Mehr öffentlicher Verkehr für weniger öffentliche Zahlungen?
INTEGRALER TAKTFAHRPLAN FÜR M-V
19:00 Begrüßung
Jörg Lange, Bürgermeister Stadt Malchin
Marcel Drews, Sprecher PRO BAHN e.V. M-V
19:15 Vortrag Integraler Taktfahrplan für M-V
Dr. Hauke Juranek, Rostock
19:45 Podiumsgespräch mit
Marcel Drews, Peter Ritter (MdL), Ralf Pfoth (IHK NB), Dr. Hauke Juranek,
Jürgen Lafere (DVG), Prof. Dr. Ulrich Kibbel (Moderator)
20:15 Diskussion mit Teilnehmern
20:45 Ende
Weshalb langsamer gelegentlich doch
schneller und sparsamer ist.
Integraler Taktfahrplan (ITF) für M-V
Dr. Hauke Juranek, Rostock
ITF für M-V-Projekt unterstützt durch:
Wie lassen sich Reisezeiten verkürzen?
(1) … den kürzeren Weg wählen bzw. anbieten,
(2) … Fahrplan verbessern, Knoten einhalten / verbessern / neu schaffen
(3) … einen dichteren Takt, Alternativ- und "Bypass"-Routen anbieten,
(4) … Strecken fahrplangerecht ausbauen, um Wartezeiten zu verkürzen,
(5) … Strecken neu bauen (HGV leicht),
(6) … Strecken neu bauen (HGV schwer)..
(1)
(3)
(2)
(4)
0
Quelle: Hesse, Marburg
(6)
(5)
50
100
150
Kosten (Mio €) /
Min. Fahrzeitgewinn
Attraktivität und Erfolg
Quelle: Bosserhoff, Wiesbaden
Attraktivität und Fahrgastzahlen
Beispiel: eingleisige Strecke Friedrichsdorf-Brandoberndorf bei FFM
Quelle: Bosserhoff, Wiesbaden
Ziel: attraktiver ÖPV
Exakter
Stundentakt
Leichte Merkbarkeit
Minimum zur Akzeptanz
Wenig Umstiege Jeder Umstieg kostet Fahrgäste
Kurze Umstiege
Akzeptanz möglich, wenn zuverlässig
Schnell
Entscheidend ist Reisegeschwindigkeit von Haus- zu Haustür
Flächendeckend
Von jedem Ort in M-V zu jedem
anderen
Die Lösung: Integraler Taktfahrplan
Koordination aller Verkehrsmittel:
• Beschleunigung aber auch
• Verlangsamung zur Anschlusssicherung
• Umstiege mit kurzen Wegen und Zeiten
• Geschwindigkeitsreserve (anstatt Fahrzeitreserve)
Ergebnis:
• Attraktive Reisegeschwindigkeit
• Zuverlässige Verbindungen
• Gefühl des Vorwärtskommens
Schneller und doch nicht kürzer
Berlin ZOO mit RE
Neustrelitz
mit RE
Neubrandenburg
mit RE
Malchin
Bützow
mit IC
Hamburg Hbf
ab
an
ab
an
ab
an
ab
an
2003
14:29
15:57
16:01
16:26
16:37
17:16
18:15
18:21
20:16
2006
14:29
15:59
16:03
16:28
16:38
17:16
18:11
18:46
20:15
ITF
(14:29)
15:59
16:03
16:28
16:31
17:00
17:41
17:46
19:15
Stralsund
Demmin
Altentreptow
Taktknoten zur
halben Stunde
Güstrow
Teterow
Malchin
Neubrandenburg
Strasburg
Pasewalk
Szczecin
Burg Stargard
Neustrelitz
Berlin
Umstiegszeiten ITF-Knoten Neubrandenburg
Von
Güstrow
Teterow
Malchin
Stralsund
Demmin
Altentreptow
Szczecin
Pasewalk
Strasburg
Berlin
Neustrelitz
Burg Stargard
Nach
Minute 29
Minute 29
Minute 29
Minute 29
2
0
2
2
0
Malchin
Teterow
Güstrow
Minute 31
Altentreptow
Demmin
Stralsund
Minute 31
2
Strasburg
Pasewalk
Szczecin
Minute 31
0
2
Burg Stargard
Neustrelitz
Berlin
Minute 31
2
0
2
2
Durchschnittliche Umstiegszeit: 2 Minuten
Umstiegspunkt
Pasewalk
unkoordiniert
Stralsund
Greifswald
Züssow
Güstrow
Neubrandenburg
Strasburg
Pasewalk
Löcknitz
Szczecin
Prenzlau
Angermünde
Berlin
Umstiegszeiten Pasewalk - ohne Koordination
Von
Güstrow
Neubrandenburg
Strasburg
Stralsund
Greifswald
Züssow
Szczecin
Löcknitz
Berlin
Angermünde
Prenzlau
Nach
Minute 14
Minute 51
Minute 44
Minute 07
55
0
39
25
0
Strasburg
Neubrandenburg
Güstrow
Minute
46
Züssow
Greifswald
Stralsund
Minute
09
55
Minute
16
0
25
Minute
53
39
0
Löcknitz
Szczecin
Prenzlau
Angermünde
Berlin
9
9
Durchschnittliche Umstiegszeit: 32 Minuten (bei Gleichgewichtung)
Richtungsknoten
Umstieg nur in 2
von 4 möglichen
Umstiegen günstig
Güstrow
Neubrandenburg
Strasburg
Stralsund
Greifswald
Züssow
Pasewalk
Löcknitz
Szczecin
Prenzlau
Angermünde
Berlin
Umstiegszeiten Pasewalk - als Richtungsknoten
Von
Güstrow
Neubrandenburg
Strasburg
Stralsund
Greifswald
Züssow
Szczecin
Löcknitz
Berlin
Angermünde
Prenzlau
Nach
Minute 14
Minute 44
Minute 44
Minute 14
2
0
32
32
0
Strasburg
Neubrandenburg
Güstrow
Minute
46
Züssow
Greifswald
Stralsund
Minute
16
2
Minute
16
0
32
Minute
46
32
0
Löcknitz
Szczecin
Prenzlau
Angermünde
Berlin
2
2
Durchschnittliche Umstiegszeit: 17 Minuten (bei Gleichgewichtung)
Typen von Umstiegspunkten
Typ
Durchschnittliche
Umstiegszeit*
Minimale,
Maximale
Umstiegszeit
32
3-17
47-61
Richtungsknoten
17
2
32-61
Taktknoten
2
2
Unkoordiniert
Symbol
* bei zwei sich kreuzenden oder tangierenden Linien
Integraler Taktfahrplan (ITF) - heute
Alle Linien sollen im Stundentakt verkehren.
Knotenbahnhof: Hier treffen sich die
Züge und Busse zu jeder vollen bzw.
halben Stunde; also zur Minute „00“
bzw. „30“.
Heiligendamm
Kühlungsborn
Richtungsknotenbahnhof, in dem sich
die Züge und Busse nur für bestimmte
Relationen treffen. Günstig ist zur
viertel und dreiviertel Stunde.
Warnemünde
Rostock
Fährhafen
Ostseebad
Graal-Müritz
Barth
Neubukow
Wismar
Rostock
Hbf
Bad Doberan
Wichtiger Umstiegspunkt außerhalb
der Taktzeiten.
Stralsund
Bergen auf Rügen
RibnitzDamgarten
West
Schwaan
Probleme:
Knapp verpasste Anschlusszüge.
Lange Wartezeiten.
Velgast
Rövershagen
Ostseebad Binz
Bützow
Grimmen
Putbus
Blankenberg
Sanitz
Lübeck
Hbf
Lauterbach Mole
Güstrow
Priemerburg
Bad Kleinen
Teterow
Rehna
Hansestadt
Hamburg
Hagenow
Stadt
Züssow
Zinnowitz
Neubrandenburg
Karow
Seebad
Heringsdorf
Anklam
Plate
Jatznick
Waren
Ueckermünde
Hafen
Swinoujscie
Strasburg
Parchim
Hagenow
Land
Pasewalk
Meyenburg
Löcknitz
Szczecin
Glowny
Prenzlau
Ludwigslust
Neustrelitz
Wittstock
Mirow
Lüneburg
Peenemünde
Sternfeld
Schwerin Hbf
Büchen
Hamburg
Hbf
Göhren
Greifswald
Tessin
Schönberg
Grevesmühlen
SchleswigHolstein
Sassnitz
Pritzwalk
Wittenberge
Polen
Brandenburg
Angermünde
Niedersachsen
Bahnlinie bedient alle Zwischenhalte
Bahnlinie hält zwischen den
aufgeführten Bahnhöfen nicht.
SachsenAnhalt Stendal -
Berlin
Magdeburg
Berlin
Berlin
Berlin
Berlin
S-Bahn mindestens im 15
Minutentakt.
Bahnlinie nur alle 2 Stunden.
ITF - für die Bahn nach BUND und PRO BAHN
Alle Linien sollen im Stundentakt verkehren.
Knotenbahnhof: Hier treffen sich die
Züge und Busse zu jeder vollen bzw.
halben Stunde; also zur Minute „00“
bzw. „30“.
Heiligendamm
Kühlungsborn
Richtungsknotenbahnhof, in dem sich
die Züge und Busse nur für bestimmte
Relationen treffen. Günstig ist zur
viertel und dreiviertel Stunde.
Warnemünde
Rostock
Fährhafen
Ostseebad
Graal-Müritz
Parkentin
Neubukow
Rostock
Hbf
Bad Doberan
Stralsund
Bergen auf Rügen
Ostseebad Binz
Bützow
Grimmen
Putbus
Blankenberg
Roggentin
Lübeck
Hbf
SchleswigHolstein
Sassnitz
RibnitzDamgarten
West
Schwaan
Bei diesem Bahnhof bestehen
zwischen bestimmten Relationen
eine halbe Stunde Übergangszeit.
Velgast
Rövershagen
Wismar
Wichtiger Umstiegspunkt außerhalb
der Taktzeiten.
Barth
Sanitz
Greifswald
Tessin
Schönberg
Seelvitz
Garftitz
Göhren
Lauterbach Mole
Güstrow
Grevesmühlen
Priemerburg
Bad Kleinen
Peenemünde
Demmin
Rehna
Hansestadt
Hamburg
Groß Bütz
Malchin
Schwerin Hbf
Hagenow
Stadt
Zinnowitz
Neubrandenburg
Karow
Jatznick
Waren
Ueckermünde
Hafen
Swinoujscie
Strasburg
Parchim
Hagenow
Land
Pasewalk
Meyenburg
Löcknitz
Szczecin
Glowny
Prenzlau
Ludwigslust
Neustrelitz
Wittstock
Mirow
Lüneburg
Seebad
Heringsdorf
Anklam
Plate
Büchen
Hamburg
Hbf
Züssow
Pritzwalk
Wittenberge
Polen
Brandenburg
Angermünde
Niedersachsen
Bahnlinie bedient alle Zwischenhalte
Bahnlinie hält zwischen den
aufgeführten Bahnhöfen nicht.
SachsenAnhalt Stendal -
Berlin
Magdeburg
Berlin
Berlin
Berlin
Berlin
S-Bahn mindestens im 15
Minutentakt.
Pasewalks Dilemma:
Taktknoten nicht sinnvoll
R=Reisegeschw.
H=Höchstgeschw.
Bahnlinie
Taktknoten
zur
Minute 30
Taktknoten
zur
Minute 00
NeubrandenburgPasewalk
R: 56 km/h
H: 65 km/h
zu langsam
R: 117 km/h
H: 200 km/h
unmöglich
R: 83 km/h
H: 110 km/h
R: 70 km/h
H: 100 km/h
SzczecinPasewalk
R: 96 km/h
H: 200 km/h
unmöglich
R: 45 km/h
H: 60 km/h
zu langsam
R: 70 km/h
H: 120 km/h
R: 63 km/h
H: 100 km/h
StralsundPasewalk
R: 116 km/h
H: 180 km/h
unmöglich
R: 76 km/h
H: 90 km/h
zu langsam
R: 89 km/h
H: 120 km/h
R: 88 km/h
H: 120 km/h
R: 66 km/h
H: 75 km/h
zu langsam
R: 142 km/h
H: 220 km/h
unmöglich
R: 88 km/h
H: 120 km/h
R: 86 km/h
H: 120 km/h
AngermündePasewalk
Richtungsknoten zur
Minute 15 u 45
heute
Geschwindigkeit und Zeitreserve
Aufgabe:
Malchin - Neubrandenburg sicher in 28 Minuten
Notwendig e Höchstg eschwi ndig keit
160
ohne Zwischenhalt
150
mit Stavenhagen
140
mit Kl eeth
130
mit Möll n
120
110
100
90
0
1
2
3
Ver spätung in Minuten
4
5
Viele Halte contra schnell Fahren
Oder: Weshalb die
„Vorpommern S-Bahn“ UBB ein Segen ist.
Aufgabe: In 27 Minuten Stralsund - Züssow
Energ ieverbrauch i n kWh für Stralsund - Gr eifswal d - Züssow
1400
Luftw.
1200
Beschl.
1000
800
600
400
200
0
0
1
2
3
Anzahl Halte
4
5
6
Vision: Neubrandenburg als
vorbildlicher Knotenbahnhof
Pasewalk
Stralsund
Zug Pasewalk - Güstrow
Zug Stralsund - Neustrelitz
Zug Neustrelitz - Stralsund
Zug Güstrow - Pasewalk
Güstrow
Neustrelitz
•
•
•
Es ist nur eine Bahnsteigplattform erforderlich
zeitlich aufwendige Umstiegswege über Treppen und Aufzüge entfallen.
Züge können gleichzeitig ein- und ausfahren.
• Ein Umbau und eine Sanierung ist in den nächsten Jahren vorgesehen.
• Hausbahnsteig als Reservebahnsteig und für Sonder- und Fernzüge
möglich.
Kreuzungsbahnhof Malchin
Optimierter Tandembahnsteig
Gleis 2a
Züge
Gleis 1a
Tandembahnsteig
nach
für bis zu 2 Doppeltraktionen
Teterow
Güstrow
Busse
„Durchrutschwege“
Gleis 2b
Gleis 1b
nach
Stavenhagen
Neubrandenburg
Prioritätenliste
Abstimmung
Rangfolge
Grund
Knotenpunkte
Dünn besiedelte
Regionen,
Ballungszentren
Zusatzangebote nur in dicht besiedelten
Gebieten bezahlbar
Verkehrsmittel
Bahn, Bus, Schiff
Geben lokale (Bus-)Netze Struktur vor,
ist ein Landes-(Bahn-)ÖV Netz
prinzipiell unmöglich
Anschluss vs.
Geschwindigkeit
Anschluss,
Ohne Anschluss ÖV auf
Geschwindigkeit; Umstiegsrelation nicht finanzierbar.
Außer: zu langsam
zur „halben“
Große Zentren als
oder zur „vollen“ Knoten zur
Stunde
„halben“ Stunde
Veranstaltungen beginnen und enden
überwiegend zur vollen Stunde.
Koordination über ÖV hinaus
•
•
•
•
•
•
•
•
Schulstandorte -> Nahe Taktknoten
Schulzeiten -> Passend zu Taktzeit
Arbeitszeit
-> Anpassung an Fahrplan
-> Gleitzeit mind. 30 Minuten außerhalb Taktknoten.
Geschäftszeit -> Passend zu Fahrplan
Veranstaltungszeiten
Veranstaltungsorte
Bedienungszeiten
-> z.B. Nachtangebot zu Disconächten
Flächennutzungspläne
Alles Bahn? - Bus, Schiff und Taxi
• Feinverteilung
• Aber auch:
Bestandteil des landesweiten Netzes
Problem:
• Größere Zeitreserven
• Anpassung nur begrenzt möglich
ÖPNV rund um Malchin
ITF - mit Bus - eine Auswahl
Alle Linien sollen im Stundentakt verkehren.
Knotenbahnhof: Hier treffen sich die
Züge und Busse zu jeder vollen bzw.
halben Stunde; also zur Minute „00“
bzw. „30“.
Heiligendamm
Kühlungsborn
Richtungsknotenbahnhof, in dem sich
die Züge und Busse nur für bestimmte
Relationen treffen. Günstig ist zur
viertel und dreiviertel Stunde.
Warnemünde
Rostock
Fährhafen
Ostseebad
Graal-Müritz
Parkentin
Neubukow
Rostock
Hbf
Bad Doberan
Stralsund
Bergen auf Rügen
Ostseebad Binz
Bützow
Grimmen
Putbus
Blankenberg
Roggentin
Lübeck
Hbf
SchleswigHolstein
Sassnitz
RibnitzDamgarten
West
Schwaan
Bei diesem Bahnhof bestehen
zwischen bestimmten Relationen
eine halbe Stunde Übergangszeit.
Velgast
Rövershagen
Wismar
Wichtiger Umstiegspunkt außerhalb
der Taktzeiten.
Barth
Sanitz
Greifswald
Tessin
Schönberg
Seelvitz
Garftitz
Göhren
Lauterbach Mole
Güstrow
Grevesmühlen
Priemerburg
Bad Kleinen
Peenemünde
Demmin
Rehna
Hansestadt
Hamburg
Groß Bütz
Malchin
Schwerin Hbf
Hagenow
Stadt
Zinnowitz
Neubrandenburg
Karow
Jatznick
Waren
Ueckermünde
Hafen
Swinoujscie
Strasburg
Parchim
Hagenow
Land
Pasewalk
Meyenburg
Löcknitz
Szczecin
Glowny
Prenzlau
Ludwigslust
Neustrelitz
Wittstock
Mirow
Lüneburg
Seebad
Heringsdorf
Anklam
Plate
Büchen
Hamburg
Hbf
Züssow
Pritzwalk
Wittenberge
Polen
Brandenburg
Angermünde
Niedersachsen
Bahnlinie bedient alle Zwischenhalte
Bahnlinie hält zwischen den
aufgeführten Bahnhöfen nicht.
SachsenAnhalt Stendal -
Berlin
Magdeburg
Berlin
Berlin
Berlin
Berlin
S-Bahn mindestens im 15
Minutentakt.
Langsamer, unattraktiver Bus
0:51 h
1:34 h
Demmin
Züssow
Attraktive Fahrtrouten müssen
Siedlungsplanung vorgeben.
ITF + und Struktur fest für Jahrzehnte
+/-
Feste Planungsgrundlage für Subnetze
+
Einzelne schnellere Züge erfordern zusätzliche
Infrastruktur (ABER: planbar)
-
Effiziente Ausnutzung der Infrastruktur
+
Rahmenbedingungen
Auswirkung
Erforderliche Änderung
DB Trassenpreise
Benachteiligt Taktverkehr
(Taktzuschlag +65%)
Mengenrabatt einführen
(pro Linie
nicht pro Unternehmen)
Unterscheidung von
Fern- und Nahverkehr
Planung von Anschlüssen
unmöglich
Aufgabenträger müssen
Taktfernverkehr mitbestellen können.
Diskrepanz
Nutzungsentgelt
Schiene-Straße
Eigenwirtschaftlicher
Fernverkehr kann sich nicht
entwickeln.
Angleichung Nutzungsgebühren von
Straße und Schiene.
Schiene in M-V: 2,90-7,50 €/km
ÖPNV Gesetz M-V
Rangfolge der Abstimmung
nicht verbindlich.
ITF muss „Gesetz“ sein.
Kommunen sind
Aufgabenträger für
Schulgebäude
ÖPNV bestimmt nicht die
Standortwahl
Landesförderung für Schulstandorte
muss von „ITF-Tauglichkeit“
abhängen.
Taktknoten der
Nachbarbundesländer
Keine - passen nach IST und
Festschreibung der Taktknoten Lübeck,
Planung exakt (Ausnahme IST Büchen, Wittenberge, Neustrelitz und
Büchen und Wittenberge)
Angermünde
Passen ein Integraler Taktfahrplan und
Schulzeiten zusammen?
Antwort: Ja! Obwohl eine Schulstunde nur 45 Minuten beträgt, kommt
man mit den Pausenzeiten nahezu wieder zu einem Stundentakt.
Bus/Zug
an
1.
2.
3.
4.
5.
6.
7.
8.
Stunde
Stunde
Stunde
Stunde
Stunde
Stunde
Stunde
Stunde
7 58
8 58
9 58
10 58
11 58
12 58
13 58
14 58
Unterricht Unterricht
Beginn
Ende
8 10
9 05
10 10
11 00
12 05
13 00
14 15
15 05
8 55
9 50
10 55
11 45
12 50
13 45
15 00
15 50
Bus/Zug
ab
9 02
10 02
11 02
12 02
13 02
14 02
15 02
16 02
Siehe: Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur vom 21. Juli 2000:
„Hinweise zur Schulorganisation für allgemein bildende Schulen“ In-Kraft seit 1.8.2000
Pause
0
0
0
0
0
0
0
10
20
05
20
10
30
05
ITF - Wo ist was am Gleisnetz zu tun?
Alle Linien sollen im Stundentakt verkehren.
Knotenbahnhof: Hier treffen sich die
Züge und Busse zu jeder vollen bzw.
halben Stunde; also zur Minute „00“
bzw. „30“.
Heiligendamm
Kühlungsborn
Warnemünde
Rostock
Fährhafen
Ostseebad
Graal-Müritz
Barth
Parkentin
Richtungsknotenbahnhof, in dem sich
die Züge und Busse nur für bestimmte
Relationen treffen. Günstig ist zur
viertel und dreiviertel Stunde.
Neubukow
Rostock
Hbf
Bad Doberan
Wismar
Wichtiger Umstiegspunkt außerhalb
der Taktzeiten.
Velgast
Rövershagen
Stralsund
Bergen auf Rügen
Sassnitz
RibnitzDamgarten
West
Schwaan
Ostseebad Binz
Bützow
Grimmen
Putbus
Blankenberg
Roggentin
Lübeck
Hbf
SchleswigHolstein
Sanitz
Greifswald
Tessin
Schönberg
Seelvitz
Garftitz
Göhren
Lauterbach Mole
Güstrow
Grevesmühlen
Lalendorf
Bad Kleinen
Peenemünde
Demmin
Rehna
Hansestadt
Hamburg
Groß Bütz
Malchin
Schwerin Hbf
Hagenow
Stadt
Zinnowitz
Neubrandenburg
Karow
Jatznick
Waren
Ueckermünde
Hafen
Swinoujscie
Strasburg
Parchim
Hagenow
Land
Pasewalk
Meyenburg
Löcknitz
Szczecin
Glowny
Prenzlau
Ludwigslust
Neustrelitz
Wittstock
Mirow
Lüneburg
Seebad
Heringsdorf
Anklam
Plate
Büchen
Hamburg
Hbf
Züssow
Pritzwalk
Wittenberge
Polen
Brandenburg
Angermünde
Niedersachsen
SachsenAnhalt Stendal -
Berlin
Magdeburg
Berlin
Berlin
Berlin
Berlin
Bahnlinie entspricht
LP und ITF Vorgaben
LP Vorgaben entsprechen
ITF Vorgaben
ITF Vorgaben mit höheren
Anforderungen als LP
Bahnhof erfordert Anpassungen
für kurze Umstiege
Was ist im Detail zu tun?
Strecke/Bahnhof
Rostock - Stralsund
Lalendorf - Neubrandenburg - Pasewalk
IST
LP 2007
120-160 km/h
160 km/h
120-160 km/h
2-gleisige Abschnitte
100 km/h
120 km/h
120 km/h
Bahnhof Neubrandenburg
Optimaler
Knotenbahnhof
Bahnhof Malchin, Demmin, Strasburg
Neubrandenburg - Demmin - Stralsund
ITF
Ausweichstelle ohne
Fahrzeitverlust
100 km/h
120 km/h
120-160 km/h
60 km/h
80 km/h
100 km/h
100 km/h
160 km/h
120 km/h
60-80 km/h
60-80 km/h
80-120 km/h
Güstrow - Lalendorf Ost
140 km/h
140 km/h
160 km/h
zweigleisig
Bad Kleinen - Wismar
100 km/h
120 km/h
120 km/h
Jatznick - Ueckermünde
Schönberg - Grevesmühlen
Ludwigslust - Parchim - Waren
SPNV - schneller und sparsamer
Einsparungen und Anschluss-verbesserungen auf
folgenden Strecken möglich:
Reisegeschwindigkeiten
heute
Ziel
Einsparung
km/h
km/h
KBS 100 Hamburg - Schwerin
82
88
KBS 100 Schwerin - Rostock
82
87
KBS 100 Rostock - Stralsund
72
77
50%
KBS 145 Lübeck - Büchen (S-H)
85
120
50%
KBS 150 Lübeck - Bad Kleinen
70
93
KBS 152 Rehna - Schwerin - Parchim
39
56
25%
KBS 172 Ludwigslust - Parchim
50
60
50%
KBS 173 Neustrelitz - Mirow
49
55
50%
KBS 175 Lalendorf - Neubrandenburg
65
80
33%
KBS 175 Pasewalk - Ueckermünde
56
70
50%
KBS 185 Rostock - Tessin
54
67
50%
KBS 193 Züssow - Ahlbeck Grenze
35
41
25%
KBS 195 (Bergen-) Lietzow - Binz
56
65
50%
KBS 205 Stralsund - Neubrandenburg
61
96
33%
ITF - sinnvolle Bahnlinien
Alle Linien sollen im Stundentakt verkehren.
Knotenbahnhof: Hier treffen sich die
Züge und Busse zu jeder vollen bzw.
halben Stunde; also zur Minute „00“
bzw. „30“.
Heiligendamm
Kühlungsborn
Richtungsknotenbahnhof, in dem sich
die Züge und Busse nur für bestimmte
Relationen treffen. Günstig ist zur
viertel und dreiviertel Stunde.
Warnemünde
Rostock
Fährhafen
Ostseebad
Graal-Müritz
Parkentin
Neubukow
Rostock
Hbf
Bad Doberan
Stralsund
Bergen auf Rügen
Ostseebad Binz
Bützow
Grimmen
Putbus
Blankenberg
Roggentin
Lübeck
Hbf
SchleswigHolstein
Sassnitz
RibnitzDamgarten
West
Schwaan
Bei diesem Bahnhof bestehen
zwischen bestimmten Relationen
eine halbe Stunde Übergangszeit.
Velgast
Rövershagen
Wismar
Wichtiger Umstiegspunkt außerhalb
der Taktzeiten.
Barth
Sanitz
Greifswald
Tessin
Schönberg
Seelvitz
Garftitz
Göhren
Lauterbach Mole
Güstrow
Grevesmühlen
Priemerburg
Bad Kleinen
Peenemünde
Demmin
Rehna
Hansestadt
Hamburg
Groß Bütz
Malchin
Schwerin Hbf
Hagenow
Stadt
Zinnowitz
Neubrandenburg
Karow
Jatznick
Waren
Ueckermünde
Hafen
Swinoujscie
Strasburg
Parchim
Hagenow
Land
Pasewalk
Meyenburg
Löcknitz
Szczecin
Glowny
Prenzlau
Ludwigslust
Neustrelitz
Wittstock
Mirow
Lüneburg
Seebad
Heringsdorf
Anklam
Plate
Büchen
Hamburg
Hbf
Züssow
Pritzwalk
Wittenberge
Polen
Brandenburg
Angermünde
Niedersachsen
Bahnlinie bedient alle Zwischenhalte
Bahnlinie hält zwischen den
aufgeführten Bahnhöfen nicht.
SachsenAnhalt Stendal -
Berlin
Magdeburg
Berlin
Berlin
Berlin
Berlin
S-Bahn mindestens im 15
Minutentakt.
ITF - schneller oder langsamer?
Relation
Rostock - Greifswald
Neubrandenburg Lübeck
Neustadt-Glewe Schwerin
Strasburg - Anklam
Heute
1:41
3:20
LP 2007
1:18
2:43
ITF
1:16
2:26
1:28
0:54
0:50
1:25
0:52
0:45
Szczecin - Stralsund
2:11
2:13
2:19
Stralsund - Graal-Müritz
1:42
1:38
0:54
•Und: ITF ist exakt stündlich!
Handlungsbedarf
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Fortschreibung ÖPNV Landesplan (2006)
Planung von Schulstandorten
Anpassung Bahninfrastruktur
Regionale Nahverkehrspläne
ITF und Erfolg
Region
NRW Region Paderborn-Höxter
Einführung ITF Juni 1998
Fahrgastzahlen
(Pkm)
Schweiz
Projekt „Bahn 2000“
Dezember 2004
+30%
+60%
+10,1%
im Durchschnitt
innerhalb 5 Monaten
an Sonntagen
in 2005
Zugangebot
(Zugkm)
+geringfügig
+14,9%
(große Steigerung um 15% war 1994) in 2005
Quelle
Publikation „UPDATE“,
NRW Verkehrsministerium 1999
Geschäftsbericht SBB
2005
Diskussion
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Integraler Taktfahrplan - die Lösung?
InterCity-Anschluss nicht wichtig?
Was ist mit schnellem Fernverkehr?
ÖPV soll Siedlungs- und Schulstandortplanung
vorgeben?!
• ITF - Kann der Linienbus im ländlichen Raum
wieder attraktiv werden?
Folien: www.mv-takt.de

ppt 1,7 MB wie voriges, jedoch mit PowerPoint Animation