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Eingesehen
Calcimagon-D3
Nycomed
Rev. 2010
E
Eigenschaften
Calcimagon®-D3 Kautabletten ist ein Präparat zur Behandlung und Prophylaxe eines Vitamin D- oder
Calciummangels im Alter.
Cholecalciferolum
Z
Zus’setzung
400 I.E. = 10 µg
Vitamin D3; erhöht die intestinale Calciumresorption und
mobilisiert das Knochencalcium. Ferner reduziert Vitamin D3
die renale Calciumausscheidung.
Calcii carbonas
Calciumcarbonat.
1250 mg = 500 mg Ca
Erwachsene
A
Anwendung
1 bis 2 Kautabletten pro Tag. Die Tabletten können auch in einem Glas Wasser
aufgelöst werden.
Falls 2 Tabletten verabreicht werden, ist es empfehlenswert, sie jeweils morgens und abends
einzunehmen.
Calcium und Vitamin D sind beide am Knochenmetabolismus beteiligt. Vitamin D 3, das zusammen mit
Parathormon (Hormon der Nebenschilddrüse, das u.a. den Calciumgehalt des Blutes erhöht und die
Entmineralisierung des Knochens bewirkt) für die Aufrechterhaltung der physiologischen CalciumionenKonzentration im Blut erforderlich ist, stimuliert auf zellulärer Ebene die Bildung von Proteinen, die am
Verkaufsargum. Ca-Transport und am Ca-Stoffwechsel beteiligt sind. Die Zufuhr von Ca und Vitamin D ermöglicht bei
Calciummangel eine Reduktion der Zunahme von Parathormon, die sekundär zum Ca-Defizit verläuft
und für die erhöhte Knochenresorption verantwortlich ist.
V
KI: Hyperkalzämie (vermehrter Gehalt des Blutes an Ca), Hyperkalzurie (gesteigerte Ca-Ausscheidung im
Harn), Nephro- oder Urolithiasis (Nieren- bzw. Harnsteine), Hypervitaminose D, Niereninsuffizienz. NW:
Verstopfung, Flatulenz, Nausea, Magenschmerzen und Diarrhö sind in seltenen Fällen beobachtet worden.
Hyperkalzämie und Hyperkalzurie können auftreten.
Kontraindikationen Schwangerschaft/Stillzeit: Das Präparat sollte während der Schwangerschaft nur auf ärztliche Verordnung
Nebenwirkungen eingenommen werden. Calcium und Vitamin D gehen in die Muttermilch über. Bei einer allfälligen
Verabreichung von Vitamin D an das Kind, muss dies berücksichtigt werden.
KN
i
Interaktionen
Die Interaktionen sind zahlreich und vielseitig. Calcium und Vitamin D beeinflussen die Bioverfügbarkeit zahlreicher
Medikamente (z.B. bestimmte Antibiotica, bestimmte Schilddrüsenhormone). Orale Tetrazykline müssen aus Gründen der
Resorption in einem zeitlichen Abstand von 3 Stunden zu Calcimagon verabreicht werden. Die Toxizität von gleichzeitig
verabreichten Medikamente kann erhöht werden (z.B. Digitalisglykoside). Corticosteroide erhöhen die Calciumausscheidung durch die Nieren, so dass gegebenenfalls die Dosierung von Calcimagon angepasst werden muss. Oxalund Phytinsäure können die Resorption von Calcium hemmen. Eine Verabreichung von Ca-Präparaten innerhalb von 2 h
nach Einnahme von oxal- bzw. phytinsäurereichen Nahrungsmittel (Spinat, Rhabarber bzw. Vollkorngetreide) ist deshalb
zu vermeiden. Der Abschnitt «Interaktionen» in der Fachinformation (Arzneimittelkompendium) muss
unbedingt beachtet werden.
Alternativen
~
(Beispiele)
H
Zusatzhinweise
Calcium-Sandoz D3 f und ff (Instant-Pulver); Decalcit, Pulver und Kautabletten;
Calcivit, Tabletten; Calperos D3, Lutschtabletten; Phytopharma Calcium, Tabletten
Die Kautabletten enthalten Aspartam (L-Aspartyl-L-phenylalanin-methylester) und dürfen demnach von
Patienten mit Phenylketonurie (Störung des Phenylalanin-Stoffwechsels) nicht eingenommen werden.

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