Freiwillige Feuerwehr Handewitt
Aus- und Weiterbildung
Funk
FF Handewitt
Einleitung
BOS
Behörden Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
Nach Beschluss der Innenministerkonferenz von
1976 sind nur Funkgeräte zugelassen, die den
Technischen Richtlinien (TR BOS) entsprechen,
Und eine „FuG“- Nummer haben.
Stand 27.01.2005
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Lernziele
 Rechtlichen Grundlagen
 Physikalisch-technische Grundlagen
 Sprechfunkbetrieb
Stand 27.01.2005
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Rechtliche Grundlagen
§ Verschwiegenheitspflicht
§
•
Alle Teilnehmer am Funkbetrieb unterliegen der Verschwiegenheitspflicht.
•
Jeder Teilnehmer muss eine Verpflichtungsniederschrift unterschreiben
Folgende Straftatbestände sind nach Strafgesetzbuch (StGB) möglich
•
•
•
•
•
Stand 27.01.2005
Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes - § 201 StGB, Freiheitsstrafe bis 5 Jahre
Verletzung von Privatgeheimnissen
- § 203 StGB, Freiheitsstrafe bis 2 Jahre
Vorteilsnahme
- § 331 StGB, Freiheitsstrafe bis 2 Jahre
Bestechlichkeit
- § 332 StGB, Freiheitsstrafe bis 10 Jahre
Verletzung des Dienstgeheimnisses und einer
besonderen Geheimhaltungspflicht
- § 353 StGB, Freiheitsstrafe bis 3 Jahre
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Rechtliche Grundlagen
Seit 1. Februar 2001 gilt folgender § 23 Abs. 1a StVO:
.. (1 a) Dem Fahrzeugführer ist die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons untersagt,
wenn er hierfür das Mobiltelefon oder den Hörer des Autotelefons aufnimmt oder hält.
Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor
ausgeschaltet ist."
Also ist die Benutzung eines Mobiltelefon während der Fahrt untersagt. Nur die Benutzung des Mobiltelefon
mittels Freisprechanlage wird während der Fahrt weiter erlaubt bleiben. Das Verbot gilt auch für
Feuerwehren. Eine Umgehung dieser Regelung durch Inanspruchnahme von Sonderrechten gemäß § 35
Abs. 1 StVO kommt schon im Hinblick auf die Vorbildfunktion der Feuerwehr nicht in Betracht.
Die Benutzung von Funkanlagen der Sicherheitsbehörden (BOS-Funk) in Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr,
des Katastrophenschutzes und der Hilfsorganisationen fällt dagegen nicht unter die neue Regelung in § 23
Abs. 1 a StVO.
Da die Teilnahme am Straßenverkehr ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme erfordert, kann es
dennoch in schwierigen Verkehrssituationen erforderlich sein, während der Benutzung der Funkanlage mit
dem Fahrzeug kurz anzuhalten; dies liegt Im Ermessen des Fahrzeugführers. In aller Regel ist ein
Einsatzfahrzeug der Feuerwehr mit mehreren Personen besetzt, so dass die Benutzung der Funkanlage
durch einen Beifahrer erfolgen kann.
Stand 27.01.2005
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Physikalisch – technische Grundlagen
Funkwelle (elektromagnetische Welle)
Eine elektromagnetische Welle ist eine Schwingung, die sich ständig wiederholt und sich
dabei räumlich ausbreitet. Die Wellenlänge ist ein kompletter Zyklus von einer Nulllinie zum
positiven Höchstwert (Wellenberg) über die Nulllinie zum negative Höchstwert (Wellental)
wieder zurück zur Ruhelage. Die Amplitude ist der Abstand zwischen Nulllinie und dem
positive bzw. negativem Höchstwert. Die Frequenz (f, in Hertz - Hz) ist die Anzahl der
Schwingungen (Zyklen) pro Sekunde.
Wellenberg
Amplitude
Nulllinie
Wellenlänge
Wellental
Stand 27.01.2005
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Physikalisch – technische Grundlagen
Wellenlänge
Die jeweilige ungefähre Wellenlänge bestimmt die gebräuchliche Bezeichnung (Frequenzband), wie 4m- und
2m-Bereich.
Die genaue Wellenlänge (Lambda) errechnet sich aus der Ausbreitunkgeschwindigkeit (c) der Funkwellen (300
000 km/s oder 300 000 000 m/s) geteilt durch die Frequenz (f).
Durch die Angabe der Lichtgeschwindigkeit wird auch die Ausbreitung der Funkwellen dieses Bereichs deutlich nämlich ähnlich wie das Licht. Man sprich von einer quasi-optischen Ausbreitung. D.h. Empfang besteht überall
dort wo eine Sichtverbindung zwischen Sender und Empfänger besteht. Der etwas größere Empfangbereich auch
außerhalb der direkten Sichtlinie kommt durch Reflexion und Streuung zustande.
2 m Bandbereich
167,560 - 169,380 MHz
172,160 - 173,980 MHz
(Unterband)
(Oberband)
4 m Bandbereich
74,215 - 77,475 MHz
84,015 - 87,255 MHz
Stand 27.01.2005
(Unterband)
(Oberband)
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Physikalisch – technische Grundlagen
Wellenbereiche
Langwelle (Kilometerwellen)
Mittelwelle
10 km – 1 km
1 km – 100 m
30 – 300 kHz
300 kHz – 3 MHz
100 m – 10 m
3 – 300 MHz
VHF (Ultrakurzwellen,Meterwellen)
10 m – 1 m
30 – 300 MHz
UHF (Dezimeterwellen)
1 m – 10 cm
300 MHz – 3 GHz
Kurzwelle (HF)
Bereiche Für BOS - Funk
• 8 m – Band, ca. 35/39 MHz, kaum genutzt
• 4 m – Band, ca. 75/85 MHz
• 2 m – Band, ca. 165/170 MHz
• 70 cm – Band, ca. 444/449 MHz, Richtfunkstrecken
Stand 27.01.2005
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Physikalisch – technische Grundlagen
Funk
Bereiche Für BOS - Funk
Stand 27.01.2005
Unterband
Oberband
174 MHz
2m
108 MHz
87,5 MHz
74 MHz
4m
UKW Rundfunk
Oberband
Unterband
• 8 m – Band, ca. 35/39 MHz, kaum genutzt
• 4 m – Band, ca. 75/85 MHz
• 2 m – Band, ca. 165/170 MHz
• 70 cm – Band, ca. 444/449 MHz, Richtfunkstrecken
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Funk
Modulation
Die (z.B. in Kanaltabellen angegebene) Frequenz entspricht der Frequenz der sogenannten
Trägerwelle in der Ruhelage. Diese wird mittels eines Oszillators (Stabilisierung durch Quarze)
erzeugt. Die tatsächliche Frequenz schwangt im Rhythmus der Sprachschwingungen um die
Ruhelage (Frequenzmodulation - FM).
Zur ausreichenden Sprachverständlichkeit genügt die Übertragung des Frequenzbereichs
zwischen 300 Hz und 3000 Hz (3 KHz).
Frequenzen im 2 m Band
Kanal
20
31
50
53
55
56
Stand 27.01.2005
Unterband Oberband
167,940
172,540
168,160
172,760
168,540
173,140
168,600
173,200
168,640
173,240
168,660
173,260
Frequenzen im 4 m Band
Kanal
443
492
500
504
470
502
Unterband Oberband
76,135
85,935
Arbeitskanal Nord
77,115
86,915
Übungskanal Nord
77,275
87,075
Arbeitskanal Süd
77,355
87,155
Übungskanal Süd
76,675
86,475
Rettungskanal
77,315
87,115
BF Flensburg
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Physikalisch – technische Grundlagen
Wellenausbreitung
 VHF – Wellen breiten sich ähnlich wie Licht aus – quasi-optische Ausbreitung
 Reflexion an harten Oberflächen, Absorption an weichen Oberflächen
 Dämpfung durch Luft
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Sprechfunkbetrieb
4 m Band Kanal 443 GU über Relaißtation
Die Relaißtation empfängt im Unterband,
und sendet es unverändert im Oberband
Empfangen Kanal 443 Oberband
Stand 27.01.2005
Senden Kanal 443 Unterband
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Sprechfunkbetrieb
Annahme
Anruf
Funk
FF Handewitt
Leitstelle Schleswig
von
Florian Schleswig 41/44/2
Kommen !
Hier Leitstelle Schleswig
Kommen !
Gespräch
Während des Gespräches
wird der Rufnahme nicht
wiederholt.
Ende !
Stand 27.01.2005
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Sprechfunkbetrieb
41/44/2
Kennzahl (Anzahl)
Funkrufnahme
Amt / Träger
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Sprechfunkbetrieb
Funkverkehrskreis
-- Florian Schleswig --
41 Handewitt
23 Gelting
42 Harrislee
42
40 Schafflund
53 Eggebek
50 Oeversee
51 Hürup
52 Satrup
33 Glücksburg
32 Langballig
31 Sörup
40
41
51
20 Kappeln
32
21 Kappeln - Land
30
31
23
50
52
20
21
53
14
22
12 10 15
13
30 Steinbergkirche
60
61
Stand 27.01.2005
33
11
22 Süderbrarup
15 Tolk
14 Böklund
13 Silberstedt
12 Schuby
10 Schleswig
11 Haddeby
60 Kropp
61 Stapelholm
14
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Sprechfunkbetrieb
Funkrufnahmen Feuerwehr
1
Kreisbrandmeister
11 ELW Einsatzleitwagen
14 MZF Mehrzweckfahrzeug
21 TLF 8/18 Tanklöschfahrzeug
23 TLF 16/25 Tanklöschfahrzeug
24 TLF 24/50 Tanklöschfahrzeug
41
43
44
45
47
48
LF 8 Löschgruppenfahrzeug
TSF-W Tragkraftspritzenfahrzeug
LF 16 Löschgruppenfahrzeug
LF 16-TS Löschgruppenfahrzeug
TSF Tragkraftspritzenfahrzeug
TSF-GW Tragkraftspritzenfahrzeug
62 SW 2000 Schlauchwagen
81 NAW Notarztwagen
83 RTW Rettungswagen
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Sprechfunkbetrieb
Wann müssen welche Meldungen abgesetzt werden !
Gerätehaus
Vor dem Ausrücken aus dem Gerätehaus !
Einsatzstelle
Bei Ankunft an der Einsatzstelle !
Nach der ersten Erkundung
Wichtig ! Leitstelle sofort über Ausmaß informieren
Bei längeren Einsätzen >1 Std Lageberichte !
Bei Evakuierung, Sperrung von Straßen,
Verkehrsbehinderungen !
Nachforderung (Personal, NAW, Nachbarwehren)
Beendigung des Einsatzes !
Gerätehaus
Stand 27.01.2005
Vor dem Ausschalten des Funkgerätes !
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FF Handewitt
Sprechfunkbetrieb
Annahme
Anruf
2 m Einsatzstellenfunk
Florentine Handewitt 10
von
Florentine Handewitt 1
Kommen !
Hier Florentine Handewitt 10
Kommen !
Gespräch
Während des Gespräches
wird der Rufnahme nicht
wiederholt.
Ende !
Stand 27.01.2005
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Sprechfunkbetrieb
2 m Funkrufnahmen Ortswehr Handewitt
MZF/ELW
LF 16/12
TLF 16/25
Atemschutz
Florentine Handewitt
Florentine Handewitt
Florentine Handewitt
Florentine Handewitt
Wehrführer
1
GrpFü
10
GrpFü
20
Stell. Wehrf.
2
Maschinist
11
Maschinist
21
1 .TruppFüh A1
TruppM
A1.2
Zugführer
3
Melder
12
Melder
22
2 .TruppFüh A2
TruppM
A2.2
GrpFü z.b.V
4
A-Trupp
13
A-Trupp
23
3 .TruppFüh A3
TruppM
A3.2
Melder MZF
5
W-Trupp
14
W-Trupp
24
S-Trupp
15
S-Trupp
25
Grundsätzlich verwenden wir den Kanal 55 in besonderen Lagen kann
der Einsatzleiter für zb Atemschutz einen gesonderten Kanal anordnen
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Schlusswort
Noch Fragen ?
Danke für Ihre Aufmerksamkeit !
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