Samuel Pfeifer, Klinik Sonnenhalde, CH-Riehen
Herausforderung
Midlife
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Von der sonnigen Seite in den Schatten?
 "Irgendwann nach seinem vierzigsten
Geburtstag wechselt man von der sonnigen
Seite der Straße hinüber auf den
Bürgersteig, der im Schatten liegt. Und der
Schatten, der nun auf alles fällt, ist das
Bewusstsein: Ich habe schon länger gelebt,
als ich noch leben werde. Und nichts, was
man noch erlebt, hat noch den
bezaubernden Glanz der früheren Jahre."
Quelle: Maarten ‘t Hart: In unnütz toller Wut. Roman. Piper, München 2004. S. 274
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Welche Hoffnungen hatten Sie?
 Persönliche Ziele
 Berufliche Ziele / Ziele für einen sinnvollen
Einsatz für andere.
 Materielle Ziele
 Vorstellungen von unserer Ehebeziehung
 Hoffnungen und Erwartungen an unsere Kinder
 Erwartungen an ein erfülltes und genussvolles
Leben
 Ziele für das Glaubensleben
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Ankündigung der Krise
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Gesundheitliche Probleme
Unzufriedenheit mit dem Leben
Beziehungsprobleme
Ausfliegen der Kinder
Weitere Vorschläge ???
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Anzeichen für Burnout am Arbeitsplatz
 Klagen über Arbeitsunlust und Überforderung
 keine neuen Ideen und Projekte, die die Person
früher auszeichneten
 Negative Grundeinstellung, Dienst nach Vorschrift
 Widerstand gegen Veränderungen
 weniger Kontakt mit Kollegen
 vermehrt krankheitsbedingte Absenzen
 „innere Kündigung“
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Wer ist besonders gefährdet?
 Burnout trifft oft die besten Mitarbeiter
 Hohes persönliches Engagement im täglichen
Umgang mit anderen Menschen
 Hoher Anspruch an sich selbst: „Ich will gut sein
- Ich will erfolgreich sein - Ich will es den andern
zeigen!“
 Sensibilität für Mitarbeiter und Situationen
 ethisches Verantwortungsgefühl
 schlechte Abgrenzungsfähigkeit
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Vier Bereiche
Faktoren am
Arbeitsplatz
Privatleben
Partnerschaft
Beziehungen
Persönlichkeit
Grundhaltung
Gesundheit
körperliche
Fitness
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Gesundheitssorgen
 Auch kleine gesundheitliche Probleme lösen
Angst aus.
 Vorübergehende Behinderungen (z.B.
Fussverletzung) machen einem die Abhängigkeit
von andern bewusst
 Grippe kann zu einer länger dauernden
Erschöpfung führen.
 Allgemeine Anfälligkeit für Erkältungen und
psychosomatische Beschwerden.
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Phasen der Lebensmitte
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Wurzeln ausreissen (18-22)
Prüfungsreiche Zwanziger (22-28)
Vermehrte Verantwortung (28-32)
Festwurzeln / Ausbau (32-39)
Torschluss-Jahrzehnt (35-45)
Erneuerung oder Resignation (45 plus)
Nach Sheehey
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Hindernisse auf dem Weg
 vorhersehbare Ereignisse und Belastungen des
Lebens
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Allgemeiner Stress des Lebens
Beruf und Ausbildung: Prüfungen
Partnerschaft, Geburten, Entwicklung der Kinder
Anpassung an neue Herausforderungen
 Unvorhersehbare Ereignisse
 Krankheit / Behinderung.
 Arbeitsplatz / Finanzen: Konkurs, Verlust, Arbeitslosigkeit
etc.
 Partnerschaft: Kinderlosigkeit, Eheprobleme.
 Ledigbleiben: unerfüllter Wunsch nach Partnerschaft.
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Herausforderungen an den Mann
1. Körper: körperlich: Nachlassen von Kraft,
Attraktivität, Belastbarkeit; Denken, geistige
Frische; Sexualität: Sehnsucht versus
Gelegenheit / Potenz.
2. Arbeit: Was habe ich eigentlich erreicht? Und
erfüllt mich das, was ich erreicht habe? Wie gut
haben es andere! – Vergleich mit andern.
3. Familie: steht der Freiheit im Weg, kostet Geld,
Kraft und Verantwortung.
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Herausforderungen an die Frau
 Äusserliche Veränderungen – Zweifel an
sich selbst.
 Wechseljahres-Beschwerden
 Loslassen der Kinder
 Berufliche Perspektiven: eingeschränkt,
„Anschluss verloren“
 Depressive Verstimmungen
 Anfragen für soziale Aufgaben
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Herausforderungen des Glaubens
1. Veränderung des Gottesbildes in den mittleren
Jahren.


Wo ist Gott, wenn ich in Not bin?
Warum lässt Gott Dinge zu?
2. Spannungsfeld mit den früheren Werten


Der Kampf zwischen Idealen und der Realität des Lebens
Der Kampf zwischen Werten und den inneren Strebungen
nach Liebe, Sexualität, Geborgenheit.
3. Enttäuschungen mit gläubigen Mitmenschen
4. Veränderung des Frömmigkeitsstils:


Warum sind Gottes Gebote so schwer?
Kann man den Glauben nicht auch anders verstehen?
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Befriedigung in der Ehe
hoch
niedrig
I
frisch
verh eiratet
B EFR I ED I G U N G
II
erste
Kin d er
III
Sch u l
kin d er
IN
IV
h ö here
Schu le
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D ER
V
Teen
ager
EH E
VI
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Jah re
V II
A lter
Unterschiede Mann und Frau
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Versuchungen des Mannes
Rom antik
V ergnügen, Freiheit
D er gerade W eg
Sex
Ich-Bedürfnisse
Bew underung, A nerkennung
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Was macht verletzlich?
 Hohe Ziele
 Hohes mitmenschliches
Einfühlungsvermögen
 Hohes Engagement
 Ständiger Leistungsdruck, unklare
Erwartungen und mangelnde Unterstützung
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Burnout-Zyklus
Stadium 1
Stadium 12
BURNOUT
Sich beweisen
wollen
völlige Erschöpfung
Stadium 11
Stadium 2
Verstärkter
Einsatz
Stadium 3
Depression
Subtile Vernachlässsigung
eigener Bedürfnisse
Stadium 10
Innere Leere
Stadium 4
Stadium 9
Verdrängung von
Konflikten
Verlust des Gefühls für die
eigene Persönlichkeit
Stadium 8
Stadium 5
Beobachtbare
Verhaltensänderungen
Umdeutung von
Werten
nach Freudenberger und North
Stadium 7
Stadium 6
Rückzug
Verstärkte Verleugnung
der aufgetretenen
Probleme
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Überleben im Umbruch
 Einsicht: So kann es nicht mehr weitergehen!
 Langer Bremsweg (wie bei einem Zug)
 Unternehmen Sie ganz konkrete Schritte:




Kräfte gezielt einsetzen
Verschnaufpausen in den Alltag ein.
Abgrenzung: Lernen Sie NEIN zu sagen!
Zeit für Hobbys und für Entspannung.
 Innere Einstellung verändern:
 Zufriedenheit mit Begrenzungen
 Realistisch planen für den nächsten Lebensabschnitt.
 Veränderung bejahen – in Verantwortung leben.
 Pflegen Sie ganz bewusst Ihre Ehe.
 Gemeinsame Zeiten wichtiger als zusätzliche Ehren und Aufgaben!
 Halten Sie bewusst zusammen in all den Fragen des mittleren Lebens.
 Zeit mit den Kindern ist anstrengend, aber langfristig gut investiert
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Lebensbilanz
Quelle: http://www.praxilogie.de/lebensressourcen.html
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Midlifekrise als Chance
 Erkennen, dass wir auch wertvoll
sind, wenn wir an unsere Grenzen
geraten sind
 Neue Weichenstellung für die
Gestaltung des Lebens: Neue
Horizonte.
 Mehr Verständnis für andere
Menschen
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Weitere Präsentationen zu den
Themenbereichen Psychiatrie, Seelsorge,
Erziehung, Lebensberatung finden Sie auf
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