RHV Großraum Salzburg
EmRegV – Erfahrungsbericht
zusätzliche Untersuchungs- u. Dokumentationsverpflichtung
8.9.2010/
Ablinger
EmRegV-OW (BGBLII, 2009/29); zusätzliche
Untersuchungs- u. Dokumentationsverpflichtung
- Stand 09/10
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Inhalt
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Projektergebnis „Qualitätszielverordnung
Chemie Oberflächengewässer:
Emissionen aus kommunalen Kläranlagen
Erlass des BM für LW+FW
4 zusätzliche Einzelmessungen
(Cadmium, Diuron, Nonylphenol, Tributylzinn)
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8.9.2010/
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ARA Siggerwiesen - Labor
organisiert Probenabholung und Analytik
für 22 Salzburger Kläranlagen
(Dachverband Salzburger Wasser) und für
21 Oberösterr. Kläranlagen
Kosten der Zusatzuntersuchungen
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Projektergebnis „Qualitätszielverordnung Chemie
Oberflächengewässer:
Emissionen aus kommunalen Kläranlagen
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8.9.2010/
Ablinger
Im Zuge des Projektes „Qualitätszielverordnung Chemie Oberflächengewässer:
Relevante Emissionen aus kommunalen Kläranlagen“ wurde kommunales Abwasser
auf die
- 33 prioritären Stoffe bzw. Stoffgruppen und
- 47 sonstige Stoffe bzw. Stoffgruppen
untersucht, die in der Qualitätszielverordnung Chemie Oberflächengewässer geregelt
sind.
Basierend auf den Ergebnissen dieser Untersuchungen in den Abläufen kommunaler
Kläranlagen wurden die folgenden prioritären Stoffe bzw. Stoffgruppen als relevant
eingestuft:
- polybromierte Diphenylether (Ergebnisse müssen wiederholt werden, da viele
Messwerte unterhalb der analytischen Bestimmungsgrenze)
- Cadmium
- Diuron
- Nonylphenol
- Tributylzinnverbindungen
Für diese 4 Stoffe wurde per Erlass die verpflichtende Ermittlung der Jahresfracht
durch Einzelmessungen vorgegeben.
Von den prioritären Stoffen wird nur Nonylphenol abgebaut, wohingegen Diuron in der
Kläranlage nicht zurückgehalten wird und Cadmium, polybromierte Diphenylether und
Tributylzinnverbindungen im Klärschlamm angereichert werden.
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ARA Labor auch für DSW
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ARA Labor führt diese zusätzl. Laboruntersuchungen
auch für den DSW – Dachverband Salzburger Wasser,
Verbund der Abwasserreinigungsunternehmen durch
Zweijähriges Programm
Für den Einzelnen wären die Zusatzuntersuchungen mit
erheblichen Kosten (Geräteinvestitionen, Schulungen,
etc.) verbunden.
Angebot an DSW-Mitglieder die Abwicklung der
Probenahmen im Zuge der ARA-Fremdüberwachung
durchzuführen
 ökonomische wie auch ökologisch sinnvolle Lösung.
Annahme des RHV-Angebotes von allen
Anlagenbetreiber im DSW, daneben auch noch von
Kläranlagen in Oberösterreich.
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Kosten der Zusatzuntersuchungen
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ARA Labor organisiert Probenabholung und führt die zusätzl.
Laboruntersuchungen von
- Cadmium
- Diuron
- Nonylphenol
durch.
- Tributylzinn wird von Partnerlabor untersucht
- 2010: 12 Probenahmen verteilt auf Juni –November
- 2011: 12 Probenahmen verteilt auf Jänner –Dezember
- 2010 Jahres-Kosten für Probenabholung und Analytik: 3.070 €
- 2011 Jahres-Kosten: noch offen, hängt vom Umfang ab
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Andere Untersuchungslabors:
- Umweltbundesamt, Begert, Synlab, ...
- Probenversand muss selbst organisiert werden
- Jahres-Kosten: 3.200 – 3.800 €
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Kontaktpersonen:
Dipl. Ing. Josef Ablinger
DI (FH) Thomas Hinterbuchner
Dr. Manfred Mühlbacher
RHV Großraum Salzburg
Aupoint 15, 5101 Bergheim
Tel: 0662 / 46949 – 430
Email: [email protected]
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„Qualitätszielverordnung Chemie Oberflächengewässer