02.12.2015
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Verwundbarkeit der Region: Siedlungsklima
02.12.2015
Drohende Überwärmung
städtischer Bereiche erfordert eine
angepasste Siedlungs- und
Infrastrukturplanung unter
besonderer Berücksichtigung des
Freihaltens klimawirksamer
Freiräume zur Sicherung der
städtischen Belüftung.
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Inhalte
02.12.2015
Mögliche Fragestellungen
► Regionalplanerische Bestandsaufnahme: Müssen
auch Kalt- und Frischluftproduktionsflächen
regionalplanerisch gesichert werden?
► Ist eine fachliche Fundierung der Begründung zu den
Regionalen Grünzügen möglich?
► Belastbarkeit der Klima-Datengrundlagen: Wie
müssen Daten beschaffen sein?
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Inhalte
02.12.2015
Mögliche Fragestellungen
► Welche Konsequenzen hat der Klimawandel für die
künftige Siedlungsentwicklung?
► Wie können Empfindlichkeiten von Siedlungsflächen und
kritischer Infrastruktur ermittelt werden?
► Ist der Rückbau von Siedlungsflächen fachlich
begründbar?
► Wer soll zuständig sein für den Belang Klima? Separate
Fachverwaltung einrichten?
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Räumliche Abgrenzung
02.12.2015
Vorgesehene Teilräume
► Regionalplanung: Festlegung nach Vorliegen der
Auswertung durch Büro für Umweltbewertung und
Geoökologie
► Frankfurt, ggf. weitere Kommunen
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Realisierbarkeit
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Datenverfügbarkeit
► Klimadaten sowie Klimaprojektionsdaten des
DWD
► Daten des Planungsverbandes
► ggf. Detaildaten von Beispielkommunen
► Ziel: Entwicklung eines Handlungsleitfadens für
Kommunen
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Akteure
02.12.2015
Relevante Akteure und Fachplanungen
► Deutscher Wetterdienst
► Institut Wohnen und Umwelt
► KLARA-Net
► verschiedene Kommunen (Frankfurt, ggf. Offenbach)
► HLUG
► Städte- und Gemeindebund
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Verwundbarkeit der Region: Hochwasser & Starkregen
02.12.2015
Die potenziell zunehmende Hochwassergefährdung erfordert eine
angepasste Raumplanung, die
vorhandene Überschwemmungsbereiche sichert und die Rückgewinnung potenzieller Retentionsräume vorantreibt.
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Inhalte
02.12.2015
Mögliche Fragestellungen (Evaluierung)
► Welche Kriterien sind für die Ausweisungen von VRG und
VBG für Hochwasserschutz in den Regionalplänen verwendet
worden?
► Sind die verwendeten Daten vollständig, aktuell, genau und
nachvollziehbar?
► Welche Abweichungen sind bei einer vergleichenden
Betrachtung zwischen den Regionalplänen und dem Reg.FNP
festzustellen?
► Gibt es Abstimmungen zwischen den 3 Planwerken?
► Reichen die jetzigen Plandarstellungen für den
Hochwasserschutz aus?
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Inhalte
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Mögliche Fragestellungen (Aussagen zur Klimaanpassung)
► Gibt es Prognosen zu hydrologischen Kenndaten (z. B. HQ10, HQ100) unter
Berücksichtigung des Klimawandels?
► Müssen zusätzliche Kategorien in die Regionalpläne einfließen?
► Müssen Hochwasser relevante Flächen in andere Kategorien eingeordnet
werden?
► Wie kann Regionalplanung Hochwasservorsorge bereits im Einzugsgebiet,
also flächenhaft, regeln?
► Gibt es Mehrbedarf an Retentionsflächen?
► Reichen die Daten des Retentionskatasters Hessen aus?
► Können Klimaänderungsfaktoren, wie z. B. für HRBs in B-W und Bayern
vorgeschlagen, auch für VRG und VBG übertragen werden, also für
flächenhafte Darstellungen?
Inhalte
02.12.2015
Mögliche Fragestellungen (Aussagen zur Klimaanpassung)
► Wie ist die Akzeptanz des dezentralen Hochwasserschutzes bei
der Wasserwirtschaftsverwaltung (Fachbehörden)?
► Können neue Fachdaten bzgl. Sturzfluten erzeugt und in die
Regionalpläne integriert werden?
► Wo gibt es für Hochwasser und für Sturzfluten kritische
Infrastrukturen?
► Wie kann die Betroffenheit von Siedlungs- und Industrieflächen
gegenüber Sturzfluten im Regionalplan dargestellt werden?
► Kann ein Rückbau von Gebäuden oder eine Aufgabe von
Nutzungen begründet werden?
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Räumliche Abgrenzung
02.12.2015
Vorgesehene Teilräume
► Beschränkung auf kleine und mittlere Gewässer und
deren Einzugsgebiete
► Gewässer und Einzugsgebiete von Lahn und Dill
► Gewässer und Einzugsgebiet der Gersprenz
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Realisierbarkeit
02.12.2015
Datenverfügbarkeit
► Gesetzlich festgestellte Überschwemmungsgebiete
► Retentionskataster Hessen (nur Hochwasser auffällige
Gewässer wurden bearbeitet)
► Hochwassergefahrenkarten (HQ10, HQ100, HQExtrem)
in Hessen nur für größere Gewässer. Es ergeben sich die
Ü-Gebiete mit randlich kleinen Flächenzuwächsen.
Fertigstellung 2012.
► Lokalisierung von Starkregenereignisse über Leitstellen
der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes.
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Realisierbarkeit
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Hemmnisse, Probleme
► Daten zu Starkregen und Sturzfluten sind bisher nicht so
aufbereitet, um regionalplanerische Aussagen ableiten zu können
► Fehlende Daten für die notwendige Sicherung von Talauenflächen
entlang kleiner und mittlerer Gewässer: Auswertung über flächendeckend vorliegenden Bodendaten (1:50.000) und die Gewässerstruktur
► Daten aus URBAS-Projekt (Datenbank Sturzfluten) nicht flächendetailliert genug, um regionalplanerische Darstellungen zu ermöglichen
► Keinen Zugang zu Versicherungsdaten (ZÜRS)
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Akteure
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Relevante Akteure und Fachplanungen
► Datenlieferanten:
» Fachzentrum Klimawandel HLUG
» Hydrologie HLUG
» beispielhafte eigene Auswertungen
► Projektgruppe:
»
»
Hydrologe (HLUG)
…
► Arbeitsgruppe Hochwasser und Starkregen:
»
»
»
»
2 Fachvertreter von Wasserverbänden
2 Vertreter Wasserwirtschaft RP
2 Bauamtsleiter von Hochwasser betroffenen Kommunen
1 Fachvertreter des Städte- und Gemeindebundes
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Verwundbarkeit der Region: Landwirtschaft
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Trockenstress in der Vegetationsperiode,
zunehmende Winterniederschläge und
Grundwasserschwankungen können die
landwirtschaftliche Produktion beeinträchtigen, zusätzlicher Bewässerungsbedarf kann zu Konflikten mit der Trinkwasserversorgung führen.
Ziel der Raumordnung sollte die
Sicherung von auch unter den
Bedingungen des Klimawandels
leistungsfähigen Agrarstandorten sein.
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Inhalte
02.12.2015
Mögliche Fragestellungen
► Welche Auswirkungen werden klimawandelbedingte
Veränderungen wie
» zunehmende Erosionsgefährdung,
» Wasserknappheit und
» Hitzeperioden
auf die Landwirtschaft in der Region haben?
► Wird sich die Standorteignung/Ertragsfähigkeit der Böden
verändern?
► Sind Anpassungsmaßnahmen auf regionaler Ebene
erforderlich?
017
Inhalte
02.12.2015
Mögliche Fragestellungen
► Sollten die Vorranggebiete Landwirtschaft aufgrund evtl.
veränderter Standorteigenschaften neu abgegrenzt werden?
► Sollten die Vorranggebiete Landwirtschaft untergliedert
werden in Standorte für
» den Anbau von Energiepflanzen
» die Nahrungsmittelproduktion
► Ist die Einführung von Risikogebieten „erosionsgefährdete
Standorte“ als neues Planungsinstrument notwendig/möglich?
► Einbindung von Maßnahmen in den Kooperationsräumen
gem. EU-Wasserrahmenrichtlinie möglich?
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Räumliche Abgrenzung
02.12.2015
Vorgesehene Teilräume
► Mittelgebirge, evtl. Stadtallendorf (erosionsanfällige
Buntsandsteinböden mit landwirtschaftlicher
Nutzung)
► Problematik Energiepflanzenanbau z. B.
» Darmstadt Wixhausen?
» Groß-Umstadt?
» Groß-Gerau?
019
Realisierbarkeit
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Datenverfügbarkeit
► Landwirtschaftlicher Fachplan Südhessen 2004
► Agrarplanung Mittelhessen 2009 (Entwurf)
► Standortkarten (Standorteignung, Erosionsanfälligkeit)
► Bodenflächendaten (Ertragspotenziale, Feldkapazität)
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Akteure
02.12.2015
Relevante Akteure und Fachplanungen
► Landwirtschaftsabteilungen der Regierungspräsidien
► Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen
► Fachdienste Landwirtschaft der Landkreise
► Vertreter vor Ort: Orts-/ Kreislandwirte
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Verwundbarkeit der Region: Biotopverbund
02.12.2015
Die sich durch den
Klimawandel verändernden
Standortbedingungen und der
damit zusammenhängende
Artenrückgang bzw. -wechsel
erfordern eine Anpassung
des regionalen
Biotopverbundsystems,
um die verstärkt notwendigen
Wanderungs- und
Austauschbeziehungen zu
gewährleisten.
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Inhalte
02.12.2015
Fragestellungen
► Wie kann die Empfindlichkeit der vom Klimawandel in
Hessen besonders bedrohten Lebensräume (feuchte
Grünland- und Waldgesellschaften der Mittelgebirge,
Feuchtgebiete und Gewässer) herabgesetzt werden?
► Welche Biotoptypen eignen sich unter Berücksichtigung des
Klimawandels besonders zur Vernetzung? Sind diese im
regionalplanerischen Maßstab darstellbar (z. B.
Feuchtwiesen)?
► Kann das Maßnahmenprogramm der WRRL zum Aufbau
eines resilienten Biotopverbunds beitragen?
023
Inhalte
02.12.2015
Fragestellungen
► Können andere Freiraumkategorien gezielt zum Aufbau eines
regionalen Biotopverbunds eingesetzt werden (z. B.
Aufforstungsflächen, Regionaler Grünzug)?
► Realistische Lösungsansätze der Problematik: statischer
Naturschutz (?) – dynamischer Klimawandel
► Integration des Aspektes Klimawandel in das
Monitoringkonzept
024
Räumliche Abgrenzung
02.12.2015
Vorgesehene Teilräume
► Mittelhessen (mit Übertragbarkeit des Konzepts auf Südhessen)
► spezifische Fragestellungen (z. B. Sensitivität/Vulnerabilität) an
kleineren Einheiten
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Realisierbarkeit
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Datenverfügbarkeit
► Biotopkartierung (soll zeitnah digital zur Verfügung stehen) und
► Artgutachten und Artenhilfskonzepte, Hessen-Forst-FENA
► Landschaftsrahmenplan, RP Gießen
► Biotope aus Landschaftsplänen, RP Gießen
► grundwassernahe Standorte (Biotopentwicklungspotenzial),
HLUG
► Wildkatzenwegeplan, BUND
► Lahn-Auwald-Konzept (geeignete Flächen für Neu-Entwicklung
von Auwäldern), NABU
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Realisierbarkeit
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Methodik
► Schutzgebietskulisse als Grundlage (14 % Mittelhessens)
► Verbund der vom Klimawandel in Hessen besonders
bedrohten Lebensräume
► Identifikation von und Orientierung an repräsentativen
Leitarten
► beispielhafte Betrachtung der Sensitivität ausgewählter
Lebensräume bezüglich der Auswirkungen des Klimawandels
(z. B. Indikatorensystem des BfN)
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Realisierbarkeit
02.12.2015
Hemmnisse, Probleme
► Modellunsicherheiten lassen bisher lediglich Aussagen über
größere räumliche Einheiten zu
► Einwirkung weiterer Faktoren wie Landnutzungswandel,
Zerschneidung, Deposition von Schadstoffen
► sehr artspezifische Reaktionen auf eine Kombination von Faktoren
► zahlreiche Wechselwirkungen zwischen den Arten eines
Ökosystems
Grundsätzliche Sicherung eines funktionalen Verbunds
ökologisch bedeutsamer Freiräume zur Reduzierung der
Vulnerabilität von zunehmender Bedeutung!
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Akteure
02.12.2015
Relevante Akteure und Fachplanungen
► Naturschutzbehörden
► Anerkannte Naturschutzverbände
► FENA (Hessen-Forst)
► Universität?
► HLUG/Fachzentrum Klimawandel
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Mögliche Fragestellungen