Internetbasierte Analyse der gegenwärtigen beruflichen Situation
Rottenburger Absolventen der Jahrgänge 2003 - 2006
 Bearbeitung des Themas: Michael Gehlhaar
• [email protected]
• http://www.michael-gehlhaar.de/index.php
 Bearbeitungszeitraum
• 16.04. – 16.08.2007
Michael Gehlhaar
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Rottenburger Absolventen der Jahrgänge 2003 - 2006
 Erstprüfer
• Prof. Dr. Bastian Kaiser - Rektor
• Professur für Angewandte Betriebswirtschaftslehre
 Zweitprüfer
• Prof. Dr. Matthias Scheuber - Prorektor
• Professur für Angewandte Datenverarbeitung in der Forstwirtschaft
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Gliederung der
Präsentation
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Ausgangssituation –
Qualitätsmanagement HFR
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Langfristige/ strategische Ziele der HFR (Entwicklungslinien)
Ausbau- und Verbesserung
Studienangebot
Ausbau Forschung- und beratender
Dienstleistungen der HFR
Optimale Qualifizierung der
Studenten für Arbeitsmarkt
Planung
Planung Lern-/ Unterrichtsmodule
Finanzplanung
Personalplanung etc.
Formulierung kurzfristiger/ operativer Ziele der HFR
Überprüfung der Zielerreichung
Absolventenbefragung
§ 5 LHG Evaluation Lehrveranstaltung
Rahmenbedingungen
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Ausgangssituation –
Vorgängeranalysen
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 „Empirische Untersuchung über den Verbleib der AbsolventInnen
der Fachhochschule Rottenburg“ (DALHEIMER 1999)
• Pilotprojekt
• Untersuchung der Absolventenjahrgänge 1993 bis 1998
• 586 postalisch versendete Fragebögen
• Formal nicht korrekt ausgefüllte Fragebögen führten zu erschwerter
Interpretation der Antwortendaten
• Es resultierten Übertragungsfehler und ein hoher Arbeitsaufwand
durch die nachträgliche Eingabe der Antwortdaten in den PC
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Ausgangssituation –
Vorgängeranalysen
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 „Empirische Verbleibanalyse von den Absolventenjahrgängen
1999 – 2002 der Fachhochschule Rottenburg“ (NÄGELE 2003)
• 199 postalisch versendete Fragebögen
• Hohe Rücklaufquote von 66,8% (NÄGELE 2003, 62)
• „Vier-Jahresmodus“ (NÄGELE 2003, 62) für Absolventenbefragung
• Entwicklung einer Datenbank zur effizienten Auswertung der
Antwortdatensätze scheiterte auf Grund des hohen Zeitaufwands
• Probleme der vorherigen Analyse konnten durch geringere
Teilnehmerzahl („Vier-Jahresmodus“) verringert werden
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Zielsetzung der
Diplomarbeit
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 Inhaltliche Ziele der aktuellen Absolventenbefragung zum
Studien- und Berufserfolg der Jahrgänge 2003 - 2006
• Darstellung der gegenwärtigen beruflichen Situation der
Absolventenjahrgänge 2003 - 2006
• Charakterisierung des Studiums der Forstwirtschaft an der HFR
• Diskussion der Frage, inwieweit der Berufserfolg des Kollektivs
messbar ist und welche Faktoren diesen beeinflussen
• Interpretation und Diskussion der Umfrageergebnisse aus dem
Blickwinkel aktueller (hochschul-) politischer Entscheidungen
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Präsentation Diplomarbeit
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Zielsetzung der
Diplomarbeit
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 Methodische Ziele der aktuellen Absolventenbefragung
• Entwicklung eines flexiblen Umfrageinstruments unter Verwendung
moderner Informationstechnologien
• Erstellung eines leistungsfähigen Umfragewerkzeugs mittels
kostenfreier Funktionseinheiten
• Minimierung von Fehlerquellen bei der Datenverarbeitung und der
Interpretation verzeichneter Antwortdatensätze
• Berücksichtigung der Verbesserungsvorschläge vorheriger Analysen
• Rücklaufquote > 50% trotz neuer Methodik der Datenerhebung
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Methodik –
Infrastruktur des Projekts
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Auswertung
SPSS
Datensammelpunkt
GrafStat2 (Lizenz InterNet)
Struktur der
Webseite
Metaebene: Erklärung der verwendeten Technik
Kontaktformular
Präsentation der Ergebnisse
Integriertes HTML-Fragebogenformular
GrafStat2 (Lizenz InterNet)
Beschreibung der Datenerhebung
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Präsentation Diplomarbeit
Webseite
TYPO3
Webserver
www.all-inkl.com
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Methodik –
Integrationsplattform Internet
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Minimierung Fehlerquellen vorheriger Analysen
Einarbeitung der Verbesserungsvorschläge
Forderung an
Umfrageinstrument
Kostengünstige Datenerhebung
Effiziente Datenverarbeitung
Rücklaufquote > 50%
Idee durch STIER (1999, 187)
 Interaktiver Fragebogen
 Direkte Eingabe der Antworten in PC
CAPI (Computer Assisted personal Interview)
Verschlüsselung mit Transaktionsnummer
 Nur definierte Personen nehmen an der
Umfrage teil = Sicherung Grundgesamtheit
Integrationsplattform Internet
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Webseite
DEZENTRALE
Verwaltung der Teilnehmer
Erhebung der Antwortdaten
Motivation der Teilnehmer
Präsentation der Ergebnisse
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Methodik Datenerhebung
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 Die per Transaktionsnummer (TAN) geschützte Teilnahme an der
Umfrage konnte nur internetbasiert über das Fragebogenformular der
Webseite www.michael-gehlhaar.de/index.php erfolgen
• URL der Webseite musste den Absolventen bekannt sein
• Webseite mit Beschreibung der Diplomarbeit stand zur Information der
Absolventen schon vor der eigentlichen Datenerhebung bereit
• Transaktionsnummer (TAN) musste Absolventen zugestellt werden
• Teilnahmemodalitäten wurden auf der Webseite exakt beschrieben
• Benachrichtigung zur Teilnahme sollte per E-Mail, ansonsten per
postalisches Anschreiben an bekannte Adresse erfolgen
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Methodik Datenerhebung
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 Aktualisierung der Adressdaten:
• Studentensekretariat der HFR archiviert studentische Adresse +
Heimatanschrift der Eltern  private E-Mail-Adressen nur fakultativ
• E-Mail-Account der HFR erlischt nach der Exmatrikulation
• Die Pflege der Adressdaten ist über die Online-Funktionen des
Rottenburger Studierenden-Informationssystem (RoSi) vorgesehen
• Veränderungen der Anschrift werden in RoSi nur selten mitgeteilt =
Ungewisse Erreichbarkeit der Absolventen!
Vom Studentensekretariat zur Verfügung gestellte Adressdaten
mussten aktualisiert + E-Mail-Adressen recherchiert werden!
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Methodik Datenerhebung
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 Aktualisierung der Adressdaten:
• Auf Basis existierender Verteilerlisten und gesammelter E-MailAdressen der Anwärterjahrgänge wurden die Absolventen zur
Klärung der aktuellen Anschrift per E-Mail angeschrieben
• Anfänglich waren nur wenige E-Mail-Adressen bekannt
• E-Mail zur Aktualisierung der Adressdaten sollte als Rundmail an
Kommilitonen der Jahrgänge 2003 – 2006 weitergeleitet werden
Im Laufe der Zeit konnten 148 E-Mail-Adressen herausgefunden
werden  105 wurden bis zur ersten Datenerhebung aktualisiert
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Methodik Datenerhebung
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 Aktualisierung der Adressdaten:
• Über die Rücksendung der E-Mail zur Aktualisierung der
Adressdaten erfolgten von dem Absolventenkollektiv Angaben zu:
» der aktuellen E-Mail-Adresse
» der aktuellen Anschrift
» der Heimatanschrift der Eltern
» den vorhandenen Telefonnummern
» der Priorität der Teilnahmeaufforderung (per E-Mail oder per Brief)
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 Aktualisierung der Adressdaten:
• Lag keine E-Mail-Adresse vor wurde kein postalisches Anschreiben
zur Ermittlung der korrekten Adressdaten zugestellt
• Parallel zur laufenden Aktualisierung der Adressdaten per E-Mail 
Recherche von Telefonnummern im Internet per www.klicktel.de
• 51 Absolventen wurden telefonisch auf die Befragung aufmerksam
gemacht und zur Aktualisierung Ihrer Adressdaten gebeten
• Skeptische Eltern/ Absolventen wurden im Verlauf des Gesprächs
zur Klärung auftretender Fragen auf die Webseite verwiesen
• Aktualisierung der Adressdaten konnte von den Absolventen bequem
über das Kontaktformular der Webseite erfolgen
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 Aktualisierung der Adressdaten:
• Ziel:
» Alle Absolventen sollten direkt oder per weitergeleiteter Rundmail durch
Kommilitonen erreicht werden und Ihre Adressdaten aktualisieren
» Hohe Rücklaufquote > 50%
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 Aktualisierung der Adressdaten:
• Vorteile:
» Sichere Erreichbarkeit des Absolventenkollektivs sowie
» gleichzeitige Informierung über anstehende Befragung
» Ziel einer hohen Rücklaufquote kann umgesetzt werden
Michael Gehlhaar
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Methodik Datenerhebung
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 Aktualisierung der Adressdaten:
• Resultierende Frage:
Ändert sich die Teilnahmebereitschaft der Absolventen durch eine
Vorankündigung der Befragung …..
» per E-Mail zur Aktualisierung der Adressdaten bzw.
» per telefonischer Kontaktaufnahme?
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Methodik Datenerhebung
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 Anschreiben zur Teilnahme an der Befragung:
• Aufforderung der Absolventen (n = 269) zur Teilnahme
• Bekanntmachung der Webseite www.michaelgehlhaar.de/index.php mit zugehörigem Fragebogen
• Markierung der Datenerhebungsfrist vom 30.03 – 16.04 2007
• Art und Weise der Zusendung der Teilnahmeaufforderung war
abhängig von dem Aktualitätsgrad der vorhandenen Adressdaten
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Methodik Datenerhebung
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• Versendung der TAN per E-Mail …..
» ….. Es liegt keine aktuelle E-Mail-Adresse vor:
• Versendung der TAN per postalisches Anschreiben an die aktuelle
Adresse …..
» ….. Es liegt keine aktuelle Adresse vor:
• Versendung der TAN per postalisches Anschreiben an die dem
Sekretariat bekannte Heimatadresse …..
» ….. Es liegt keine aktuelle Heimatadresse vor:
• Zustellung der Unterlagen blieb ungewiss
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Methodik Datenerhebung
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 Aktualisierte Adresse in doppelter Hinsicht bedeutungsvoll:
• Per E-Mail oder Telefon erreichte Absolventen wurden mehrfach
über die Durchführung der Befragung informiert  postalisch zur
Teilnahme aufgeforderte Absolventen lediglich einmal
• Rückmeldung zur Aktualisierung der Adressdaten lieferte
Gewissheit über die Kenntnisnahme der anstehenden Befragung
• Art der Teilnahmeaufforderung wurde individuell für jeden
Teilnehmer bzw. jede Transaktionsnummer vermerkt  Interpretation des Rücklaufs und des Antwortverhaltens
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Methodik Datenerhebung
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 Anschreiben zur Teilnahme an der Befragung:
• Versendung von 148 Briefen am 29.03.2007
• Versendung weiterer acht Briefe am 05.04.2007
• Versendung von 105 elektronischen Aufforderungen zur Teilnahme
am 31.03.2007  adressiert an aktualisierte E-Mail-Adressen
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Methodik Datenerhebung
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 Anschreiben zur Teilnahme an der Befragung:
• Versendung weiterer 43 Teilnahmeaufforderungen an nicht aktualisierte E-Mail-Adressen im kombinierten Verfahren (elektronisch +
postalisch)  optimale Ausschöpfung aller Kontaktpotentiale
• Insgesamt 122 der 148 herausgefundenen E-Mail-Adressen wurden
letztlich bis zum Ende der zweiten Datenerhebungsfrist am
27.04.2007 von den jeweiligen Absolventen aktualisiert
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Rücklaufquote
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 Kumulierte prozentuale Rücklaufverteilung
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Rücklaufquote
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 Interpretation des Rücklaufs unter folgender Annahme:
• Absolventen, die ihre Adressdaten bis zum Ende der zweiten Datenerhebungsphase am 27.04.2007 per E-Mail aktualisierten und …
• als Anschreibemöglichkeit in der Antwort auf die E-Mail zur
Aktualisierung der Adressdaten „E-Mail“ präferierten …
….. nahmen an der Befragung auf Grund der
Benachrichtigung per E-Mail teil!
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Rücklaufquote
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 Interpretation des Rücklaufs:
• Das Antwortverhalten der in kombinierter Weise angeschriebenen
Absolventen konnte nicht analysiert werden, wenn die dem Autor
bekannte E-Mail-Adresse nicht bis zum Ende der zweiten Datenerhebungsfrist durch eine Rückmeldung per E-Mail verifiziert wurde!
26 Antwortdatensätze können nicht exakt
zugeordnet werden!
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Rücklaufquote
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 Anzahl der Kontaktaufnahmen und Rücklauf der Datensätze in
Anzahl (n) und Prozent (%)
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Rücklaufquote
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 Rücklauf Gesamt: Datensätze getrennt nach Art des Anschreibens
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Charakterisierung
Befragtenkollektiv
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 Steigender Prozentsatz an weiblichen Absolventen
• Analyse DALHEIMER (1999) 11%
• Analyse NÄGELE (2003) 14%
• Aktuelle Analyse 26%
• Beteiligung an der Umfrage spiegelt das reale Geschlechterverhältnis des Absolventenkollektivs an der HFR wider  von 269
Absolventen der Jahrgänge 2003 – 2006 sind 63 weiblich (23,4%)
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Charakterisierung
Befragtenkollektiv
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 Frage 62: „Ihr Alter:“ (n = 142)
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Charakterisierung
Befragtenkollektiv
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 Alterstruktur des Absolventenkollektivs:
• Durchschnittliches Alter des Antwortkollektivs nach Abschluss des
Studiums beträgt 29 Jahre
• Jüngster Befragter erreichte den Abschluss des Studiums mit 24
Jahren  Ältester mit 41 Jahren
• Durchschnittliches Alter von 29 Jahren entspricht dem ermittelten
Altersdurchschnitt der bisherigen Analysen am Schadenweilerhof
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Charakterisierung
Befragtenkollektiv
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 Alterstruktur des Absolventenkollektivs:
• Durchschnittlich benötigte Zeit bis zur Erreichung des Diploms
(einschließlich Urlaubssemester)  9,12 Semestern (4 ½ Jahre)
• Ø-liche Studiendauer (9,12 Semester) minus Ø-liches Alter des
Antwortkollektivs (29 Jahre) = Ø-liches Studienanfangsalter von ca.
24 ½ Jahren
• Befragungskollektiv ist knapp eineinhalb Jahre älter als der Ø-liche
Studienanfänger an einer deutschen Fachhochschule (vgl. BARGEL
et al. 2005, 5)
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Charakterisierung
Befragtenkollektiv
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 Berufliche Ausbildung des Absolventenkollektivs:
• Hohes Alter der Studienanfänger (24 ½ Jahre) ist zurückzuführen
auf die häufige berufliche Ausbildung vor dem Studium
• 59% der 122 Absolventen des Antwortkollektivs bejahten die Frage
nach einer beruflichen Ausbildung vor dem Studium
• Das Antwortkollektiv hat mehr als doppelt so häufig eine berufliche
Ausbildung vor Beginn des Studiums aufgenommen als der durchschnittliche Fachhochschulstudent (vgl. BARGEL et al. 2005, 6)
Michael Gehlhaar
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Charakterisierung
Befragtenkollektiv
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 Berufliche Ausbildung des Absolventenkollektivs:
• Grund für die häufige berufliche Ausbildung vor dem Studium ist der
hohe Praxisbezug des Forstwirtschaftsstudiums an der HFR!
• Es konnten auffallend viele handwerkliche Ausbildungen verzeichnet werden die über die Materie Holz definiert und mit dem Studium
der Forstwirtschaft verknüpft sind:
» 19 Ausbildungen zum Forstwirt
» 8 Ausbildungen zum Zimmerer
» 5 Ausbildungen zum Schreiner
» 4 Ausbildungen zum Tischler
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Charakterisierung
Befragtenkollektiv
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 Familiäre Situation des Absolventenkollektivs:
• 27% der Befragten lebten zum Zeitpunkt der Befragung in einer Ehe
• Die Anzahl an Absolventen mit Kind verringerte sich im Vergleich zu
der letzten Umfrage von ca. 25% auf 15% (vgl. NÄGELE 2003, 16)
• Das Antwortkollektiv leistet mit dem erwirtschafteten Einkommen
einen Anteil von ca. 64% zur Finanzierung der Familie
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Verlauf des Studiums
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• Das Studium der Befragten dauerte im
Schnitt 9,12 Semester
• Im Vergleich zu der letzten Absolventenbefragung verlängerte sich die durchschnittliche
Studiendauer um 0,4 Semester (NÄGELE
2003, 45)
• Der größte Teil der Absolventen schloss das
Studium in der vorgesehenen Regelstudienzeit von vier Jahren ab (8 Semester)
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Verlauf des Studiums
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• 11% der Befragtenkollektivs nahm ein
Urlaubssemester in Anspruch
• 11% des Befragtenkollektivs absolvierten
einen Teil des Studiums im Ausland
Prozentuale Korrelation:
Häufige Kombination eines Auslandssemesters an einer
der zahlreichen Partnerhochschulen der HFR mit einem
sich anschließenden Urlaubssemester
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Verlauf des Studiums
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 Finanzierung Lebensunterhalt während des Studiums
• 74% der Absolventen finanzierten das Studium durch private Zuwendungen („Private Zuwendungen“ wurden nicht weiter definiert)
• 52% (n = 74) des Antwortkollektivs sorgten durch Erwerbstätigkeit für
den Lebensunterhalt während des Studiums
• Erwerbstätigkeit stand bei rund 23% der 75 Absolventen zeitweilig in
einem inhaltlichen Zusammenhang mit dem Studium
• Für 57% der Befragten diente die Erwerbstätigkeit nur zur Finanzierung des Lebensunterhaltes ohne jeglichen Bezug zum Studium
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Verlauf des Studiums
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 Bedeutung von Arbeitsmarktgesichtspunkten bei der Wahl
verschiedener Etappen des Studiums:
• Arbeitsmarktgesichtspunkte und eine vorausschauende Planung
spielten bei der Wahl des Studiums eine eher untergeordnete Rolle
 37% wählten auf der Skala (1 bis 5) eine 4 (Tendenz unwichtig)
• Bedeutung von Arbeitsmarktgesichtspunkten bei der Auswahl des
Praxissemesters:  35% des Befragtenkollektivs gaben eine 2 an
(2 = Tendenz wichtig)
• 39% empfanden die Wahl der Vertiefungsrichtung als richtungweisende (2) Orientierung für den späteren Eintritt ins Berufsleben
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Verlauf des Studiums
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 Studium des Absolventenkollektivs am Schadenweilerhof:
• Beste Abschlussnote war 1,0  schlechteste Abschlussnote 3,3
• Befragten erzielten eine durchschnittliche Abschlussnote von 2,2
• Das Studium der Forstwirtschaft an der FHR bot 73% des Befragtenkollektivs zufolge sehr gute (1) bis tendenziell sehr gute (2)
Möglichkeiten sich persönlich weiterzuentwickeln
• 64% der Befragten stuften den Wert ihrer jeweils gewählten
Vertiefungsrichtung als sehr gut (1) bzw. tendenziell sehr gut (2) ein
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Verlauf des Studiums
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 Erneutes Studium der Forstwirtschaft?
• DALHEIMER verzeichnete 43% der Befragten, die wieder Forstwirtschaft
studieren würden (1999, 34)
• NÄGELE verzeichnete in der Folgeanalyse 53% (2003, 46)
• Aktuelle Analyse:  56% des Antwortkollektivs würden sich erneut für das
Studium der Forstwirtschaft entscheiden
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Beschäftigungssuche
und Berufsverlauf
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 Fortgang der beruflichen Entwicklung nach Beendigung des
Studiums:
• 64% des Antwortkollektivs (n = 133) suchte eine Beschäftigung
• 16% der Absolventen wurde eine Beschäftigung angeboten
• 13% haben eine selbstständige Tätigkeit begonnen
• 7% der Absolventen begannen ein weiteres Studium
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Beschäftigungssuche
und Berufsverlauf
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 Motivationen des Antwortkollektivs für ein weiteres Studium:
• Verbesserung der Berufschancen (64%)
• Weiterbildung (55%)
• Vertiefung der fachlichen Kompetenz (51%)
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Beschäftigungssuche
und Berufsverlauf
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 Motivationen des Antwortkollektivs für eine selbstständige
berufliche Existenz:
• Freie Bestimmung der Arbeitsinhalte (61%)
• Identifizierung mit den selbst erbrachten Leistungen (58%)
• Schlechte Arbeitsmarktlage (47%)
• Wissen um eine Marktlücke der angebotenen Leistung (45%)
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Beschäftigungssuche
und Berufsverlauf
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Rottenburger Absolventen der Jahrgänge 2003 - 2006
 Zeitpunkt der Berufssuche:
• 57% der Studenten suchten bereits während des Studiums nach
einer Tätigkeit
• 23% der Studenten begannen mit der Berufssuche nach dem Erhalt
des Diploms
• 17% der Studenten begannen mit der Berufssuche nach Abschluss
des Anwärterjahres
• 3% des Antwortkollektivs bemühten sich bis zum Zeitpunkt der
Datenerhebung noch nicht um die berufliche Zukunft
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Beschäftigungssuche
und Berufsverlauf
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 Erfolgreiche Bewerbungsstrategien:
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Beschäftigungssuche
und Berufsverlauf
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 Erfolgreiche Bewerbung:
• 39% des Antwortkollektivs (n = 129) fanden einen Arbeitsplatz
durch die Bewerbung auf eine Stellenausschreibung
• 23% profitierten von der Nutzung persönlicher Kontakte
• Es mussten durchschnittlich 17 Bewerbungen bis zur Unterzeichnung des ersten Arbeitsvertrags versendet werden  fünf Bewerbungsunterlagen mehr als das Absolventenkollektiv 1999 – 2002
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Beschäftigungssuche
und Berufsverlauf
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 Erfolgreiche Bewerbung:
• Das Antwortkollektiv suchte im Schnitt vier Monate aktiv nach einer
Arbeitsstelle und war durchschnittlich zwei Monate arbeitslos
• 50% des Antwortkollektivs waren überhaupt nicht arbeitslos
• Das Antwortkollektiv (n = 131) wurde im Schnitt zu 2,7 Bewerbungsgesprächen sowie zu 0,7 Bewerbungstests eingeladen
• Knapp 50% der zum Bewerbungsgespräch eingeladenen Absolventen konnten sich vor konkurrierenden Mitbewerbern behaupten
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Beschäftigungssuche
und Berufsverlauf
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 Flexibilität bei der Stellensuche:
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Betreuer:
•
37% des Antwortkollektivs (n = 132)
waren bereit, ihre Bewerbungen in einem
Umkreis von mehr als 500 km zu
platzieren
•
44% von 133 Absolventen gaben an, für
die Zusage eines Stellenangebotes
einen Umzug in Kauf genommen zu
haben
•
Beweggründe für eine Bewerbung im
Ausland waren mit 56% die Erweiterung
des deutschlandweiten Arbeitsstellenmarktes sowie mit 50% die
Sammlung internationaler Erfahrungen
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Beschäftigungssituation
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 Erwerbstätigkeit
• 85% des Befragtenkollektivs gaben an erwerbstätig zu sein
• 6% des Befragtenkollektivs waren zwar zum Zeitpunkt der Befragung
arbeitslos, hatten aber bereits eine Erwerbstätigkeit
• 8% des Befragtenkollektivs waren noch nie erwerbstätig
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Beschäftigungssituation
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Rottenburger Absolventen der Jahrgänge 2003 - 2006
 Art des Beschäftigungsverhältnisses:
• 35% von125 Personen gaben auf die Frage nach dem Beschäftigungsverhältnis zum Zeitpunkt der Datenerhebung „unbefristet“ an
• 54% der Absolventen steht durch befristete Arbeitsverhältnisse eine
ungesicherte Zukunft bevor
• 10% des Antwortkollektivs finanzierten den Lebensunterhalt
hauptberuflich durch eine selbstständige Existenz
• Die hauptberufliche Selbstständigkeit der Jahrgänge 2003 – 2006
ist im Vergleich zu den Jahrgängen 1999 – 2002 um 6% gestiegen
(vgl. NÄGELE 2003, 27)
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Beschäftigungssituation
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Rottenburger Absolventen der Jahrgänge 2003 - 2006
 Jährliches Bruttoeinkommen der Absolventen:
•
Verdiensthöhe dient als Hinweis zur Einschätzung des persönlichen Berufserfolgs
•
Durchschnittlicher Verdienst beträgt 27000 Euro pro Jahr
•
Maximaler Wert von 55000 Euro wird von männlichen Absolventen der Vertiefungen
BWL und Allgemeine Forstwirtschaft erreicht  weibliche Teilnehmer erlangen in der
geschlechtsspezifischen Betrachtung einen Maximalwert von 45000 Euro pro Jahr
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Beschäftigungssituation
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Rottenburger Absolventen der Jahrgänge 2003 - 2006
 Jährliches Bruttoeinkommen der Absolventen:
• Tendenziell liegen die Verdienste männlicher Teilnehmer im Schnitt
höher als die der weiblichen
• Die Arbeit im forstlichen Privatunternehmen zählt laut Statistik zu
den mitunter lukrativsten Wirtschaftsbereichen  Im Schnitt werden
37700 Euro pro Jahr bezogen
• Die Arbeit von 51 Teilnehmern in der „Öffentliche[n] Verwaltung/
Staatsforstverwaltung“ wird durchschnittlich mit 21800 Euro pro
Jahr honoriert
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Beschäftigungssituation
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 Wirtschaftsbereich der derzeitigen Tätigkeit
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Beschäftigungssituation
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Rottenburger Absolventen der Jahrgänge 2003 - 2006
 Einschätzungen der Absolventen:
• 18% der 142 Absolventen gaben an, mit ihrer derzeitigen beruflichen
Situation sehr zufrieden (1) zu sein  37% sind tendenziell sehr zufrieden (2)
• 44% des Antwortkollektivs verwenden die im Studium erworbenen
Qualifikationen in hohem (1) bzw. tendenziell (2) hohem Maße, um derzeitige
berufliche Aufgaben zu erfüllen
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Rottenburger Absolventen der Jahrgänge 2003 - 2006
 Einschätzungen der Absolventen:
• 35% des Antwortkollektivs empfinden die aktuelle berufliche Situation
hinsichtlich Status, Position und Einkommen in hohem (1) bzw. tendenziell
hohem Maße (2) angemessen
• 35% beurteilen die berufliche Situation jedoch als gar nicht (5) und
tendenziell gar nicht (4) angemessen
• 45% des Antwortkollektivs bewerten das Studium der Forstwirtschaft als
dennoch zielführend zur Vorbereitung auf die aktuellen beruflichen
Aufgaben
• 56% des Antwortkollektivs stufte die auf vorhandenes Entwicklungspotential bezogenen beruflichen Zukunftsaussichten als sehr gut (1) und
tendenziell sehr gut (2) ein
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Weiterbildung
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 „Vorbereitungsdienst“ als forstspezifische Form der Weiterbildung
• 70% (n = 74) von 105 Absolventen bewarben sich trotz unsicherer
Berufsaussichten im gehobenen Forstdienst für das Vorbereitungsjahr
• Gründe:
» 1. Staatsexamen auch in anderen Berufen nützlich (48%)
» Überbrückung einer ungewissen Phase des beruflichen Werdegangs (33%)
» Traum vom Beruf des Försters (19%)
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Weiterbildung
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 „Vorbereitungsdienst“ als forstspezifische Form der Weiterbildung
•
45 von 60 Absolventen (75%) wurden nach dem Anwärterjahr nicht in den
gehobenen Dienst einer Forstverwaltung übernommen
•
25% (n = 15) des Antwortkollektivs teilen sich in fünf Kategorien auf
•
Nur 1,12% des ganzen Absolventenkollektivs (n = 269) bzw. 2,1% des Befragtenkollektivs (n = 143), fanden in dem traditionellen Berufsbild des Leiters eines
Forstreviers eine Anstellung
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Weiterbildung
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Rottenburger Absolventen der Jahrgänge 2003 - 2006
 Weiterbildungen zur Erhaltung, Anpassung und Erweiterung der
beruflichen Handlungsfähigkeit:
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Weiterbildung
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 Weiterbildungen zur Erhaltung, Anpassung und Erweiterung der
beruflichen Handlungsfähigkeit:
• Zweck der Weiterbildung für die 140 Absolventen des Antwortkollektivs:
» Wissensanpassung an den neuesten Stand (76%)
» Verbesserung Karrierechancen (50%)
» Vorbereitung auf eine andere Erwerbstätigkeit (32%)
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Weiterbildung
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 Weiterbildungen zur Erhaltung, Anpassung und Erweiterung der
beruflichen Handlungsfähigkeit:
• Weiterbildungsbedarf besteht hauptsächlich in den Bereichen:
» EDV und Informatik (44,5% der Fälle)
» Unternehmens- und Personalführung (43,8% der Fälle)
» Fremdsprachenkenntnisse (32,8% der Fälle)
» Projektmanagement (31,4% der Fälle)
» BWL und VWL (29,2% der Fälle)
Ausgewiesene Bereiche haben nur mittelbar mit den
Kerndisziplinen der Forstwirtschaft zu tun!
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Diskussion
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 Diskussionspunkte zu den Ergebnissen der Umfrage:
• Der größte Teil der Absolventen der Jahrgänge 2003 – 2006 arbeitet in der
„Öffentliche[n] Verwaltung/ Staatsforstverwaltung“
• Der durchschnittliche Verdienst liegt in diesem Wirtschaftsbereich unter
dem Durchschnitt der durchgeführten Befragung sowie unter dem
herausgefundenen Durchschnitt der aktuellen Absolventenbefragung des
Statistischen Landesamtes!
Sind Absolventen an ihrem Arbeitsplatz studienadäquat eingesetzt?
Michael Gehlhaar
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Diskussion
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Rottenburger Absolventen der Jahrgänge 2003 - 2006
 Diskussionspunkte zu den Ergebnissen der Umfrage:
• Die Auswertung der Frage nach der Angemessenheit der beruflichen
Ausbildung hinsichtlich Status, Position und Einkommen erfasst insgesamt
64,5% der 138 Absolventen, die sich darüber nicht ganz sicher (3) sind
oder angaben, tendenziell (4) bzw. gar nicht (5) ausbildungsadäquat zu
arbeiten
• Insgesamt 55% von 142 Befragten sind dennoch mit ihrer beruflichen
Situation sehr zufrieden (1) bzw. tendenziell sehr zufrieden (2)
• 56% des Antwortkollektivs würden sich erneut für das Studium der
Forstwirtschaft entscheiden
Was bedeutet „Berufserfolg“ für die Absolventen und welche
Aspekte bedingen die Zufriedenheit mit der beruflichen Situation?
Michael Gehlhaar
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Diskussion
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Rottenburger Absolventen der Jahrgänge 2003 - 2006
 Diskussionspunkte zu den Ergebnissen der Umfrage:
• 63% von 133 Absolventen nahmen für einen Arbeitsplatz einen
Ortswechsel und Zweitwohnsitz in Kauf
• 85% von 143 Teilnehmern der Umfrage sind derzeit erwerbstätig. Aber nur
1,12% des gesamten Absolventenkollektivs (n = 269) bzw. 2,1% der 143
Teilnehmer arbeiten in dem klassischen Berufsbild des Revierleiters
• 40% des Befragtenkollektivs arbeiten in Wirtschaftsbereichen, die nicht
unmittelbar zu den eigentlichen Berufsfeldern der Forstwirtschaft zählen
Ist die allgemeine Flexibilität der Absolventen und die berufliche
Anpassungsfähigkeit der Schlüssel zum beruflichen Erfolg?
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Diskussion
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 Diskussionspunkte zu den Ergebnissen der Umfrage:
• Ein Absolvent kommentiert das Studium der Forstwirtschaft mit den
Worten:
….. , dass es sich lohne und die umfangreiche Ausbildung und das breite
Spektrum erforderlich und wichtig seien. Die Chancen bei der Berufswahl
seien jedoch ohne weitere Qualifikation eher niedrig. Das Forstwirtschaftsstudium müsse als Basis-Studium verstanden werden, das den persönlichen Neigungen und Interessenlagen entsprechend zu vertiefen sei
Inwieweit ist die Einführung des Bachelor-Master-Systems ein
flexibles und anpassungsfähiges System zur Erlangung Arbeitsmarkt relevanter Abschlüsse?
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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Alle Informationen zur Diplomarbeit finden Sie auf der
Webseite http://www.michael-gehlhaar.de/index.php
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Quellenangaben zur
Präsentation
Internetbasierte Analyse der gegenwärtigen beruflichen Situation
Rottenburger Absolventen der Jahrgänge 2003 - 2006
 BARGEL, T. ; RAMM, M. ; MULTRUS, F. (2005): Studiensituation und studentische
Orientierungen. 9. Studierendensurvey an Universitäten und Fachhochschulen. [Kurzfassung].
Bonn u.a. : Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). (Bildung). (Deutschland. Das
von morgen.).
 DALHEIMER, C. (1999): Empirische Untersuchung über den Verbleib der AbsolventInnen der
Fachhochschule Rottenburg. Unveröff. Dipl.arb. Rottenburg : Hochschule für Forstwirtschaft.
 NÄGELE, D. (2003): Empirische Verbleibanalyse von den Absolventenjahrgängen 1999 – 2002
der Fachhochschule Rottenburg. Unveröff. Dipl.arb. Rottenburg : Hochschule für Forstwirtschaft.
 STIER, W. (1999): Empirische Forschungsmethoden. 2., verb. Aufl. Berlin u.a. : Springer.
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