“Eine Auster, die
nicht verwundet wird,
produziert keine
Perlen"...
Perlen sind
Ergebnis des
Leids;
sie entstehen
dadurch, dass eine
fremde oder
unerwünschte
Substanz sich in
der Auster
festsetzt, wie ein
Parasit oder ein
Sandkorn.
Perlen sind
verheilte
Wunden.
Im Innern der
Muschel gibt es eine
glänzende Substanz,
das PERLMUTT.
Wenn ein Sandkorn
in es eindringt,
beginnen die Zellen
des Perlmutt mit der
Arbeit und
überziehen es,
Schicht auf Schicht,
um den wehrlosen
Körper der Auster zu
beschützen.
Das Ergebnis
davon ist eine
herrliche Perle, die
sich langsam
bildet.
Eine Auster, die
nicht irgendwie
verwundet wurde,
produziert keine
Perlen, denn die
Perle ist eine
vernarbte
Wunde....
Hast Du
Dich schon
einmal
durch harte
Worte
verwundet
gefühlt ?
Beschuldigte man
Dich, etwas gesagt zu
haben, was Du nicht
gesagt hast ?
Wurden Deine Ideen
schon einmal
zurückgewiesen, oder
falsch interpretiert ?
Hat man Dich schon mit
Vorurteilen verletzt ?
Ist man Dir schon mit
Geleichgültigkeit
begegnet ?
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Bedecke Deine Schmerzen mit vielen Schichten der Liebe.
Leider gibt es nur wenige Menschen, die sich für diese
Bewegung interessieren. Die Mehrheit lernt ihren Groll zu
erhalten und lassen dadurch ihre Wunden offen. Sie
vermehren ihre Wunden mit kleinlichen Empfindungen
und lassen dadurch nicht zu, dass sie heilen.
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Was wir also im Leben oft sehen, sind viele “Leere
Austern”. Nicht weil sie etwa nicht verwundet wären,
sondern weil sie nicht gelernt haben zu vergeben, zu
verstehen und Schmerz in Liebe zu verwandeln.
Ein Lächeln, ein Blick, eine Geste spricht meistens mehr
als tausend Worte...
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Auster