1. Übung: Diagrammpapiere I (schräges T-log(p)-Diagramm)
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• Donnerstag, 06.11.2006, 16:00 MESZ
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Müsterlösung
•Stüvediagramm: Skript Seite 22, Aufgaben 4 & 5
• Gold‘sche Methode
Durch die solare Einstrahlung erwärmt sich der Boden und
es bildet sich eine trockenadiabatische Schichtung
aus. Die Bodentemperatur bestimmt welche
Trockenadiabate erreicht wird als auch die Höhe der
trockenneutralen Schicht. Zünächst sei eine isotherme
Schichtung in Bodennähe vorausgesetzt. Dann ist die
Energie, welche der Schicht zugeführt werden muss, um
diese in einen bestimmten trockenadiabatischen
Zustand zu bringen, die Dreiecksfläche zwischen der
Isotherme, der Trockenadiabate und der Bodenisobare.
Der Schnittpunkt zwischen der Isotherme und der
Trockenadiabate spiegelt dann die Höhe der entstandenen
trockenneutralen Schicht wider.
-R lnp
Auch bei einer nicht isothermen Schichtung (rote
Zustandskurve) kann aus der zu erwarteten Höhe der
trockenneutralen Schicht die eintretende Bodentemperatur
ermittelt werden. Dies geschieht durch einen Flächenausgleich (s. Skizze), durch den gewährleistet wird, dass
bei einer nicht isothermen Schichtung dem System genau
so viel Energie zugeführt werden muss, wie es bei
entsprechender isothermer Schichtung der Fall wäre.
isotherme
Bodenschicht
nach 3 h
6h
T+ C lnp
• Gold‘sche Methode
Zeit-Schichtdickentabelle
Höhe der Schichtdicke [in hPa], die in einer bestimmen Zeitperiode nach
Sonnenaufgang durch die solare Einstrahlung von einer isothermen in eine
adiabatische Schichtung umgewandelt werden kann. Die Werte gelten für
ein flaches und relativ tief liegendes Gebiet in 52°N.
Quelle: Table I in WMO (1978), Technical Note, WMO-No. 495, No. 158
• Gold‘sche Methode
-R lnp
Durch die Gold‘sche Methode wird aus der erwarteten
Höhe der trockenneutralen Schicht die voraussichtlich
eintretende Bodentemperatur ermittelt werden.
Andererseits kann abgeschätzt werden, ob es an einem
Strahlungstag zur Wolkenbildung kommen kann.
Isotherme
durch solare
Einstrahlung
entstandene
trockenneutrale
Bodenschicht
z.B. 56 hPa, 3 h nach Sonnenaufgang
im April in 52°N
notwendige
trockenneutrale
Bodenschicht, damit
Kumulusbewölkung
auftreten kann
T+ C lnp
A1=A2
z. B. 70 hPa, d. h. bei dieser atmosphärischen
Schichtung entstehen an einem ungestörten
Strahlungstag im April in 52°N etwa 4 h nach
Sonnenaufgang Wolken
Übungsaufgaben:
• Übungsblatt Aufgaben 1-2, [Bonusaufgabe 3]
• Abgabe:
Nächste Übung, Donnerstag, 05.11.2015, 11:45 MEZ

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