Maria Schutz
Kaiserslautern
Geschichte des Klosters
Am 22. August 1926 wurde der
Grundstein zur Gelöbniskirche
Maria Schutz gelegt, am 20.
Oktober 1929 erfolgte die Weihe.
Die Betreuung von Kirche und
Wallfahrt wurde den Minoriten
übertragen, die seit 1941 auch die
bei der Kirche errichtete Pfarrei
übernahmen. Das Kloster konnte an
eine lange Tradition des Ordens
anknüpfen: Vom 13. Jahr-hundert
bis zur Französischen Revolution
waren Franziskaner an der
Martinskirche in Kaiserslautern tätig.
1944 schwer beschädigt, wurden
Kirche und Kloster nach dem Krieg
wieder aufgebaut. Als Wallfahrtsund Gedächtniskirche für die
Gefallenen wird sie gerne
aufgesucht.
Auf- und Außenbau
Erzengel Michael
Maria
Ludwig IX
Der Baukörper besteht aus einem
Mittelschiff
sowie zwei Seitenschiffen. Die im
neugotischen Stil gebaute Kirche betritt man
durch eines der drei spitzbogigen Portale,
über denen sich eine Fensterrosette
befindet. Das Langhaus ist von einfachen,
spitzbogigen, vermauerten Fenstern
durchsetzt und besitzt keine Außenpfeiler.
Drei Skulpturen über dem Eingangsportal
der Kirche von Bildhauer Simon Höpfel
bringen dem Besucher Geschichte und
Anliegen der Kirche nahe: In der Mitte steht
eine Figur der Patronin der Kirche, Maria, zu
ihrer Linken der Erzengel Michael, der
Namenspatron des Gelöbnisbischofs
Faulhaber, zu ihrer Rechten der hl. König
Ludwig IX. von Frank-reich. Äußerlich wurde
sämtliches Dekor weggelassen.
Innenaufbau / Dekor
Das Langhaus ist flachgedeckt und
Weist auf die norditalienischen Vorbilder
hin.Die heutige Kassettendecke wurde
erst beim Wiederaufbau eingefügt.
Die Apsis mit ihren vom Boden
aufsteigenden hohen Spitzbogen greift
Auf expressionistische
Kirchenarchitektur zurück.
Paul Thalheimer war der
Erschaffer der Darstellung der
Schutzmantelmadonna im Chor und
er umgab das Gelöbnisbild mit der
Darstellung der acht Seligpreisungen.
Das Innere ist vom franziskanischen
Geist der Einfachheit geprägt, was sich
z.B. in der Verwendung der einfachen
Fliesen zeigt.
Yoki Aebischer gestaltete die Felder der
Holzkassettendecke im Langhaus, indem er
aus den drei Grundfarben grau, ocker und
weiß die Leidenswerkzeuge in Kreuzform
anordnete. Im Schnittpunkt der Kreuzarme hat
er ein Mandylion (Christushaupt)
eingefügt.Auf den restlichen einfarbigen
Feldern finden sich unter anderem die vier
Evangelisten, Alpha und Omega, Gotteslamm
und die auf den Kreuztod und die
Auferstehung Jesu hindeutenden Symbole
Sonne und Mond.
Blick in die Krypta / Pietà
Die Krypta wurde von Ludwig
Schaffrath in den Jahren 1998-2000
renoviert.
Die Pietà des Künstlers Karl Baur
verkörpert Mitleid und Trauer mit und
um die unschuldigen Opfer von Hass,
Gewalt, Terror und Krieg bis in unsere
Tage.
Altarbereich
Seitlich vom Hochaltar sind an der Wand
dahinter die Reliefs der beiden Gelöbnisbischöfe Michael Faulhaber mit dem Bild des
Speyerer Domes und Ludwig Sebastian mit
der Außenansicht der Maria-Schutz-Kirche
dargestellt. Die vier Holzreliefs mit Szenen
aus dem Marienleben wurden vom Künstler
Karl Baur erschaffen. Der schlichte, edle
Versus-Populum-Altar mit dem Reliquiengrab
davor und dem zurückhaltenden floralen
Schmuck wurde von Elmar Hillebrand aus
Köln geschaffen, ebenso der Ambo mit einem
eigenen Pult für die Verkündigung des
Evangeliums.
Wandaufbau
Die schlichte, schmucklose, in zwei
Ebenen eingeteilte Wand wirkt durch die
Gestaltung in Weiß sehr feierlich.
Schmale, spitzbogigen Lanzettfenstern
im oberen Bereich erhellen den
Innenraum. Zu den fast zu Prozessionsgängen reduzierten Seitenschiffen führen
Pfeilerarkaden, die ohne Basis und
Kapitell gestaltet sind.
Auf- und Außenbau
Der Baukörper besteht aus einem Mittelschiff
sowie zwei Seitenschiffen. Die im neugotischen
Stil gebaute Kirche betritt man durch eines der
drei spitzbogigen Portale, über denen sich eine
Fensterrosette befindet. Das Langhaus ist von
einfachen, spitzbogigen, vermauerten Fenstern
durchsetzt und besitzt keine Außenpfeiler. Drei
Skulpturen über dem Eingangsportal der Kirche
von Bildhauer Simon Höpfel bringen dem
Besucher Geschichte und Anliegen der Kirche
nahe: In der Mitte steht eine Figur der Patronin
der Kirche, Maria, zu ihrer Linken der Erzengel
Michael, der Namenspatron des Gelöbnisbischofs Faulhaber, zu ihrer Rechten der hl.
König Ludwig IX. von Frankreich, in dessen
Amtszeit das Gelöbnis erfüllt wurde. Äußerlich
wurde sämtliches Dekor weggelassen.

Maria