Klonales Wachstum Carex pilosa
VL Aquatische und terrestrische Oekosysteme
Natalia Dürig, Arthur Bechtler, Johannes von Gienanth
Einführung
 Modularer Aufbau (Modul = Stamm + Blätter + Knospe)
Hedera helix
Dienstag, 1. Dezember 2015
DBIOL
2
Einführung
Genet = 1 gentisches Individuum bzw mehrere Klone
Ramet = Einheit des Genets, potentiell eigenständige
Pflanze
Dienstag, 1. Dezember 2015
DBIOL
3
Einführung
 Klonales Wachstum
Pro
Contra
Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
Krankheitsanfälliger
Einfaches Wachstum
Weniger genetische Vielfalt
Ausbreitung in Lücken
Arbeitsteilung
Dienstag, 1. Dezember 2015
DBIOL
4
Methoden
 Seggen von Carex pilosa aus je 0.5 m2 Fläche in Sonne
und Schatten
Aufbau Carex pilosa
Dienstag, 1. Dezember 2015
DBIOL
5
Methoden




Anzahl Triebe pro Segge und deren Alter
Länge der Rhizome zwischen Trieben
Anzahl Verzweigungen pro Segge
Anzahl Knoten / 10cm
Dienstag, 1. Dezember 2015
DBIOL
6
Resultate
Schatten
Sonne
1. Anzahl shoot cluster
23
248
2. Totale Länge Rhizome
(cm)
910
6866
3. Total Anzahl
Zweigstellen
29
4. Durchschnittlicher
Durchmesser (mm)
1.38
1.42
5. Durchschnittliche
Anzahl Nodien pro 10cm
9.83
8.66
 1. mehr Energie/Licht, dadurch besseres
Wachstum
 2. trockenere Umgebung, benötigen mehr
Wasser, ausserdem mehr Energie/Licht
 3. ähnlich 1./2. haben besseres Wachstum
242
und dadurch auch breiter Verteilt
 4. verfügen über mehr Ressourcen,
benötigen höhere Transportkapazität
(Achtung! Hohe Standartabweichung)
 5. Kein relevanter Unterschied wegen
hoher Standartabweichung
 6. im Schatten wachsende suchen länger
6. Rhizomlänge pro
Cluster (cm)
39.6
7. Rhizomverzweigungen
pro Cluster
1.26
Dienstag, 1. Dezember 2015
27.7
nach Sonne bevor sie neues Cluster bilden
 7. im Schatten wachsende suchen länger
0.98
nach Sonne und verteilen sich darum
stärker
DBIOL
7

Einführung