Arbeitsrechtliche
Kommission
besteht aus der
BK Bundeskommission
und der
RK Regionalkommission
Zukünftiges Arbeitsrecht
Bundeskommission
Beschlusskommission
28 DG und 28 DN
durch einen
Grundstruktur, Mantel (Allg. Teil
und Anlage 1), Mittelwert-Tabelle,
Eingruppierung, Altersversorgung,
sowie Vorgaben für Bandbreiten
Beschluss
Verhandlungskommission
in die künftige
6 DN und 6 DG
Sie erarbeiten und beschließen die
Beschlussvorlagen für die
Beschlusskommission
¾ Mehrheit
AVR
Bundeskommission Beschluss 19.Juni 2008
- Die zweijährigen Lebensaltersstufen werden zu
Regelvergütungsstufen
- Kinderortszuschlag bleibt, (für neue Mitarbeiter 90 Euro)
- Verheiratetenortszuschlag (Besitzstand Stichtag 30.06.08)
- Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld bleibt unverändert
- AZV Tag bleibt unverändert
- Tabellenwert wird um 50 Euro Sockelbetrag erhöht
und ab 01.01.08 plus 1,6%
und ab 01.01.09 um weitere 4,3% erhöht
- Einmalzahlung 225 Euro im Januar 2009
- 70 Euro mtl. mehr für Azubis und Schüler
- 39 Stunden-Woche ab 01.09.09
Zulässige Bandbreiten
zur Abweichung in der Regionalkommission
in der Vergütung 7%
in der Arbeitszeit 6%
in der Vergütung 10%
in der Arbeitszeit 6%
für 2008
für 2008
für 2009
für 2009
Zukünftiges Arbeitsrecht
Regionalkommission
Regionalkommission
Entgelthöhe, wöchentliche Arbeitszeit
und Urlaubsanspruch, innerhalb der durch
die Bundeskommission vorgegebenen
Bandbreiten, sowie Abweichungen
zur Beschäftigungssicherung
Augsburg
Bamberg
Eichstätt
München Freising
Passau
Regensburg
Würzburg
alle 7 bayerischen Bistümer
sind mit je 2 Vertretern
als RK zusammengefasst
Bayern
14 DG und 14 DN
durch einen
Beschluss
¾ Mehrheit
in die künftige
AVR
Beschlussergebnisse
vom 09.07.08
aus der Regionalkommission


Grundlage ist die Zusammenführung von
Grundvergütung, allgemeiner Zulage
und Ortszuschlag der Stufe 1
Diese werden zur Regelvergütung
keine finanziellen Verluste für die am 30.06.08
bereits beschäftigten Mitarbeiter.
Beschlussergebnisse
vom 09.07.08
aus der Regionalkommission

Diese neuen Tabellenwerte werden ab 01.07.08
um den Sockelbetrag von 50 Euro
und danach um 1,6% erhöht.
Dies gilt für die VG 1-9 und Kr 14-3

Ohne Sockelbetrag aber auch 1,6% mehr
für die VG 10-12 und Kr 1 und Kr 2
Sonderregelung für diese unteren Vergütungsgruppen.
Beschlussergebnisse
vom 09.07.08
aus der Regionalkommission

Ab 01.07.08 gibt es eine Zulage in gleicher Höhe
(Das ist die Differenz zwischen Juni- und Juli-Gehalt
als monatliche “Nachzahlung” für das erste Halbjahr)
damit gibt es auch ein höheres Weihnachtsgeld für 2008
Die Erhöhung und die Zulagen gibt es auch für Mitarbeiter:

die in Altersteilzeit (Ansparphase/Ruhephase) sind
die in der zweiten Jahreshälfte eingestellt werden
mit befristeten Verträgen
im Mutterschutz/ Elternzeit/ Arbeitsunfähigkeit/ Langzeitkranke

Teilzeitbeschäftigte erhalten die Zulagen anteilig!

Keine Nachzahlung gibt es für Mitarbeiter
die bereits vor dem 01.07.08 ausgeschieden sind.



Beschlussergebnisse
vom 09.07.08
aus der Regionalkommission


Eine weitere Erhöhung der Tabellenwerte um 4,3%
ab 01.01.09
Eine Einmalzahlung von 225 Euro im Januar 2009
Bitte beachten: die Einmalzahlung von 450 € im Dez. 2008
erfolgt zusätzlich und ist nicht Teil dieses Beschlusses !

70 Euro mtl. mehr für Azubis und Schüler
rückwirkend ab dem 01.01.08
Regelvergütungstabelle ab 01.07.08
Verg.Gr.
Regelvergütungssätze in Stufe
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
1
3.645,67
3.964,96
4.284,23
4.451,74
4.619,22
4.786,65
4.954,14
5.121,62
5.289,06
5.456,56
5.624,03 5.777,36
1a
3.374,91
3.650,40
3.925,84
4.079,22
4.232,62
4.385,98
4.539,41
4.692,75
4.846,18
4.999,52
5.152,91 5.221,76
1b
3.129,20
3.365,52
3.601,87
3.752,12
3.902,38
4.052,64
4.202,87
4.353,12
4.503,37
4.653,64
4.716,23
2
2.978,16
3.180,04
3.381,94
3.507,13
3.632,35
3.757,59
3.882,81
4.008,03
4.133,20
4.258,41
4.338,28
3
2.710,75
2.884,47
3.058,20
3.172,48
3.286,72
3.400,99
3.515,21
3.629,48
3.743,75
3.858,01
3.875,22
4a
2.526,06
2.674,72
2.823,42
2.923,61
3.023,79
3.123,94
3.224,10
3.324,30
3.424,45
3.519,93
4b
2.358,57
2.483,79
2.609,02
2.696,67
2.784,30
2.871,94
2.959,60
3.047,25
3.134,92
3.203,76
5b
2.209,84
2.311,64
2.418,07
2.496,32
2.571,46
2.646,60
2.721,70
2.796,81
2.871,94
2.922,03
5c
2.053,44
2.132,48
2.214,25
2.282,58
2.354,57
2.426,55
2.498,56
2.570,55
2.634,71
6b
1.944,63
2.010,44
2.076,26
2.122,62
2.170,52
2.218,49
2.268,50
2.321,68
2.374,93
2.414,04
7
1.846,58
1.901,68
1.956,73
1.995,67
2.034,61
2.073,54
2.112,72
2.153,61
2.194,53
2.219,92
8
1.756,62
1.802,30
1.847,96
1.877,51
1.904,36
1.931,21
1.958,07
1.984,94
2.011,77
2.038,64
9a
1.698,23
1.732,70
1.767,14
1.793,90
1.820,66
1.847,44
1.874,23
1.901,01
1.927,76
9
1.657,99
1.695,57
1.733,18
1.761,40
1.786,90
1.812,42
1.837,93
1.863,46
10
1.533,32
1.564,21
1.595,11
1.623,31
1.648,82
1.674,32
1.699,84
1.725,37
1.742,84
11
1.446,04
1.470,20
1.494,37
1.513,19
1.531,97
1.550,79
1.569,57
1.588,39
1.607,19
12
1.368,16
1.392,31
1.416,51
1.435,28
1.454,10
1.472,90
1.491,70
1.510,50
1.529,29
2.064,15
12
Regelvergütungssätze in Stufe
Verg.Gr.
1
2
3
Kr 14
3.854,42
3.968,82
4.083,22
Kr 13
3.448,40
3.562,80
Kr 12
3.179,32
Kr 11
4
5
6
7
8
9
4.172,20
4.261,18
4.350,18
4.439,15
4.528,13
4.617,10
3.677,20
3.766,18
3.855,14
3.944,13
4.033,11
4.122,09
4.211,08
3.285,88
3.392,39
3.475,24
3.558,11
3.640,97
3.723,82
3.806,68
3.889,55
2.998,32
3.100,57
3.202,81
3.282,34
3.361,87
3.441,40
3.520,92
3.600,45
3.679,98
Kr 10
2.825,20
2.920,07
3.014,94
3.088,70
3.162,50
3.236,25
3.310,04
3.383,81
3.457,59
Kr 9
2.666,33
2.754,03
2.841,77
2.910,01
2.978,24
3.046,49
3.114,72
3.182,96
3.251,19
Kr 8
2.518,67
2.599,94
2.681,23
2.744,46
2.807,70
2.870,91
2.934,13
2.997,35
3.060,56
Kr 7
2.383,71
2.458,80
2.533,87
2.592,27
2.650,67
2.709,06
2.767,46
2.825,85
2.884,24
Kr 6
2.225,00
2.293,80
2.362,61
2.416,12
2.469,64
2.523,15
2.576,68
2.630,18
2.683,71
Kr 5a
2.150,33
2.214,67
2.278,99
2.329,03
2.379,05
2.429,09
2.479,13
2.529,16
2.579,18
Kr 5
2.099,08
2.159,94
2.220,81
2.268,14
2.315,48
2.362,82
2.410,13
2.457,48
2.504,84
Kr 4
2.006,42
2.060,52
2.114,61
2.156,69
2.198,76
2.240,84
2.282,92
2.325,00
2.367,07
Kr 3
1.920,47
1.966,44
2.012,41
2.048,17
2.083,92
2.119,68
2.155,42
2.191,19
2.226,93
Kr 2
1.772,37
1.812,66
1.852,96
1.884,30
1.915,62
1.946,97
1.978,29
2.009,65
2.040,98
Kr 1
1.698,52
1.734,38
1.770,24
1.798,12
1.826,02
1.853,91
1.881,78
1.909,65
1.937,55
Vergütungsgruppenzulagen
Anlage 2d die Anmerkungen A-F
 werden rückwirkend ab dem 01.01.08
dynamisiert in Eurobeträgen festgelegt
(bisher prozentuale Berechnung auf Basis der Grundvergütung)
2008






A
B
C
D
E
F
84,63 €
101,56 €
112,17 €
124,19 €
103,49 €
137,81 €
2009
88,27 €
105,93 €
116,99 €
129,53 €
107,94 €
143,73 €
Modellberechnung
Beispiel: VergGr 5b, Stufe 6, verheiratet, zwei Kinder













Vergütung bis 31.12.2007
Vergütung ab 01.01.2008
Grundvergütung
1937,96 €
Regelvergütung
2554,92 €
Ortszuschlag Stufe 4 790,40 €
Zulage „verheiratet“ 108,61 €
Allg. Zulage
114,60 €
Zulage „Kinder“
184,04 €
Schichtzulage
35,79 €
Schichtzulage
35,79 €
Heimzulage
61,36 €
Heimzulage
61,36 €
Vergütung
2940,11 €
Vergütung
2944,72 €
Vergütung ab 01.07.2008
Vergütung ab 01.01.2009
Regelvergütung
2646,60 € Regelvergütung
2760,40 €
Zulage „verheiratet“ 108,61 €
Zulage „verheiratet
113,28 €
Zulage Kinder
184,04 €
Zulage Kinder
191,96 €
Schichtzulage
35,79 €
Schichtzulage
35,79 €
Heimzulage
61,36 €
Heimzulage
61,36 €
Vergütung
3036,40 €
Vergütung
3163,79 €
Zulage „Differenz“
91,68 €
Auszahlungsbetrag 3128,08 €
Beschlussergebnisse
vom 09.07.08
aus der Regionalkommission





Weihnachtsgeld (Berechnung Septembergehalt/1993)
80,84% für 2008 und 77,51% für 2009
Urlaubsgeld bleibt unverändert (255,65 € /332,34 €)
AZV Tag bleibt unverändert
38,5 Std. Woche bis 30.06.09
39 Std. Woche ab 01.07.09
(als Kompensation für das erhöhte Weihnachtsgeld in2008)
Beschlussergebnisse
vom 09.07.08
aus der Regionalkommission
 Besitzstandsregelung:

Gelten für alle Mitarbeiter die am 30.06.08
bereits beschäftigt waren und deren
AVR Dienstverhältnis nach dem
01.07.08 fortbesteht.
Alle Bestimmungen der AVR und die Erhöhung der Bezüge
haben Geltung auch beim Ausscheiden im zweiten Halbjahr,
keine Nachzahlung beim Ausscheiden im ersten Halbjahr!
Beschlussergebnisse
vom 09.07.08
aus der Regionalkommission
 Besitzstandsregelung:
 Ortszuschlag der Stufe 2 für Mitarbeiter
die bereits am 30.06.08 verheiratet waren.
Für neue Mitarbeiter, oder bei Heirat nach dem 01.07.08
entfällt der Ehegattenbezogene Ortszuschlag

Besitzstandsmitarbeiter erhalten diesen
Ehegattenbezogene OZ
dynamisiert und rückwirkend ab 01.01.08
108,61 € für 2008 und 113,28 € für 2009
Beschlussergebnisse
vom 09.07.08
aus der Regionalkommission
 Besitzstandsregelung:

Ortszuschlag (Kinder) der Stufe 3-8
für Mitarbeiter die bereits am 30.06.08 beschäftigt waren.
Neue Mitarbeiter die ab dem 01.07.08 eingestellt sind
bekommen eine Kinderbezogene Zulage von 90 € mtl.
(Die Konkurrenzregelung hierzu entfällt!)


Besitzstandsmitarbeiter erhalten diese Kinderzulage
dynamisiert und ab 01.01.08
92,02 € für 2008 und 95,98 € für 2009
Auch für die künftigen Kinder die nach dem Stichtag zur Welt kommen
(Die Konkurrenzregelung bleibt hier weiterhin bestehen!)
Anerkennung von Vordienstzeiten



Die Umwandlung
der Lebensaltersstufen in Berufserfahrungsstufen
(=Regelvergütungssätze in Stufen) führen u. U. zu Nachteilen
- für neue Mitarbeiter, (wenn die Person deutlich älter als 30 Jahre ist)
- für Mitarbeiter die von einem anderen Träger
in den AVR Bereich wechseln
Ein Arbeitgeberwechsel innerhalb des kirchlichen Bereiches
(AVR/ ev. Kirche/ Diakonie) ist bei der Einstufung zu den
Berufserfahrungsstufen unschädlich, wenn das neue
Dienstverhältnis nicht durch einen Werktag unterbrochen ist.
Sonderregelung:
Der neue Arbeitgeber kann Vordienstzeiten anrechnen,
wenn die Unterbrechung nicht länger als ein Jahr beträgt.
(Anlge 1 Abschnitt Ia Absatz g)
Anerkennung von Vordienstzeiten

Die Überleitungsregelungen gelten zwingend
für ununterbrochene Arbeitsverhältnisse.
Ein Dienstverhältnis besteht auch ununterbrochen fort:
- bei der Verlängerung von befristeten Verträgen
- sowie bei einem Arbeitgeberwechsel
innerhalb der AVR.
In beiden Fällen sind Unterbrechungen
bis zu einem Monat unschädlich.

Pflichtanrechnung von Zeiten
bei anderen Arbeitgebern, wenn die Berufsausbildung
oder die Berufstätigkeit die Vorraussetzung für die
Einstellung ist.
Einrichtungsspezifische Regelungen
Einrichtungs-Anträge nach § 11
der neuen AK-Ordnung
zur Genehmigung von befristeten Abweichungen
 Über einen solchen Antrag muss innerhalb von
drei Monaten mit einer ¾ Mehrheit
in der Regionalkommission entschieden werden.
 Bei Nichtentscheidung oder
nicht erreichter Mehrheit kann
ein Vermittlungsverfahren in Gang gesetzt werden.
Einrichtungsspezifische Regelungen
 Wird ein Antrag (§11) durch gemeinsame Aufforderung
von Dienstgeber und (G)MAV eingebracht,
(ist das Quorum verändert!) dann entscheidet die
Kommission mit der absoluten Mehrheit (50%+1)
 Antragsvoraussetzungen für §11 Anträge:
- der Antrag muss begründet sein
- aussagekräftige Unterlagen müssen vorliegen
- er muss innerhalb der zulässigen Beschlussfassung liegen
(nur für befristete Regelungen zu Vergütungsbestandteilen
Urlaubsanspruch und der regelmäßigen Arbeitszeit)
Einrichtungsspezifische Regelungen


Für die Beratung und Beschlussfassung
von §11 Anträgen werden künftig
unterschiedliche Gebühren erhoben.
Gebühren richten sich nach der Anzahl der Mitarbeiter
- Beratungsgebühr (100 – 900 Euro)
entsteht mit Einreichung des Antrages an die RK
- Beschlussgebühr
(300 – 5.000 Euro)
für ganz oder teilweise beschlossene Anträge

Für zurückgenommene Anträge vor der Beratung
halbiert sich die Gebühr.
Betriebsebene


Dienstvereinbarungen (DV)
können abgeschlossen werden:
aber nur wenn ausdrücklich
eine Öffnung hierzu erfolgt ist !
Rechtsgrundlage nach AVR !
(sonst keine Rechtssicherheit im Konfliktfall)

Beispiel: die Einmalzahlung für 2008 (450 €)
Eine Dienstvereinbarung kann abgeschlossen werden
mit Unterschrift vom DG und der MAV
kann die der Höhe der Auszahlung und
der Auszahlungszeitpunkt verändert werden.
Wie funktioniert die Umsetzung




Die Beschlüsse sind am 19. Juni 2008 von der BK und
am 09.Juli von der RK gefasst worden
Diese Texte wurden über den Diözesancaritasverband
veröffentlicht und an die Einrichtungen weitergeleitet
Der Bischof von Würzburg muss diese Beschlüsse
zur In-Kraft-Setzung im Amtsblatt veröffentlichen
Die individuellen Gehaltsberechnungen sind
den Rechenzentren angezeigt und
werden nun entsprechend eingepflegt.
Wann kommt die Erhöhung bei uns an


Da diese Vorarbeiten einen enormen Aufwand
für die Rechenzentren darstellen, können die
neuen Bezüge im September nicht mehr zur
Auszahlung kommen
Es kann zum jetzigen Zeitpunkt davon
ausgegangen werden,
dass die Auszahlung im Oktober erfolgt!
Terminplanung zur
Beschlussfassung der AK
 Regionalkommission
nächste Sitzung: 15.+16.10.08
25.+26.11.08
 Bundeskommission
nächste Sitzung: 22.+23.10.08

2008