A.W.A.R.E.
Action for wide awareness-raising
in Europe
Zeit!Raum
Verein für soziokulturelle Arbeit
Sechshauser Straße 68-70
1150 Wien
Tel: +431 892 74 00
Mail: [email protected]
Web: www.zeitraum.org
Verein Zeit!Raum
 Zeit!Raum – Verein für soziokulturelle Arbeit
- ist ein gemeinnütziger Verein (NGO),
vor 15 Jahren gegründet
 Arbeitsgebiete
 Aufsuchende Kinder- und Jugendarbeit im 15. und
22. Bezirk in Wien
 Arbeit mit Flüchtlingen und AsylwerberInnen
 Kindergarten/Primärbildung
 Kultur-, Medienprojekte
 Sozialwissenschaftliche Forschungsarbeit
 Gesundheitsprojekte
 Beratung und Begleitung
Verein Zeit!Raum
 Überblick über laufende Projekte
 „gemma‘s an“
 A.W.A.R.E - Action for Wide Awareness
Raising in Europe
 EU-TOO - Young People on Air
 SprachKultur_Demokratie_Connected
 Feel good
 Medienpädagogisches Kommunikationsprojekt
 JUMA
 TEMPUS
 Zeit!Raum-Wohnen
 BE PART OF IT
 Fun & Care
A.W.A.R.E.
 A.W.A.R.E. – Action for Wide Awareness
Raising in Europe
 Ein Europäisches Jugendprojekt zum zweiten UNMillenniumsentwicklungsziel
„Verwirklichung der allgemeinen
Grundschulbildung“.
 Im Zuge dieses Projektes fanden Vorträge und
Workshops an Schulen statt (Seefeld, Bad Ischl,
Fürstenfeld).
A.W.A.R.E.
 A.W.A.R.E. – Action for Wide Awareness
Raising in Europe
 EU-Projekt im Zusammenhang mit dem zweiten
UN Millenniumsentwicklungsziel „Verwirklichung
der allgemeinen Grundschulbildung“ (MDG 2)
 Ziel: Stärkung des Bewusstseins für MDGs in der
Bevölkerung
 Partnerländer: Österreich, Bulgarien, Italien,
Rumänien, Slowenien, Ungarn
 Aktivitäten: Fallstudie zur Umsetzung des MDG 2,
entwicklungspolitische
Informationsveranstaltungen, Schulwettbewerb,
europaweite Aktionswoche im September 2010
A.W.A.R.E.
 EU-Jugendwettbewerb
 „Come into play! Education for all“
 Wettbewerb zum zweiten UN-Millenniumsziel
(Verwirklichung der allgemeinen
Grundschulbildung).
 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 23 Jahren
wurden eingeladen, spannende und ansprechend
 Radio- oder Videobeiträge zum Thema
Grundschulbildung (MDG2) zu entwerfen
 Teilnahmeschluss war der 31. Mai 2010
 Hauptgewinn war eine Reise nach Eritrea!
A.W.A.R.E.
 EU-Jugendwettbewerb
Info: www.zeitraum.org/AWARE
A.W.A.R.E.
 Hintergründe zum A.W.A.R.E. - Projekt
 Rund 82% der EU-Bürger wissen nicht über die
UN-Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) Bescheid
bzw. haben noch nie davon gehört. Auch in
Österreich ist kaum ein Bewusstsein dafür
vorhanden.
 A.W.A.R.E. möchte dem entgegenwirken und das
Bewusstsein für die MDGs – insbesondere für die
Verwirklichung der allgemeinen Grundschulbildung
(MDG 2) – in der Bevölkerung stärken.
 Der geographische Fokus liegt dabei auf der
Region Afrika südlich der Sahara.
UNO
 Die Gründung der Vereinten
Nationen/UNO ist im Juni 1945 auf einer
Konferenz in San Francisco von 51 Staaten
beschlossen worden. Die UNO hat die
Aufgabe, den Frieden zu wahren, die Achtung
der Menschenrechte zu fördern und zur
Lösung der internationalen Probleme auf
wirtschaftlichem, sozialem, kulturellem oder
humanitärem Gebiet die internationale
Zusammenarbeit herbeizuführen.
UN-Millenniumsentwicklungsziele
 Die UN-Millenniumsentwicklungsziele
Hintergrund:
 Millennium-Gipfel + Millenniumserklärung
Am 8.September 2000 kamen hochrangige Vertreter
von 189 Ländern, meist Staats- und Regierungschefs,
zu einem Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New
York zusammen. Sie wollten sich den globalen
Herausforderungen des neuen Jahrtausends stellen
(v.a. Bekämpfung der weltweiten Armut) und einen
Plan für die internationale Politik im 21. Jh.
beschreiben. Als Ergebnis des Treffens
verabschiedeten sie die Millenniumserklärung.
UN-Millenniumsentwicklungsziele
 Die Millenniumserklärung
 verabschiedet am 8. September 2000 von 189
Mitgliedstaaten während „Millennium-Gipfel“
 Mit verpflichtenden Zielsetzungen für alle UNMitgliedstaaten
 Oberstes Ziel ist die globale Zukunftssicherung,
für die vier programmatische Handlungsfelder
festgelegt wurden:




Frieden, Sicherheit und Abrüstung
Entwicklung und Armutsbekämpfung
Schutz der gemeinsamen Umwelt
Menschenrechte, Demokratie und gute
Regierungsführung
UN-Millenniumsentwicklungsziele
 Millennium Gipfel
 Es wurden acht international vereinbarte Ziele in
einer Liste zusammengestellt und mit konkreten
Zielvorgaben und Indikatoren belegt
  die „Millenniumsentwicklungsziele“ oder
„Millennium Development Goals" (MDGs)
 MDGs sollen bis 2015 erreicht werden
UN-Millenniumsentwicklungsziele
 Mit den Millenniumsentwicklungszielen hat
sich die Weltgemeinschaft erstmals auf die
Erreichung überprüfbarer Zielgrößen im
Kampf gegen die Armut verpflichtet und
eine neue Dynamik in die
Entwicklungspolitik gebracht.
 Die Lebensbedingungen der Menschen in
sog. Entwicklungsländern sollen
entscheidend verbessert werden.
Bedeutung der
MDGs
 Die Millenniums-Entwicklungsziele sind die
am breitesten unterstützten,
umfassendsten und konkretesten Vorgaben
zur Verringerung der Armut, die die Welt je
aufgestellt hat
 Für das internationale politische System
bilden sie den Dreh- und Angelpunkt der
Entwicklungspolitik.
UN-Millenniumsentwicklungsziele
 Ziel 1: Den Anteil der Weltbevölkerung, der unter
extremer Armut und Hunger leidet, halbieren
 Ziel 2: Allen Kindern eine Grundschulausbildung
ermöglichen
 Ziel 3: Die Gleichstellung der Geschlechter und die
politische, wirtschaftliche und soziale Beteiligung
von Frauen fördern, besonders im Bereich der
Ausbildung
 Ziel 4: Die Kindersterblichkeit verringern
 Ziel 5: Die Gesundheit der Mütter verbessern
 Ziel 6: HIV/AIDS, Malaria und andere übertragbare
Krankheiten bekämpfen
 Ziel 7: Den Schutz der Umwelt verbessern
 Ziel 8: Eine weltweite Entwicklungspartnerschaft
aufbauen
UN-Millenniumsentwicklungsziele
Bekämpfung von extremer Armut
und Hunger
 Teilziel 1: Zwischen 1990 und 2015 den Anteil der
Menschen halbieren, die weniger als den Gegenwert
eines 1 US-Dollars pro Tag zum Leben haben.
 Teilziel 2: Zwischen 1990 und 2015 den Anteil der
Menschen halbieren, die Hunger leiden.
UN-Millenniumsentwicklungsziele
Primarschulbildung für alle
 Teilziel 3: Bis zum Jahr 2015 sicherstellen, dass
Kinder in der ganzen Welt, Jungen wie Mädchen,
eine Primarschulbildung vollständig abschließen
können.
UN-Millenniumsentwicklungsziele
Gleichstellung der Geschlechter
und Stärkung der Rolle der Frauen
 Teilziel 4: Das Geschlechtergefälle in der Primarund Sekundarschulbildung beseitigen, möglichst bis
2005 und auf allen Bildungsebenen bis spätestens
2015
UN-Millenniumsentwicklungsziele
Senkung der Kindersterblichkeit
 Teilziel 5: Zwischen 1990 und 2015 Senkung der
Kindersterblichkeit von unter Fünf-Jährigen um zwei
Drittel.
UN-Millenniumsentwicklungsziele
Verbesserung der Gesundheitsversorgung
der Mütter
 Teilziel 6: Zwischen 1990 und 2015 Senkung der
Sterblichkeitsrate von Müttern um drei Viertel.
UN-Millenniumsentwicklungsziele
Bekämpfung von HIV/AIDS, Malaria
und anderen schweren Krankheiten
 Teilziel 7: Bis 2015 die Ausbreitung von HIV/AIDS
zum Stillstand bringen und eine Trendumkehr
bewirken.
 Teilziel 8: Bis 2015 die Ausbreitung von Malaria
und anderen schweren Krankheiten zum Stillstand
bringen und eine Trendumkehr bewirken.
UN-Millenniumsentwicklungsziele
Ökologische Nachhaltigkeit
 Teilziel 9: Die Grundsätze der nachhaltigen
Entwicklung in der Politik und den Programmen der
einzelnen Staaten verankern und die Vernichtung von
Umweltressourcen eindämmen.
 Teilziel 10: Bis 2015 Halbierung des Anteils der
Menschen ohne dauerhaft gesicherten Zugang zu
hygienisch einwandfreiem Trinkwasser.
 Teilziel 11: Bis 2020 eine deutliche Verbesserung der
Lebensbedingungen von mindestens 100 Millionen
Slumbewohnern und -bewohnerinnen bewirken.
UN-Millenniumsentwicklungsziele
Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung

Teilziel 12: Weitere Fortschritte bei der Entwicklung eines offenen, regelgestützten,
berechenbaren und nicht diskriminierenden Handels- und Finanzsystems. Dies
umfasst die Verpflichtung zu verantwortungsbewusster Regierungsführung, zu
Entwicklung und zur Senkung der Armut - sowohl auf nationaler als auch auf
internationaler Ebene.

Teilziel 13: Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse der am wenigsten
entwickelten Länder (LDC). Das beinhaltet den Abbau von Handelshemmnissen,
Schuldenerleichterung und -erlass, besondere finanzielle Unterstützung der aktiv
um Armutsminderung bemühten Länder.

Teilziel 14: Den besonderen Bedürfnissen der Binnen- und kleinen InselEntwicklungsländer Rechnung tragen.

Teilziel 15: Umfassende Anstrengungen auf nationaler und internationaler Ebene
zur Lösung der Schuldenprobleme der Entwicklungsländer.

Teilziel 16: In Zusammenarbeit mit den Entwicklungsländern Strategien zur
Schaffung menschenwürdiger und sinnvoller Arbeitsplätze für junge Menschen
erarbeiten und umsetzen.

Teilziel 17: In Zusammenarbeit mit den Pharmaunternehmen erschwingliche
unentbehrliche Arzneimittel in den Entwicklungsländern verfügbar machen.

Teilziel 18: In Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor davor sorgen, dass die
Vorteile neuer Technologien, insbesondere von Informations- und
Kommunikationstechnologien, von Entwicklungsländern genutzt werden können.
UN-Millenniumsentwicklungsziele
 die internationale Gemeinschaft will diese
Ziele bis zum Jahr 2015 erreichen
 Die Vereinten Nationen überwachen die
Umsetzung der Millenniumserklärung
 Ihr Generalsekretär berichtet der UNGeneralversammlung jedes Jahr im
September über die Fortschritte, die erzielt
werden konnten
  jährliche MDG Reports
MDG
Umsetzung
MDG
Umsetzung
Werden die
Ziele erreicht?
 Viele Länder sind auf gutem Weg, um
zumindest einige Ziele zu erreichen
 Zahlreiche Regionen jedoch im Rückstand
 Besonders drastische Lage in Afrika südlich
der Sahara (Abwärtsspirale)
 Bei einigen Zielen (Müttersterblichkeit,
Umwelt) ist fast die ganze Welt von
Zielerreichung entfernt
 Das frühe Ziel für 2005 zur Verwirklichung
der Geschlechterparität in Bildung wurde von
vielen Ländern nicht erreicht (UN Millenium
Projekt)
Gründe für den
Rückstand
 Schlechte Regierungsführung (Korruption,
schlechte wirtschaftl. Entscheidungen,
Negierung der Menschenrechte)
 Armutsfalle (wenn lokale Wirtsch. oder
gesamte Volkswirtschaft zu schwach ist, um
notwendige Investitionen zu tätigen)
 Inseln der Armut (Fortschritte nur in Teilen
des Landes)
 Zusammenspiel mehrerer Faktoren
gemeinsam
Öffentliche
Entwicklungszusammenarbeit (ODA)
 Internationale Entwicklungshilfe
Die Industrieländer tragen die größte Verantwortung
für die Erreichung der MDGs.
 Kritik: Entwicklungshilfe oft nicht auf die Erreichung
der MDGs ausgerichtet
 0,7% Ziel (vor 35 Jahren aufgestellt!) bisher nur von 5
Ländern erreicht (DK, LUX, NL, NO, SE)
Österreichische
EZA
MDG 2
Einschulungsrate
MDG 2
MDG 2 Erfolge
 Große Erfolge in Bildung. In der gesamten zu
entwickelnden Welt erreichte die
Einschulungsrate für Grundschulbildung 88%
in 2007, von vorher 83 % in 2000.
 Größter Fortschritt in Regionen, die am
weitesten hinten lagen, wie sub-Sahara
Afrika und Südasien: Einschulungsraten
stiegen um 15 % und um 11% von 2000 bis
2007 (MDG Report 2009).
Good Practice
Tansania
 Tansanias Plan zur Verwirklichung der
Grundschulbildung bis 2006
 Erhöhung des Bildungsetats um 130 % (2001)
 Abschaffung der Schulgebühren
 Positive Auswirkungen
 Zahl der Grundschulkinder um 50% gestiegen
 Einschulungsquote von 56% auf 90% erhöht
 Zahl der eingeschulten Mädchen ist so hoch wie die
der Jungen
 30.000 neue Klassenzimmer gebaut
 18.000 neue Lehrkräfte eingestellt
MDG 2
 Aber immer noch 10% der Kinder im
Grundschulalter nicht in der Schule
MDG 2
 Seit 1999: 33 Mio. Kinder mehr, die in der
Schule sind
 Dennoch 72 Mio. Kinder weltweit, denen das
Recht auf Bildung verwehrt bleibt (im Jahre
2007)
 Fast die Hälfte dieser Kinder leben in subSahara Afrika, gefolgt von Südasien
MDG 2
 Geschätzte 29 Mio. Kinder werden im Jahr
2015 noch immer nicht in die Schule gehen
(UNESCO)
 Sub-Sahara Afrika: möglicherweise werden
2/3 der Kinder nicht eingeschult sein
MDG 2
 Auswirkungen und Zusammenhänge mit
anderen MDGs:





Kindersterblichkeit (Bildung der Mütter)
Erwachsenenalphabetisierung
Prävention von Krankheiten (HIV/AIDS; Malaria)
Arbeitsmarkt
Ethnische, sprachliche und religiöse Minderheiten
 Länderbeispiele:
 Ruanda
 Ghana
 Kamerun
RUANDA
Ruanda
Ruanda
Überblick
 Land der tausend Hügel und des ewigen Frühlings
 Land aus der großen Seen Region - Viktoria See
 Klima:
 tropisch, Durchschnittstemp. 19°C
 Unabhängigkeit 1.Juli 1962
 Ruanda ist der am dichtesten besiedelte Staat des
afrikanischen Festlands (380/qkm)
 Natürliche Ressourcen: Kaffee, Tee, Bergbau
(Kassiterit, Coltan, Gold), neuerlich Erdgas
 Landwirtschaft, Dienstleistungssektor, SME
 Ethnische Gruppen: Bahutu, Batutsi, Batwa, u.a.
MDGs
Erreichung in
Ruanda
Bildung in
Ruanda
2300 Grundschulen für
1,5 Millionen Kinder
Nur 1,5 % sind Privatschulen
2006 Einschulungsrate 95% (2002: 74,5%)
NER der Mädchen ist höher (97%) – Buben
92,9%
 Alphabetisierungsrate (15-24 Jährige) steigt:
57,4% (2000) – 76,8% (2006)
(UN MDGs Status Report 2003 Rwanda, MDGs
Country Report 2007)





MDG2 in
Ruanda
 Herausforderungen im Bildungsbereich
 Hohe Drop-out Raten & Wiederholungen (v.a.
Mädchen)
 Anzahl und Ausbildung von LehrerInnen
 Kinder in ländlichen Regionen
 Verantwortung von DirketorInnen, LehrerInnen
und Eltern über Schulbudget
 Ausstattung der Schulen (seit Krieg)
 Anzahl und Qualität der Schulbücher
Was kann
man tun?
 -> Erleichterung des Zugangs zu Schule
 -> Sensibilisierung der Eltern
 -> Qualität der Bildung erhöhen
(Infrastruktur)
 -> Klassenzahlen reduzieren
 -> Drop-out Raten und Repetieren
reduzieren
 -> Lebensbedingungen der Lehrer
verbessern
 -> Lehrbücher zur Verfügung stellen
 -> Bildungsbudget erhöhen
MDG2
Erreichung in
Ruanda
Ausbau Infrastruktur
Intensivere Nutzung von Ausstattung & LehrerInnen
Abschaffung der Schulgebühren 2003
Finanzielle Ressourcen direkt an Schulen in 2005, auf
Basis der SchülerInnenzahlen
 Hohe Beteiligung der Eltern in Eltern-LehrerVereinigungen (Mitbestimmung bei Verwendung der
Schüler-Pro-Kopf-Zulagen)
 Rwanda wird unterstützt von Education for All Fast
Track Initiative (FTI) – eine globale Partnerschaft
 One-laptop Initiative




MDG3
Gender
Seats held by
females in
parliament: 56 %
Members of parliament posing during the first
International Women Parliamentarians Conference
held in Kigali in 2007 (UNDP Annual Report 2007
Rwanda).
GHANA
Ghana
Überblick
The word Ghana means Warrior King
Ghana adopted at independence on March 6, 1957
capital city: Accra
Climate:
 tropical; warm and comparatively dry along
southeast coast; hot and humid in southwest; hot
and dry in north
 Lake Volta is the world's largest artificial lake
 Natural resources:
 gold, timber, industrial diamonds, bauxite,
manganese, fish, rubber, hydropower, petroleum,
silver, salt, limestone
 Population
 23,887,812




Ghana
Überblick
 Ethnic groups:

Akan 45.3%, Mole-Dagbon 15.2%, Ewe 11.7%, GaDangme 7.3%, Guan 4%, Gurma 3.6%, Grusi 2.6%,
Mande-Busanga 1%, other tribes 1.4%, other 7.8% (2000
census)
 Religions:

Christian 68.8% (Pentecostal/Charismatic 24.1%,
Protestant 18.6%, Catholic 15.1%, other 11%), Muslim
15.9%, traditional 8.5%, other 0.7%, none 6.1% (2000
census)
 Languages:

Asante 14.8%, Ewe 12.7%, Fante 9.9%, Boron (Brong)
4.6%, Dagomba 4.3%, Dangme 4.3%, Dagarte (Dagaba)
3.7%, Akyem 3.4%, Ga 3.4%, Akuapem 2.9%, other
36.1% (includes English (official)) (2000 census)
Ghana
Überblick
 Literacy:




definition: age 15 and over can read and write
total population: 57.9%
male: 66.4%
female: 49.8% (2000 census)
 School life expectancy (primary to tertiary
education):
 total: 9 years
 male: 10 years
 female: 9 years (2007)
Ghana
 Kolonialgeschichte von Ghana,
Dekolonialisierung, heute







Vorkoloniale Zeit
Erste Kontakte mit Europäern
Missionare
Sklavenhandel
Konferenz von Berlin
I. und II. Weltkrieg
Der Kampf für die Unabhängigkeit
Ghana
 Das Erbe des Kolonialismus






Bildung
Sprache
Wirtschaft
Abhängigkeit von Europa
Imperialismus
Der Weg nach vorne
Ghana
 Wie ist das Schulsystem entstanden?
(Kolonialismusbezug)
 Traditionelle Bildungssysteme
 Islamische Bildungssysteme
 Islam
 Ursprünge
 Quelle für Bildung und Identität
 Verhältnis
Islam – andere Religionen und Glaubensvorstellungen
 Missionarsschulen
 Staatliche Schulen
 Die aktuelle Situation und Probleme; (Lehr-) Inhalte
und Kosten
Ghana
 Wo liegen die Problemfelder?
 Bildung
 Gender – Fragen (Fragen der Gleichstellung der
Geschlechter)
 Ökonomie (bad „terms of trade“/schlechte
Handelsbeziehungen)
 Der Rechtsstaat
 Umwelt
 Kolonialerbe
EZA
 Sport für Entwicklung
 Sport - Universale Popularität
 Fähigkeit, Menschen und Communitys zu
verbinden
 Sport als effektive Kommunikations-Plattform
 Verschränkung mit Entwicklung und
Friedensprozessen
 Kraft zu Empowerment, Motivation und Inspiration
EZA
 Sport – die andere Seite
 Rassismus, Xenophobie, alle Formen von
Diskriminierung
 Doping, exzessive Kommerzialisierung, „quest win“
 Ausbeutung von SportlerInnen aus Afrika und
anderen sog. Entwicklungsländern
 Ausbeutung von Arbeitskräften (Kindern), die
Sportartikel herstellen z.B. in Asien
GhanaLink
STAY AT SCHOOL
GhanaLink
 GhanaLink -Verein für Nord Süd Austausch
 Projekt „Stay at School !“, eine Bildungs- und
Informationsinitiative in Ghana und Österreich,
zusammen mit unserer Partnerorganisation in
Adzido/Ghana (KAALA)
GhanaLink
 Hintergründe: wirtschaftlichen Situation der
Region Keta/Ghana
 Dorf Adzido – Südküste
 Küstenerosion (Einbrüche im durchschnittlichen
Familieneinkommen, kein Strom, befestigte
Straßen)
GhanaLink

Auswirkungen auf die Bildungssituation der Kinder:

Auch geringe Beträge, die für die Ausbildung der Kinder
anfallen, stellen ein großes Problem dar.

Besonders bei größeren Familien kann der Schulbesuch
nicht für alle Kinder finanziert werden.

Aus wirtschaftlichen Gründen werden Mädchen als erste
nicht mehr oder gar nicht in die Schule geschickt. Dies,
obwohl eine gute Ausbildung der Kinder einen hohen
Stellenwert in der Gemeinschaft genießt.
 „Stay at School !“ – Support für VolksschülerInnen in Adzido“
GhanaLink
 „Stay at School !“ – Support für VolksschülerInnen in
Adzido“





Schulkinder in ihrer Ausbildung unterstützen
Katalog von sozialen Kriterien (Mädchenförderung)
nötigen Schreib- und Lehrmaterialien
Weiterbildung + Transport für die LehrerInnen
Einrichtung einer Bibliothek für SchülerInnen und
Dorfbevölkerung
 Verkauf von OWARE
GhanaLink
 Weitere Aktivitäten





Etablierung einer Schulpartnerschaft
Informationsarbeit (Feste, kulturelle Events)
OWARE Spiel
Nachhaltige Entwicklung
Partizipation und Zusammenarbeit
(GhanaLink – KAALA)
KAMERUN
Kamerun
 Allgemein
 Kamerun gehört NICHT zu den ärmsten Ländern in
Afrika
 Gehört zur Gruppe der Länder mit „mittlerem
Entwicklungsindex“ (UNDP)
 Aber beachtlicher Anteil der Bevölkerung von
Armut bedroht
MDG
Erreichung in
Kamerun
MDG
Erreichung in
Kamerun
 UNDP Human Development Report 2009
 Fortschritte sind unterdurchschnittlich
 bei 3 Millenniumszielen gibt es Fortschritte (z.B.:
MDG2 , MDG3)
 5 Ziele besorgniserregend
 MDG2-positives Bsp:
 Einschulungsrate stieg von 76,3 % (1990) auf 82,8
% (2009)
 Gender: Einschulung von Mädchen stieg auf 41%
(2005/6)
MDG2 in
Kamerun
 Herausforderungen im Bildungsbereich
 Ungleichheiten in der Bildung
 regionale Herkunft (ländliches Nordkamerun) weite Schulwege (EFA Report 2010)
 Mädchen-Buben
 Korruption
 Gender / Sicherheit in Schulen
MDGs in
Kamerun
 Poverty Reduction Strategy
 MDGs wurden in staatliche
Armutsbekämpfungsstrategie integriert
 Education Sector Strategy
 Kamerun schaffte 2000 die Grundschulgebühren
ab
 Liberalisierung der Produktion und Verteilung von
Lehrbüchern
 Zugang zu Lehrbüchern: Verteilung von Gratis
Lehrbüchern in bestimmten Regionen und für
best. Zielgruppen (Minderheiten)
MDG Links




www.un.org/millenniumgoals/
www.millenniumcampaign.org
www.unmillenniumproject.org
www.millenniumpromise.org

pp aware 2010