Führung und Kooperation, MBA Kurs 3, Prof. Dr. W. Grunwald
Soziale Qualifikation von
Führungskräften.
Möglichkeiten der Identifikation
und
Förderung
Heike Bergmeyer-Szuba.
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Soziale
Qualifikation
HandlungsKompetenz
Fachliche
Qualifikation
Methodische
Qualifikation
Becker,Psychologisches Konfliktmanagement
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Was müssen Führungskräfte leisten?
Fayol 1916: Planen, organisieren, koordinieren, kontrollieren
Henry Mintzberg 1981: Die Führungskraft von Heute muss zehn
verschiedene Rollen ausfüllen.
-Drei interpersonelle Rollen
-Drei informelle Rollen
-Vier Entscheidungsrollen
Heike Bergmeyer-Szuba.
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Interpersonelle Rollen
•Der Repräsentant
•Der Verantwortliche
•Der Verbindungsmann
Informelle Rollen
•Der Beobachter
•Der Informant
•Der Sprecher
Entscheiderrollen
•Der Unternehmer
•Der Problemlöser
•Der Verteiler
•Der Unterhändler
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Wertschätzung
Kooperative Führung
Wohlwollend patriarchalische
matriarchalische
Führung
Selbstkontrolle
Fremdkontrolle
Autoritäre
Führung
Laisser-faire Führung
Geringschätzung
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Soziale Qualifikation:
Die Fähigkeit sich angemessen, kooperativ und konstruktiv mit anderen
Menschen im beruflichen und gesamtgesellschaftlichen Umfeld zu verhalten.
Die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme mit dem Zutrauen in die
Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern und Kollegen.
Voraussetzung:
Kommunikationsfähigkeit
Kooperationsfähigkeit
Motivationsfähigkeit
Konfliktfähigkeit
Menschenkenntnis
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Soziale Qualifikation als Entwicklungsprozess
Soziale Kompetenz
Fähigkeit zu autonomem
Handeln
Fähigkeit zu hilfreichem und
solidarischem Handeln
Verantwortungsbewusstsein
Liebesfähigkeit
Kontaktfähigkeit
Konfliktfähigkeit
Fähigkeit zur
Konfliktlösung
Durchsetzungsfähigkeit
Organisationsfähigkeit
Kreativität
Flexibilität
Fähigkeit zur
Zusammenarbeit
Soziale Sensibilität
Verstehen
Kommunikationsfähigkeit
Verständigung
Sensibilität
R.Wunderer/W.Grunwald, Führungslehre Bd.2
Aktivität
Selbstvertrauen
Lebensbejahung
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Kommunikation
Austausch einer Nachricht zwischen Sender und Empfänger
Bestehend aus Information und nonverbalen Anteilen.
• Sachinhalt
=
reine Information
• Appell
= Versuch des Senders auf den Empfänger Einfluss zu nehmen,
• Beziehung
= Beziehung zwischen Sender und Empfänger
• Selbstkundgabe = Preisgabe des Senders über seine Persönlichkeit oder seine
Befindlichkeit
Nachrichtenquadrat, F. Schulz von Thun
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Motivation
Steigerung der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter,
Bindung qualifizierter Mitarbeiter
• Anreiz : extrinsische Motivation
Belohnung, Belobigung - Bedrohung, Strafe
• Antrieb: intrinsische Motivation = Selbstmotivation
durch die Arbeitsinhalte, Erfolg der Arbeit
Wichtiger zusätzlicher Faktor gutes Arbeitsklima zwischen den
Mitarbeitern
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Welch Faktoren beeinflussen Menschen damit
sie langfristig mit ihrer Arbeit zufrieden sind?
•Berufsbezogene Interessen
•Fähigkeiten
•Wertvorstellungen
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Personalentwicklungsgespräch
• Gemeinsamer Rückblick auf das vergangene Jahr
• Information des Vorgesetzten über Ziele, Veränderungen im Betrieb
• Aktuelle Arbeitssituation des Mitarbeiters
• Zusammenarbeit und Kommunikation mit Kollegen,
mit dem Vorgesetzten
• Weiterentwicklung/ Förderung des Mitarbeiters
Interessen Wünsche Ziele
• Vereinbarungen von Zielen/ ggf. Maßnahmen
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Soziale Qualifikation von Führungskräften. Möglichkeiten der