Service Location Protocol
Ein Service Discovery Protokoll
Patric Zbinden
20. März 2003
Historischer Hintergrund
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Vorher: nur für spezifische Anwendungen
1997: SLP Version 1
1999: SLP Version 2
2001: Anpassungen für IPv6
Protokoll-Übersicht
• User Agent (UA)
Sucht nach Diensten
• Service Agent (SA)
Macht Ort & Konfiguration eines Dienstes
bekannt.
• Directory Agent (DA)
Sammelt Service-Informationen und
verwaltet diese in einem Verzeichnis.
Betrieb mit Directory Agent
• UA / SA suchen nach einem Directory
Agent
• SA übergibt Service Informationen an DA
(Service Advertisement)
• UA sucht nach Services
(Service Request)
Auffinden des Directory Agents
• Aktiv
– Multicast Convergence
Algorithm
• Passiv
– Konfigurationsdatei
– DHCP Option 78
Betrieb ohne Directory Agent
• UA sucht nach Services mit MulticastAbfragen. Passende SAs antworten.
• Wahl der geeigneten Betriebsart
– Administrationsaufwand
– Geschwindigkeit/ Bandbreite
– Skalierbarkeit
Service URL
• IP/DNS Adresse
• Portnummer
• Ev. Pfad
Beispiele
service:printer:lpr://192.0.2.21/,en,2000
service:mailto://192.0.2.100:25
service:timed://198.1.81.25:88/
Mögliche Anwendungen
• Offen für alle möglichen Anwendungen
– Geräte: Drucker, Overhead-Projektor, Fax, ...
– Dienste: Proxy, Email, Zeit, …
– Andere Anwendungen
• Neben Service-URL können abhängig von
der Anwendung auch
Konfigurationsinformationen übertragen
werden (z.B. Features eines Druckers,
Name, Ort)
Protokolldaten
• Binärer Header
• Rest: Text
(UTF-8 kodiert)
Einsatz von SLP
• Implementation
des SLP API
– z.B. in Java, C
• Anwendung via
LDAPv3
Sicherheit in SLP
• Idee von SLP: Service Informationen
sollen gefunden werden
• Daher: keine Zugangsbeschränkung
• Aber: Digitale Signaturen für SAs und DAs
Service Location Protocol
• Zusammenfassung
– IETF Standart
– Grosse Skalierbarkeit
– Nicht beschränkt auf einzelne Anwendungen
• That‘s all folks! 
• Fragen?

Service Location Protocol