Projekt und Präsentation
Vorbereitung auf die mündliche
Prüfung DSD C1 (MK)
Quellen u.a.: Leisen, Josef (Hg.): Methodenhandbuch DFU. Bonn, 1999.
Berger/Grob: Präsentieren und Visualisieren. München: dtv, 2003
Dr. V. Sorge, Varna, Oktober 2006, akt. Nov. 2007
MK: Anforderungen (in BG)
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Projektmappe
langfristige
Vorbereitung auf
inhaltlichen
Schwerpunkt
wissenschaftspropädeutisches
Training
Studierfähigkeit
Teamarbeit
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Präsentation
knappe Darstellung der
Ergebnisse
visualisierte
Unterstützung der
Ergebnisdarstellung
Verteidigung/Vertiefung
der Ergebnisse im
Gespräch
Beispiel für ein Gruppenthema
und mögliche Teilaspekte
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Die Wende – eine Erfolgsgeschichte in der
DDR und in Bulgarien?
Voraussetzungen: (Ost-)Europa in den 80er
Jahren
Die DDR von 1985 bis 1995
Bulgarien von 1985 bis 1995
Situation in D (NeBuLa) und BG heute
Ästhetische Reflexion der Wende in der Literatur
(z. B. Trojanov: Hundezeiten)
Anforderungen an die Mappe
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Befähigung zur selbstständigen Anwendung
wissenschaftlicher Arbeitstechniken:
Formulierung von Erkenntnisinteresse und
Arbeitshypothese(n)
Gliederung, Planung, Zeitmanagement
Recherche (Bibliothek/Internet)
Auswahl, Ordnung, Auswertung des Materials
Verfassen der Arbeit, Zusammenfassung, Fazit
Layout, Zitiertechnik, Quellennachweise
Präsentation der Ergebnisse
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Zeitrahmen: ca. 4 (+ 6) min pro Prüfling
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Strukturieren der Arbeitsergebnisse
Problematisieren und Provozieren von
Diskussionsimpulsen
Visualisieren: Reduktion / Abstraktion /
Illustration der Ergebnisse
Präsentieren: Übereinstimmung der
mündlichen Darstellung mir der Visualisierung
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Strukturierung/Problematisierung
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Thesen – Argumente
– Beweise
Vergleiche –
diachronisch,
synchronisch,
interkulturell
Hypothese und Fazit
- Gegenüberstellung
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widersprüchliche
Autoritätsbeweise
Brüche in der
Chronologie
unterschiedliche
Perspektiven und
Bewertungen
(Mut zu) offene(n) Fragen
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Präsentation: Rolle der
Visualisierung
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Unterstützung der mündlichen Darlegung der
Ergebnisse durch:
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Anschaulichkeit als Gedächtnishilfe
intensivere mehrkanalige Wahrnehmung
Wecken, Lenken und Erhalten der
Aufmerksamkeit der Zuhörer (Hilf dem Hörer
Deine Ergebnisse zu verstehen!)
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Visualisierungsmöglichkeiten
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Text als
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Thesenpapier
Stichwortliste
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Visualisierungsmöglichkeiten
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Gliederung
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des Gesamtprojekts
eines Teilaspekts
Visualisierungsmöglichkeiten
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Strukturdiagramm
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Figurenkonstellation
im literarischen Werk
differierende
Entwicklungen
Zusammenhänge
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Visualisierungsmöglichkeiten
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Flussdiagramm
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Abläufe
Prozesse
Tätigkeiten
Handlung mit
Nebenhandlungen
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Visualisierungsmöglichkeiten
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Tabelle
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Vergleiche
Synopse historischer
Ereignisse
Umfrageergebnisse
...
Visualisierungsmöglichkeiten
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Diagramm – evtl. aus
Tabelle resultierend
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Liniendiagramm
Balkendiagramm
Säulendiagramm
Kreisdiagramm
weiter vgl. Excel ...
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Zahlen / Stimmungen
Visualisierungsmöglichkeiten
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Bild
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Foto
Schaubild
Landkarte
...
Visualisierungsmöglichkeiten
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Bild
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Karikatur
...
Visualisierungsmöglichkeiten
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„Filmleiste“
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Markierung von visuell
wahrnehmbaren
Veränderungen
Bildgeschichte
„analoge Slide-Show“
Visualisierungsmöglichkeiten
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Beschreibung eines
Experiments:
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Aufbau, Aufgabe,
Hypothese,
Durchführung und
Ergebnisse
Visualisierungsmöglichkeiten
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Formeln
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z. B. in Verbindung mit
Experimenten
Gleichungen
Visualisierungsmöglichkeiten
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Gegenstand
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visuelle und taktile
Wahrnehmung
Modell (z. B.
Architketur /
„Schachtenmodell“)
...
Medien zur Visualisierung
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Statisch
Folie
Plakat / Collage
Thesenpapier /
Handout
Modell
Mindmap
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Dynamisch
Tafelanschrieb
Flipchart
Kärtchen („Moderation“)
Multimedia: kombinierte
Visualisierung:
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Text + Bild + Klang
Filmsequenz
Animation
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Übungsmöglichkeiten
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Textstrukturen erkennen
Texte in schematische Darstellungen
umwandeln
Schemata, Grafiken, Diagramme verbalisieren
(vgl. SK)
Arbeit mit Symbolen, Abkürzungen, grafischen
Hilfsmitteln, Piktogrammen ...
Übungen auf Papier vor Multimedia!
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Achte bei der Visualisierung auf:
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Auswahl eines geeigneten Informationsmediums
Auswahl, Anzahl, Aufteilung und Verknüpfung
der Elemente auf dem Informationsträger
Schriftgröße, Farbwahl und Kontraste
Einsatz von Effekten – weniger ist mehr!
Verhältnis Bild – Wort - Hintergrund
Zeitplanung des Vortrages
Synchronisation von verbalem und
visualisiertem Inhalt – kein Ablesen!
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Offene Fragen
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Umfang und Art der Arbeit als Gruppenergebnis
Art der Arbeitsteilung / Zeitrahmen
Verhältnis von Sachthema und ästhetischer
Reflexion
Art der arbeitsteiligen Ergebnisdarstellung –
Umfang der Auskunftsfähigkeit der einzelnen
Teilnehmer zum Gesamtprodukt
Chancen und Risiken von elektronischen
Medien in der Prüfungssituation
Zuteilung der Arbeitsblätter Teil 1 zu den
einzelnen Gruppenmitgliedern
...
Allen viel Erfolg
beim Üben
und Prüfen!!!
Dr. V. Sorge, Varna, Oktober 2006, Nov. 2007

Projekt und Präsentation