Ethik, Wissenschaftstheorie
und praktisches
Unternehmertum
Beispiele der letzten 15 Jahre
Subjektiv, subjektive Beispiele aus dem Leben von
Manfred Macher
Betrachtungsweise:
WISSEN (Was ist möglich)
ETHIK (Sinnvoll?)
KONSEQUENZEN
(Was entstand daraus)
1. Wissen und Nachhaltigkeit:
Übernahme eines DDR Kombinates im Jahr 1991 (BQL):
• 1989 war Reichtum für alle durch das kapitalistische
System versprochen worden;
• 1990 endete es für viele in der Arbeitslosigkeit (SZJ
restrukturiert von 30.000 auf 6.000 Mitarbeiter);
• 1991 bis 1995 Aufbauarbeit und zusammenwachsen in
der BQL (Start mit 50 Leuten bis auf 200 Mitarbeiter 95‘)
•1996 Börsegang NASDAQ
Gelernte Lektionen und
Provokationen:
WISSEN (Markt regelt alles)
ETHIK (Hilf Dir selbst,
sonst hilft Dir keiner)
KONSEQUENZEN
(Arbeitslosigkeit)
2. Wissen und Ethik:
Boomphase im Silicon Valley (VPC
Kristallzucht) ;
Hochschreiben der Businesspläne um
Mittel zu erhalten;
Wachstumsphase und Verdrängungskampf
Verkauf von VPC 2000
Know How Verlust in USA
Gelernte Lektionen und
Provokationen:
WISSEN (Technologie bedingt
ungeahntes Wachstum)
ETHIK (Wer Geld hat
hat immer Recht)
KONSEQUENZEN
(Aktienkurse sind wichtiger
als Kundengeschäfte)
2. Wissen und Aufbruch:
Veränderungen in China (Pudong (STI-
Lenguang) 92‘ bis 99‘);
Riesige Projekte bedingen Know How
Transfer (Inflow);
Produktive Mittel (Möglichkeiten)
wachsen, Menschenmassen werden bewegt
Systeme verharren trotzdem
Gelernte Lektionen und
Provokationen:
WISSEN (Keynes hat vielleicht
doch nicht unrecht....)
ETHIK (Wer das Recht hat
hat immer das Geld)
KONSEQUENZEN
(Zustrom riesiger Ressourcen)
Danke für die Aufmerksamkeit

030514LinzPraes_rb