Kürzere Fahrzeiten
mit dem ITF
Abschnitt
Nürnberg-Dresden
Nürnberg – Leipzig
(üb. Hof-Plauen)
Nürnberg – Leipzig
(üb. Hof-Gera)
Regensburg – Leipzig
(üb. Hof)
Nürnberg - Gera
(über Hof)
Bayreuth – Chemnitz
München – Hof (über
Nü.-Marktredwitz)
München – Leipzig
(über Hof-Plauen)
München – Dresden
(über Hof)
Nürnberg – Prag
(über Cheb)
Leipzig-Plzen
Geographische und wirtschaftliche Fakten
Fahrzeit Fahrzeit Fahrzeit
2004/5 Stufe 1 Stufe 2
5:16
4:03
3:51
4:04
3:22
3:22
Die Sachsen-Franken-Magistrale verbindet die zwei europäischen MetropolRegionen "Halle/Leipzig-SachsenDreieck" und Nürnberg miteinander.
4:50
4:17
3:55
5:08
4:00
3:54
In diesen Regionen leben über 5 Millionen
Einwohner – ein großes Potential für
einen dichten, leistungsfähigen und hoch
frequentierten Eisenbahnverkehr!
3:45
3:11
2:53
Forderungen
3:20
3:55
2:27
2:36
2:29
2:35
6:09
4:36
4:36
7:09
5:16
5:05
5:55
~ 5:00
4:45
5:31
~ 5:00
4:26
Die Tabelle zeigt das Beschleunigungspotenzial der Fahrzeiten zwischen
einigen wichtigen Knoten der SachsenFranken-Magistrale für Stufe 1 und 2 –
gegenüber dem Fahrplan 2004/5.
Zur ITF-Einführung bzw. Weiterentwicklung sind folgende Maßnahmen dringend
erforderlich:
• (Wieder-) Einsatz der Neigetechnik-züge
– im Fern- wie im Nahverkehr
• Fertigstellung der begonnenen
Streckensanierungen, z.B. in den
Zuläufen auf die Bahnhöfe Zwickau und
Chemnitz
• Wiederherstellung bzw. Einrichtung von
überregionalen Linien, z.B. Nürnberg –
Dresden, (München – ) Regensburg –
Leipzig und Erfurt – Gera – Chemnitz.
• Schließung der Elektrifizierungslücken,
Ausbau der Strecken Nürnberg –
Marktredwitz/Bayreuth – Hof –
Reivhenbach und Cheb sowie
Regensburg – Marktredwitz für
elektrischen Betrieb.
• Streckenausbauten und -verkürzungen
durch Neubau-Abschnitte
Sachsen-FrankenMagistrale
In Zukunft mit der Bahn
– schneller, sicherer,
günstiger, bequemer !
___________________________
Impressum: Prof. Dr. Wolfgang Hesse
FB Mathematik und Informatik
Philipps-Universität Marburg
Hans-Meerwein-Str., D-35032 Marburg
Tel.: +49-(0)6421-2821515
Fax: +49-(0)6421-2825419
Email: [email protected]
Schneller am
Ziel mit dem
Integralen
Taktfahrplan
(ITF)
EF
70
26
28
00
55
30
75
00/
30
LX11
00
DD
C
Z
Neigetechnik-Betrieb mit
Fernverkehrscharakter
22
MAK
00
85
LX31
30/ Knotenzeiten für
00 Fern- (rot) und
Nahverkehr (grün)
PL
30/
00
58
LX = Expresszüge im
30
BY 30/
00
LX11
51
28
40
LX11
LX31
HO
LX61
~30
26
70
00
N
00
In drei Stufen zum
optimalen Fahrplan
GÖS
27
G
LIF
LX31
L
LX61
R
30
Der ITF ist ein Fahrplankonzept, das in
vielen Ländern - u.a. in der Schweiz,
den Niederlanden und in weiten Teilen
Deutschlands - erfolgreich eingesetzt
wird und das für optimale Anschlüsse
nicht nur für einzelne Verbindungen,
sondern für alle relevanten Reisebeziehungen in einem bestimmten Raum
sorgt. Das Prinzip des ITF ist einfach,
systematisch und kundenfreundlich.
Alle Züge verkehren in festen Linien im Takt, z.B. jede Stunde oder alle zwei Stunden. Umsteigebahnhöfe werden als sog. "Rendez vous"-Knoten ausgelegt. D.h. zu
bestimmten Zeiten treffen sich dort Fern- und Nahverkehrszüge und machen ein
schnelles Umsteigen in alle Richtungen möglich. Beim Stunden- oder Zweistundentakt sind das vorzugsweise die Minuten 00 und 30.
Um einen solchen Fahrplan zu ermöglichen, müssen die Strecken fahrplangerecht
ausgebaut und Neigetechnik-Züge eingesetzt werden. Im Gebiet der SachsenFranken-Magistrale sind dafür besonders günstige Voraussetzungen gegeben.
• Stufe 1 geht von der heute vorhandenen Infrastruktur aus, stellt aber
durch (Wieder-) Einsatz der Neigetechnik mit Express-Linien vom Typ
LX schon einen leistungsfähigen ITF
her. Zusammen mit der
Neubaustrecke München – Nürnberg
verkürzt sich z.B. die Reisezeit
München – Dresden auf ca. 5
Stunden. Dieser Qualitätssprung
gegenüber dem gegenwärtigen Angebot kann zum Fahrplanwechsel
2006/7 verwirklicht werden.
• Stufe 2 bietet einen weiter deutlich
verbesserten ITF nach Streckensanierung und Elektrifizierung der
Strecken von Nürnberg über
Marktredwitz/Bayreuth nach Hof und
Cheb.
• Stufe 3 erreicht durch weitere gezielte
Ausbauten und Streckenverkürzungen (z.B. zwischen Hof und Plauen)
nochmals deutliche Fahrzeitgewinne.
Damit kann die Magistrale Teil des
europäischen Fernverkehrsnetzes und
die gesamte Region zu einem ITFModellprojekt werden.
Für eine ausführliche Darstellung des neuen
Fahrplankonzepts wird demnächst eine
Broschüre bereitgestellt.

Faltblatt zum ITF