Erfolgreich ins Internet – e-commerce, Teil I
PRO-FIT für GründerInnen
Peter Boegler, AIP-GmbH
Dr. Gabriele Schäfer, ZWW
Kapitel 1
Einführung
E-Business – Eine Geschichte des Scheiterns?
Gartner Group 1999
Gartners Hype-Cycle
Was ist eBusiness?
• Einsatz elektronischer bzw. digitaler Informations- und
Kommunikationstechnologien
• zur Unterstützung oder Abwicklung geschäftlicher
Transaktionen
• um Unternehmensziele besser zu erreichen.
• Unternehmensziele können sein:
– Erlössteigerung
– Kostensenkung
– .....
• Der Begriff eBusiness wurde 1998 von IBM „erfunden“
Erwartete Auswirkungen von eBusiness
eBusiness im Unternehmen
Quelle: Roell
Quelle: Frank
E-Commerce - Entwicklung
Stufenmodell
Quelle: SAP AG
Rollen der Beteiligten
Demographie der Internets
Daten, Fakten, Trends
Informationen – woher?
• Das Internet als Marktforschungsinstrument
– Statistiken zur Web-Nutzung:
• http://www.korolewski.de/links/themen/marketing/statistik.html
• http://www.gfk.de/produkte/eigene_pdf/WebScope2deuro.pdf
• http://www.gfk.de/produkte/eigene_pdf/webscope_pressrelease1.
pdf
– Statistiken:
•
•
•
•
•
•
http://www.w3b.de/
http://www.nielsen-netratings.com/
http://www.farnbacher.de/nachlad/statistik.html
http://focus.msn.de/D/DD/DD36/dd36.htm
http://www.dmmv.de/ww/de/7_pub/aktuelles.cfm (deutscher
Multimedia-verband)
• http://www.webagency.de/infopool/e-commerce-knowhow/
(Infoportal mit verschiedenen Themen)
Nielsen NetRatings
W3B
Keine Kaufentscheidung ohne Internet
Etwa die Hälfte der Internet-Nutzer nutzen eCommerce
Quelle: DMMV
Online-Shopper: Altersverteilung
Mehr Männer als Frauen beim Online-Shopping
Was wird im Internet gekauft? 1
Was wird im Internet gekauft? 2
Ticket-Kauf im Internet
Bezahlarten – Rechnungskauf bevorzugt
Was wird wie verkauft?
Steigende Online-Umsätze im Einzelhandel (D)
Geschäftsmodelle
Begriff des Geschäftsmodells
• Zweck eines „Modells“?
• Rappa
(http://ecommerce.ncsu.edu/topics/models/models.html):
– „In the most basic sense, a business model is the the
method of doing business by which a company can
sustain itself - that is, generate revenue.”
• Geschäftsmodell als die Art, wie ein Unternehmen
zu Einnahmen kommt, um sich finanziell zu tragen.
Geschäftsmodelle im Internet
• Zum Teil substitutive Aktivitäten
– Vollständige Realisierung/Verlagerung in die OnlineWelt
• Zum Teil ergänzende Aktivitäten
• Problem: Eine unmittelbare Übertragung
traditioneller Geschäftsmodelle in/auf das Internet
ist oft nicht Erfolg versprechend
Erlösmodellsystematik nach Wirtz
4C-Net-Business-Model
Content
• Content-Lieferanten bereiten Inhalte auf
• Diese werden auf eigener Plattform dem Kunden
angeboten
– entgeltlich
– unentgeltlich
• Informationen (z.B. Tageszeitungen)
• Unterhaltung (z.B. Spiele/Musik)
• Ausbildung (Virtuelle Universitäten)
• www.welt.de
Informationen
Commerce
• Unterstützung aller Handlungen, die für eine Geschäftstransaktion
erforderlich sind
– Anbahnung (Attraction)
• Bannerwerbung
• Bannertausch
– Aushandlung (Bargaining/Negotiation)
• Preise/Einkaufkonditionen
– Abwicklung (Transaction)
• Zahlungsabwicklung
• Lager- und Lieferlogistik
•
•
Als Bestandteil des eigenen Angebots oder als „Metaangebot“
Beispiele: „traditionelle“ Ecommerce-Anbieter, wie Amazon, Dell, E-Bay
• http://www.adlink.de
Bannerwerbung
Context
• Suchmaschinen und Webkataloge
– www.google.de, www.web.de
• Zweck: Orientierung und Navigation
• Klassifizierung und Systematisierung der im Internet
verfügbaren elektronischen Informationen
• Unterschied Suchmaschine / Webkataloge
– Suchmaschine weitgehend automatisiert
– Webkatalog: nicht gänzlich automatisiert
• Indirektes Erlösmodell (z.B. Bannerwerbung)
• www.web.de
Suchmaschinen und Webkataloge
Connection
• Anbieten von Kommunikationsverbindungen
– technologische (Internet-Verbindung)
– kommerzielle (kommerzieller Mail-Service)
– kommunikative (Netzwerke, Communities)
• Intra-Connection
– Communities
– Netzwerke (www.openbc.com)
– Mailingservices
• Inter-Connection
– Internet-Service-Provider (ISP) (www.t-online.de)
• www.Chacoon.de
Virtual Community
Zusammenfassung
Quelle: Wirtz
Entwicklungsstrategien für Geschäftsmodelle
• Beispiel Yahoo
Context
Content
Kooperationen
mit Reuters
New Media,
China
Entertainment
usw.
Commerce
Connection
Kooperationen mit
Motorola, Siemens,
Palm; Akquisition von
Geocities
Ausbau der
Händlerkooperatio
nen mit E*Trade,
Umsetzung Yahoo!
Marketplace
Welchen Nutzen bieten eBusiness-Geschäftsmodelle?
– Kein Geschäftsmodell ist automatisch erfolgreich
– Notwendige Bedingung:
• Der Kauf von Produkten und Dienstleistungen im Internet muß aus Sicht
der potentiellen Käufer einen Zusatznutzen erbringen (Gegenbeispiele:
vgl. www.dotcomtod.de)
– Mögliche Quellen der Schaffung von Mehrwert nach Kuhlen:
•
•
•
•
•
•
•
komparativer Vorteil
Effizienzvorteile
Effektivitätsvorteile
Integrationsvorteile
Organisationsvorteile
Strategische Vorteile
Innovationsvorteile
Komparative Vorteile
• Mehrwert, der durch eine vergleichsweise bessere
Präsentation des Produkts oder Services erzeugt
wird
– Beispiel: Online-Shop
•
•
•
•
Gute Benutzerführung
Ausführliche Präsentation der Produkte
Produktbeispiele (z.B. Video-, Musiksequenzen)
Rezensionen, Empfehlungen
Effizienzvorteile
• Schaffung von Mehrwert durch höhere Effizienz im
Vergleich zu konventionellen Modellen
– Online Shopping:
• Zeitersparnis beim Kaufvorgang im Vergleich zum stationären Handel
– Online-Banking:
• Zeitersparnis, Warten am Bankschalter fällt weg
– Online-Buying:
• Kostenersparnis (Wegfall der Versandkosten) durch Kauf digitaler Güter
über das Web
Effektivitätsvorteile
• Wirksamere Zielerreichung
Amazon: Höhere Transparenz (wegen
Suchmöglichkeiten), Rezensionen erleichtern die
Entscheidung.
• Online-Brokerage:
– z.B. Flugtickets, Partnerwahl:
• Erhöhung der Markttransparenz, bessere Kenntnis der
Alternativen
Beispiel Klassifzierung
Logfiles
•
•
Logfiles werden vom Internet-Server des Anbieters geliefert. Unter Logfile-Analyse
versteht man die elementare statistische Auswertung eines Webserver-Logs.
Logfiles liefern i.d.R. folgende Kennzahlen:
–
–
–
–
–
–
–
–
–
Nutzung über die Monate und Tage eines Monats
Nutzung über den Tagesablauf
Seiten mit höchstem Traffic
Häufigste Eintrittsseite, häufigste Austrittsseiten
Clienthost mit häufigsten Zugriffen
Verteilung der Clienthosts nach Ländern
Häufigste Referrer
Häufigste Suchbegriffe
Häufigste Browser
Logfiles
Online-Marktforschung
• Online Marktforschungsinstitute liefern Informationen zu
Themen wie:
–
–
–
–
–
–
–
Nutzung von Werbebannern
E-Commerce-Kennzahlen
Marktbetrachtungen (Größe, Zielgruppe)
Mediennutzung
Bandbreiten-Nutzung
Vollständige Nutzerpfade
Computernutzung (nach Personen, Uhrzeit, Applikationen…)
• z.B. www.rogator.de

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