.
Abendessen und Übernachtung in 3-Sterne-Hotel
(Superior-Zimmer).
Fr, (10) 10.06.16 Balatonfüred – Veszprem –
Herend – Pannonhalma – Györ
Frühstücksbuffet im Hotel.
Fahrt nach Veszprém / Weissbrunn, die „Stadt der
Königinnen”. Stadtrundgang durch den historischen
Stadtkern rund um die Burg, Heldentor, Sankt
Michaels-Kathedrale, Erzbischöflicher Palast, GiselaKapelle. Weiterfahrt nach Herend / Herrendorf und
Besuch des dortigen Porzellan-Museums und der
weltberühmten Porzellanmanufaktur. Fahrt nach
Pannonhalma / Martinsberg mit Besuch des
Benediktinerklosters und dann weiter nach Györ /
Raab. Stadtrundgang in der Barockstadt mit Dom
und Burghügel.
Sb, (11) 11.06.16 Györ – Flughafen Budapest Berlin
Am frühen Morgen Rückflug nach Berlin.
Mitteilungsblatt
Seite 3
Ein Märchen, in dem unser Mann mit der
roten Zipfelmütze eine Rolle spielt
Wer mit uns auf unseren Tagesfahrten und AGOMWanderungen unterwegs ist, kennt unseren Ernst B.
mit der roten Zipfelmütze, Mitglied auch unserer
Landsmannschaft. Den wenigsten dürfte jedoch
bekannt sein, dass Ernst B. schon zu Lebzeiten in die
Literatur eingegangen ist.
Ich bekam „Das Märchen vom Prinzen Gandharva“
vom Autor in die Hand, als wir den Geburtstag von
Ernst feierten, und war vom Lesestoff fasziniert. Das
Buch entstand aus einer Vielzahl von Briefen über
Handy (SMS) an die Tochter Karen B., die hier – vom
Autor hochverehrt – die Hauptrolle spielt: Penelope
mit ihren Töchtern und deren tatsächlichen Namen
Meline und Lioba wie eben auch mit Vater Ernst als
Zauberer Simbarius.
Dem Autor schrieb ich nach der Lektüre: „Lieber
Atasa, Du bist eine große Begabung! Du hast viel
Phantasie, bist ein Meister der Sprache - ich habe die
Geschichte in einem Zuge gelesen und mich immer
wieder gewundert, wie Du immer neue Ideen geboren
hast, wenn man schon glaubte: das war's!
Bitte, folge diesem Weg, schreibe weiter, entwickle
Deine Ideen…
Übrigens: ein Lob auch dem Lektorat und Dir Druckfehler habe ich nicht gefunden oder überlesen,
►
Seite 4
Westpreußen Berlin
weil mich die Geschichte und die Sprache so stark in
den Bann zogen? Dank auch an die Künstlerin für
das schöne Titelbild!“
Der Autor schreibt in seinem Vorwort u.a.: „Mir ist es
sehr wichtig, dass die Menschen respektvoll
miteinander
umgehen,
aufeinander
Rücksicht
nehmen und aufrichtig zu ihren Freundschaften
stehen… Ich habe bewusst Wert darauf gelegt,
gegen die, beklagenswerter Weise in vielen Märchen
zu findende, zerstörerische Gewalt, eine besonnene
Lösung darzubieten, der ewigen Herausforderung
des Bösen zu widerstehen“.
Von Atasa (1959 als Klaus Horn in Berlin geboren)
weiß ich, dass er an einer Fortsetzung des
„Märchens“ arbeitet. Schauen Sie, liebe Leser, in die
Seiten im Netz: www.atasas-maerchen.de und
natürlich ins Buch:
ATASA: Das Märchen vom Prinzen Gandharva.
Mit einem Titelbild von Rikta Annette Schaden.
Berlin: Pro Business 2012. 350 Seiten. ISBN 978-386386-288-6. EURO 29,95.
Menschen, an denen nichts auszusetzen ist, haben
nur einen, allerdings entscheidenden Fehler: sie sind
uninteressant. Zsa Zsa Gabor *1917
Bücher der Copernicus-Vereinigung
Die Berliner Landesgruppe der LMW hat vor einiger
Zeit
Lagerbestände
aus
einer
Druckerei
übernommen. Es handelt sich hierbei um folgende
Publikationen der Copernicus-Vereinigung, die Sie in
unserem Büro erhalten können:
1) Geschichte der Papiermühlen,
2) Nordpommerellen sowie
3) Beiträge zur Geschichte Westpreußens, die
Ausgaben Nr. 15, 16, 17, 18 und Nr. 20/21.
Mit Ausnahme der "Beiträge Nr. 20/21", die EURO
24,00 kosten, können Sie die übrigen Ausgaben für
EURO 5,00 / Exemplar erwerben; Rabatte sind
möglich.
Die Copernicus-Vereinigung für Geschichte und
Landeskunde Westpreußens e.V. finden Sie im
Netz (Seiten im Aufbau) unter:
www.copernicus-online.eu
Westpreußisches Landesmuseum und
Kulturstiftung Westpreußen
Das nach dem Umzug aus Münster-Wolbeck in der
Klosteranlage von Warendorf im Dezember 2014
neu eröffnete Westpreußische Landesmuseum findet
sich im Netz auf den Seiten
http://westpreussisches-landesmuseum.de/de/
Die Kulturstiftung Westpreußen, Träger des
Museums, findet sich im Netz ab sofort unter
http://www.kulturstiftung-westpreussen.de/de/
Mitteilungsblatt
Nr. 101
Folgenden Spendern der letzten drei Monate ist
für die vorbildliche Unterstützung unserer Arbeit
zu danken (zur Nachahmung empfohlen):
20 bis >50 €: S. Dreher (Kulm), R. Hanke
(Wirsitz/Deutsch Krone); H. Habermann, M.
Schulz, UC (Gäste WBW).
Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr
an ihn denkt.
Bertolt Brecht (1898-1956)
Heimatkreistreffen in Berlin:
Wir bitten, die Termine und Örtlichkeiten bei den
zuständigen Heimatkreisbetreuern oder in der
Geschäftsstelle zu erfragen:
(1) Bromberg & Schwetz, Wirsitz & Zempelburg,
Flatow, Deutsch Krone, Schneidemühl: Ruf 030215 54 53 (Herr Hanke).
(2) Elbing & Marienburg & Marienwerder:
Ruf 030-508 55 55 (Herr Schuricht).
(3) Rosenberg, Stuhm, Danzig & Nördliche
Kreise (Neustadt/Westpr., Karthaus, Berent,
Preußisch Stargard, Dirschau): Ruf 030-661 24
22 (Herr Kosbab).
(4) Schlochau, Konitz & Tuchel:
Ruf 030-413 19 92 (Frau Manchen).
(5) Thorn & Kulm, Graudenz & Briesen &
Neumark & Strasburg:
Ruf 030-771 77 87 (Frau Weigelt-Wiesner), Herr
Kosbab (030-661 24 22).
Die Heimatkreisgemeinschaften (1), (3) und (5)
veranstalten gemeinsamen Treffen (dienstags alle
zwei Monate); in diesen öffentlichen Treffen werden
Themen behandelt, so hat Gudrun Martin am
16.06.2015 über das von ihrem Vater geleitete
Heimatmuseum in Marienwerder und die aktuellen
Kontakte zu den polnischen Machern des heutigen
Museums berichtet; besonders hervorzuheben war
die Ausstellung im Marienwerderer Museum über
ihren Vater.-
Diese Heimatkreisgemeinschaft trifft sich
am Di, 13.10.2015, ausnahmsweise am
Reinickendorfer Schäfersee: Gäste sind
herzlich willkommen! Bitte, anmelden!
Die Heimatkreisgemeinschaft (2) trifft sich i.a.
monatlich freitags, die Gruppe (4) etwa dreimal/Jahr
sonntags. Grundsätzlich ist die zeitweilige Teilnahme
von Gästen gegen eine Spendenzahlung an die
Gruppe möglich.
►
Nr. 101
Westpreußen Berlin
Mitgliederversammlung der LM Westpreußen
Dienstag, 06. Oktober
2015, im Restaurant
„Ännchen von Tharau“, Rolandufer 6, 10179 BerlinMitte.
Fahrverbindung:
Sund
U-Bahnhof
Jannowitzbrücke.
Beginn: 15.00 Uhr Kaffeetafel, 16.00 Uhr MV.
Vorläufige Tagesordnung:
01. Begrüßung
02. Mitteilungen, Anträge
03. Bericht des Schatzmeisters
04. Bericht des Vorsitzenden
05. Aussprache
06. Abstimmung über Anträge
(u.a. zur Erhöhung der Mitgliedsbeiträge)
07. Besetzung von Funktionen/ Arbeitsfeldern
09. Arbeitsplanung für 2016
10. Verschiedenes
Liebe Mitglieder, bitte teilen Sie uns telefonisch
mit, ob wir mit Ihrer Teilnahme an der
Landesversammlung rechnen können.
Eine Teilnahme halten wir für selbstverständlich,
aber es gibt zuweilen Gründe, die eine
Teilnahme wider alle Absichten verhindern. Wir
müssen auch den Platzbedarf im „Ännchen von
Tharau“ planen können, und der Wirt des
Restaurants muss das umsetzen und auch
entsprechend Personal einsetzen. (Apparat
Kosbab 030-661 24 22 mit Anrufannehmer).
Unsere arbeitsmäßige Belastung lässt es
leider nicht zu, dass wir in Hausbesuchen bei
unseren
Mitgliedern
die
Teilnahmen
abfragen!
Unsere Geschäftsstelle
Es soll Landsleute geben, die noch nie in unserer seit
Januar 2014 bezogenen Geschäftsstelle in der
Steglitzer Brandenburgischen Straße 24, 12167
Berlin (Ruf: 030-257 97 533) gewesen sind. Das finde
ich sehr traurig. Wir haben montags von 10-12 Uhr
Besuchszeiten, sind aber auch an den übrigen Tagen
meistens dort zu finden, denn es gibt viel zu tun. Wir
bieten nicht nur Tee, Kaffee, Wasser oder Saft –
niemand muss verdursten. Wir haben auch Schriften
zu
Westpreußen,
beispielsweise
unseren
„AGOMWBW-Rundbrief“, der alle 14 Tage von uns
mit einem umfangreichen Veranstaltungskalender
und heimatpolitischen Beiträgen veröffentlicht wird:
http://westpreussenberlin.de/agomwbwrundbriefe.htm
Ein vorheriger Anruf ist aber anzuraten!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Mitteilungsblatt
Seite 5
Volkstrauertag am 15. November 2015
Auf dem alten Garnisonfriedhof am Columbiadamm
legen wir auch in diesem Jahr am Gedenkstein für
das 1. Westpreußische Artillerie-Füselierregiment,
zusammen mit den Ostpreußen, ein Blumengebinde
nieder. Wir treffen uns um 10:30 Uhr auf dem
Friedhof vor dem Luckner-Kreuz, an dem ab 11 Uhr
auch die Gedenkstunde unter Federführung des
Ringes Deutscher Soldaten stattfindet. Nach dem
Gedenken geht es dann zu einzelnen Gedenkstätten.
Wir vom Vorstand würden uns freuen, möglichst viele
Mitglieder unserer Landsmannschaft und ihre
Freunde und Begleiter zur Gedenkstunde begrüßen
zu können.
Kulturveranstaltung am 31. Januar 2016
Am Sonntag, dem 31. Januar 2016, findet wieder
unsere
traditionelle
Kulturveranstaltung
im
Restaurant Stammhaus in Siemensstadt statt. Wir
freuen
uns,
wieder
ein
schönes,
abwechslungsreiches Programm bieten zu können.
Dabei können Sie, liebe Landsleute, mithelfen:
übermitteln Sie uns Ihre Ideen!
Die nächsten Tagesfahrten mit dem
Westpreußischen Bildungswerk:
(07) 03.10.15 Bernburg und Köthen
€ 45
(08) 14.11.15 Seehausen und Osterburg
€ 45
(09) 28.11.15 Celle
€ 50
Anmeldungen für Tagesfahrten, bitte bis 21 Tage vor
der Fahrt
(Ruf: 030-215 54 53 Anrufannehmer, Hanke)
Für Nicht-Mitgliedern erhöht sich die TN-Gebühr
um jeweils 5 €.
Westpreußisches Bildungswerk (Vorträge):
Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin-Wilmersdorf,
Theater-Coupé, Großer Saal, nahe U-Bahnhof
Fehrbelliner Platz, jeweils montags (im November
dienstags!), 18.30 Uhr:
Mo, 07.09.15 (273): Dr. Maire-Luise H e c k m a n n ,
Potsdam: Forschungszugänge zu (West-)Preußen
unter deutscher und polnischer Beteiligung.
(Mit Medien).
Mo, 19.10.15 (274): Gerfried H o r s t , Berlin:
Hannah Arendt und Königsberg. (Mit Medien).
Di, 17.11.15 (275): Roland B o r c h e r s M.A.,
Berlin: Die Erinnerung an die Heimat Westpreußen
nach dem Krieg. (Mit Medien).
Keine Veranstaltungen im Dezember 2015!
Bundestreffen von westpreußischen
Heimatkreisen Sept. / Okt. 2015
10. Oktober
Elbing
in Bremerhaven
►
Seite 6
Westpreußen Berlin
Mitteilungsblatt
Nr. 101
Westpreußen-Bildkalender 2016
Elbinger Bier
Der Westpreußen-Bildkalender 2016 ist erschienen.
Er hat wie üblich 13 Motive aus Westpreußen oder
aus dem Westpreußischen Landesmuseum. Die
Monatsbilder können als Postkarten verwendet
werden.
Der Kalender kann über die Bundesgeschäftsstelle in
Münster zum Preis von € 10,50 zuzüglich
Versandkosten bestellt werden: Ruf 02506 – 30 57
50. Hier können Sie auch unser Bundesorgan „Der
Westpreuße/Unser Danzig“ abonnieren (18 €/Vj.).
Es gibt wieder das vor 20 Jahren sehr beliebte „EB“ aus
der Elbinger Brauerei, der ehemaligen Brauerei Englisch
Brunnen. Noch vor einem Jahr erklärte der Brauereichef
den Stadtbewohnern, daß es „EB“ nicht wieder geben
würde. Jetzt ist es wieder im Handel und in den
Geschäften und in den Gaststätten – allerdings nur in
Flaschen. Selbst in Bromberg wird es angeboten. Es ist
wieder Zeit für EB, heißt es. Die Bewohner freuen sich
über diese Rückkehr zum EB, das in Deutschland der
Handel seit vielen Jahren anbietet.
(nach: Der Westpreuße/Unser Danzig, Sept. 2015).
Ostdeutschland – kurz gemeldet
Zugverbindung Berlin – Breslau 2016. Die
Kulturhauptstadt macht es möglich!?
Die Fernverbindung Berlin – Breslau wurde im Dezember
2014 eingestellt, sie soll nun mit einem „Kulturzug“
zwischen beiden Städten im Jahre 2016 wieder eröffnet
werden. Wie der Berliner „Tagesspiegel“ am 14.09.2015
auf der Seite 10 meldete,
haben Mitarbeiter der
Wojewodschaft
Niederschlesien
und
der
Senatsverwaltung diese Idee entwickelt, da Breslau 2016
Kulturhauptstadt Europas wird.
Es soll Besucher aus dem Berlin-Brandenburger Raum an
Wochenenden mit einem preiswerten Triebzug, wenigen
Halten in attraktiver Fahrtzeit für Tages- oder
Wochenendbesuch zur Kulturhauptstadt und zurück
bringen. (nach: Der Tagesspiegel, Berlin).
Günter Grass & Oskar Matzerath
Der am 13. April 2015 dieses Jahres verstorbene
Schriftsteller und Ehrenbürger der Stadt Danzig – Günter
Grass – erfährt eine weitere Ehrung. Pünktlich zu seinem
Geburtstag am 16. Oktober wird seine Bronzefigur auf der
schon bestehenden Denkmalbank mit seiner literarischen
Figur des Oskar Matzerath („Die Blechtrommel“) ihren
Platz finden. Zunächst war geplant, dass Grass schon im
Jahre 2002 dort „sitzen“ sollte, er bat aber, dass dies erst
nach seinem Tode geschehen solle. So musste
„Oskarchen“ all die Jahre dort alleine ausharren. Das
Denkmal steht unweit des Geburtshauses von Grass am
Labesweg 13 (ulica Lelewela) in Langfuhr.
(nach: Der Westpreuße/Unser Danzig, Sept. 2015).
Weitere Ehrung für Günter Grass
Wie aus der Zeitschrift Info/Tips zu erfahren ist, soll Günter
Grass eine weitere Ehrung zu teil werden. Auf Anregung
des Danziger Stadtpräsidenten Pawel Adamowicz wird
demnächst eine Straßenbahn ganz im Sinne des großen
Danzigers gestaltet. Nicht nur, dass sie in den Farben
Creme/Blau – also wie zur Zeit der Freien Stadt Danzig –
gestrichen werden soll, das Innere der Bahn soll mit
Bildern und Zitaten von Grass gestaltet werden, z.B. mit
dem bekannten Satz aus „Die Blechtrommel“ in der
„Danziger Trilogie“: „Amerika, ach was bedeutet schon
Amerika gegenüber der Linie 9 – die nach Brösen fährt“.
(nach: Der Westpreuße/Unser Danzig, Sept. 2015).
Erst in der Fremde erkennt man, was das
Vaterland ist.
Gustav Freytag (1816-1895)
Heimatklänge
Nach Osten zieht’s mich mächtig hin,
„Nach Hause“ klingt’s in meinem Sinn:
drei Klänge sind’s vom Heimatland,
die mir das Herz entwandt;
es ist schon lange nicht mehr mein,
es findet nur zu Hause Ruh‘:
„Nur einmal in der Heimat sein!“
Das klopft und klopft es immerzu.
Du Wellenklang vom grünen See,
du Lied aus Volksmund, wild und weh,
du Rauschen von dem dunklen Föhr –
wer weiß, ob ich dich nochmals hör‘!
Hermann Löns (1866 Culm - 1914 gefallen vor Reims)
AG Ostmitteleuropa e.V.:
(Anfragen bitte an Herrn Hanke richten)
Friedhofsführungen (R. Hanke):
So, 11.10.15 Der Russisch-Orthodoxe Friedhof in
Berlin-Tegel.
Wanderungen: Angebote wieder ab Mai 2016.
Vorträge der AG Ostmitteleuropa e.V.:
Ort: Bürgertreff im Bahnhof Lichterfelde West, HansSachs-Straße 4 D, jeweils freitags, 19 Uhr:
Fr, 09.10.15 (410): Jörg L ü d e r i t z (Frankfurt /
Oder): Lagow und Umgebung – Perle OstBrandenburgs. (Lichtbildervortrag).
Fr, 06.11.15 (411): Frau Hauptmann Manja W o l l –
w e b e r, Berlin: Globale Konfliktherde und die
Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland.
(Mit Medien).
04.12.15 (412): Vera S a c h e r , Berlin: Rhodos,
Kos und Patmos – Perlen der Dodekanes.
(Lichtbildervortrag).
Informationen zu Veranstaltungen des Berliner
Landesverband der Vertriebenen e.V. und
deren Mitgliedsverbänden/ Landsmannschaften
erhalten Sie hier: Forckenbeckstr. 1, 14199
Berlin, Tel.: 030 – 2547345, Email: info@bdvbln.de
Auflage: 600 Exemplare.
Redaktionsschluss für Nr. 102: 21.12.2015

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