Steuerung der Windenergienutzung
in der Gemeinde Losheim
Umweltausschuss am 06.09.2012
Losheim, den 06.09.2012
Planungsfortschritt
Inhalte
 Erster Entwurf: Präsentation im Bauausschuss 14.3.2012
Planung in der Zwischenzeit fortgeschrieben:
 Beteiligung der Ortsräte
 Regionale Abstimmung mit den Kommunen im Landkreis
 Erhöhung des Schutzbereiches für zusammenhängende Siedlungsbereiche
von 800 auf 1000 Meter
 Erfordernis zur stärkeren Berücksichtigung von Artenschutzaspekten
(windkraftrelevante Vogelarten Rotmilan, Uhu, Graureiher, Wanderfalke,
Rastgebiete Wasservögel)
 Aufstellungsbeschluss BPlan Windpark Judenkopf (6 Anlagen)
 Vorplanung im Bereich Markushof (4 Anlagen)
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Aktualisierte Potenzialkarte
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Planungsfortschritt
Judenkopf
84 ha
Greimerather Höhe
116 ha
Östlich Hetzberg
25 ha
Südlich Hageberg
147 ha
Peterkopf
29 ha
Hungerkopf
41 ha
Herrenwald
8 ha
Markushof
29 ha
Wahlener Platte
33 ha
Eisenberg
21 ha
Summe
533 ha
Etwa Halbierung der Fläche gegenüber
erstem Entwurf
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Windleistung – 150 Meter Nabenhöhe
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Windleistung – 100 Meter Nabenhöhe
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Mögliche Konzentrationszone „Judenkopf“
 Flächengröße 84 ha
 Im äußersten Nordwesten des
Gemeindegebiets an der
Grenze zu Mettlach und RLP
 Aufstellungsbeschluss für
Bebauungsplanverfahren zur
Errichtung eines Windparks
wurde bereits gefasst
 Windpark mit 6 Anlagen in der
Planung unter Beteiligung der
Gemeindewerke
 Ertragsstarker Standort
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Mögliche Konzentrationszone „Greimerather Höhe“
 Flächengröße 116 ha
 Fläche umringt die Ortslage
von Scheiden im Norden und
Westen
 Überwiegend Waldflächen
 Wirtschaftlich interessanteste
flächen liegen im Norden im
Bereich der Landesgrenze zu
RLP
 Auf rlp-Seite befinden sich
WEA-Flächen in der
Vorplanung
 Exponierter Standort
 Landschaftsbild
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Mögliche Konzentrationszone „Östlich Hetzberg“
 Flächengröße 25 ha
 Südlich der Landstraße
Bergen-Scheiden
 Geringerer Ertrag als nördlich
angrenzende Flächen
 Wandertouristisch
bedeutender Raum
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Mögliche Konzentrationszone „Südlich Hageberg“
 Flächengröße 147 ha
 Große zusammenhängende
Fläche zwischen Mitlosheim
und Scheiden
 Überwiegend Waldflächen
 Geringer Windertrag,
Grenzertragsstandort
 Hohe Anlagen für
wirtschaftlichen Betrieb
erforderlich
 Aktuell nur geringes
Vermarktungspotenzial
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Mögliche Konzentrationszone „Peterkopf“
 Flächengröße 29 ha
 Zweigeteilte Fläche
südwestlich von Britten
 Grenzertragsstandort, nur mit
hohen Anlagen zu erschließen
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Mögliche Konzentrationszone „Hungerkopf“
 Flächengröße 41 ha
 Grenzertragsstandort
 Laubwaldkuppe
 Schwer zu erschließen
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Mögliche Konzentrationszone „Herrenwald“
 8 ha
 Grenzertragsfläche
 Liegt genau an der
kritischen Grenze zu
Windklasse 1
 Auflösung / Genauigkeit des
Windmodells eigentlich für
eine kleinräumliche
betrachtung nicht
ausreichend
 Keine sinnvolle
Konzentration auf der
Fläche möglich
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Mögliche Konzentrationszone „Markushof“
 Flächengröße 29 ha
 Vorplanung mit 4 Anlagen der
Firma Ökostrom Saar liegt vor
 Eine bestehende Anlage auf
der Fläche
 Ertrag ist für einen
gewinnbringenden Betrieb
auskömmlich
 Planerische Berücksichtigung
der Gleitschirm- und
Modellflugaktivitäten auf den
östlich angrenzenden Flächen
 Schutzabstand zur Urwahlener
Kapelle ist einzuhalten
 Schallschutz zum Markushof
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Mögliche Konzentrationszone „Eisenberg“
 Flächengröße 21 ha
 Südöstlich von Wahlen
gelegener Hangwald
 Lediglich die auf der
Hochfläche gelegenen
westlichen Bereich können
interessant sein und sind von
der Ertragskraft auskömmlich
 Vorbelastung der Ortslage von
Wahlen durch
Schallemissionen des
bestehenden Windparks
schränken das
Flächenpotenzial ein
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Mögliche Konzentrationszone „Wahlener Platte“
 Flächengröße 33 ha
 Südlich von Wahlen gelegen
 Durch topographische Lage
(Taleinschnitt) erscheint die
Fläche kaum sinnvoll nutzbar
 Vorbelastung der Ortslage von
Wahlen durch
Schallemissionen des
bestehenden Windparks
schränken das
Flächenpotenzial ein
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Ausblick aufs Verfahren – nächste mögliche Schritte
 Bürgerinformation
 Scoping-Verfahren nach § 3 Abs.1 und §4 Abs1 BauGB
•
Frühe Beteiligung der Öffentlichkeit und erste Runde der Beteiligung
der Träger öffentlicher Belange
•
Empfehlung: Zunächst mit allen möglichen Konzentrationszonen in die
Beteiligung gehen, Ausscheiden im zweiten Schritt auf Grundlage
eingegangener Stellungnahmen (Rechtssicherheit!)
 Abwägung / Billigung des Entwurfs des FNP‘s

Zweite Beteiligungsrunde / Offenlage§ 3 Abs. 2 und §4 Abs. 2
BauGB
 Abwägung / Satzungsbeschluss
 Genehmigung des FNP durch das zuständige Ministerium
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Weitere Planungsschritte zur Umsetzung
 FNP = vorbereitende Bauleitplanung; noch keine
Genehmigung
 Windenergieanlagen > 50 m Gesamthöhe
 Genehmigungspflicht nach BImSchG
 < 3 Anlagen keine UVP-Pflicht
 3-19 Anlagen UVP-Vorprüfung; evtl. komplette UVP
 Ab 20 Anlagen obligatorische UVP- Pflicht
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Weitere Planungsschritte zur Umsetzung
 Baurecht kann erlangt werden über:
 Bebauungsplan/Verfahren nach BImSchG/Bauantrag
 Genehmigungsverfahren nach BImSchG/Bauantrag
 Auf Ebene der Genehmigungsplanung (Baurecht) werden
vertieft u.a. untersucht:
 Artenschutz (Vögel, Fledermäuse, ggf. Wildkatze)
 Lärmprognose
 Schattenwurfprognose
 Landschaftsbildanalyse
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