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Worzyk
FH Anhalt
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Seite 1
Merkmale von Medienobjekten
Medium
Elemente
Anordnung
Typische Größe
Zeit-abhängig?
Sinn
Text
Druckbare
Zeichen
Folge
10 KB
Nein
Visuell/
akustisch
Graphik
Vektoren, Flächen
Menge
10 KB
Nein
Visuell
Rasterbild
Bildpunkte (Pixel)
Matrix
1 MB
(1024)X(1024)
Nein
visuell
Ton-aufnahme
Lautstärke / Zeit
Folge
600 MB
Ja
Akustisch
Bewegtbild
Rasterbild
Folge
2 GB
Ja
Visuell
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Seite 2
Suche
• Übereinstimmung von Attributen und Werten reicht nicht
aus
• Gewünscht ist Ähnlichkeit
• Das Ergebnis ist eine Rangliste in absteigender Ähnlichkeit
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Seite 3
Aufgaben eines
MM-Datenbanksystems
• Speichern und Wiedergewinnen
–
–
–
–
Geräteunabhängigkeit
Formatunabhängigkeit
Inhaltsorientierte Suche
Echtzeitfähigkeit
• Schnittstellen
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Seite 4
Speichern und Wiedergewinnen
• Nicht mehr als Speichern und Wiedergewinnen
– Keine Bearbeitungsalgorithmen
– Keine Auswertungsalgorithmen
– Zugriffsoperationen in die DB, Manipulationsoperationen in die Anwendung
• Nicht weniger als Speichern und Wiedergewinnen
– BLOB zu wenig
– Medien unterscheiden und adäquate Strukturen und Operationen anbieten,
z.B Komprimierung
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Speichern und
Wiedergewinnen
•
•
•
•
•
Analog (Bild, Schallplatte, Tonband, Videoband)
Digital (Photo, CD)
Komprimiert( JPEG, MPEG, MP3)
Geräteunabhängig
Formatunabhängig
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Datenreduktion
MPEG
motion pictures expert group
Räumliche Redundanz
Bereiche mit gleicher Helligkeit und
Farbe können zusammengefasst
werden. Das erste Pixel wird exakt
übertragen, dann folgt eine
Anweisung für die Wiederholungen
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Datenreduktion
MPEG
Zeitliche Redundanz
Einige Bildteile ändern sich nicht oder
nur wenig von Bild zu Bild. Es ist
also ausreichend, nur die geänderten
Teile zu übertragen.
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Datenreduktion
MPEG
Räumliche Redundanz
Prädiktion
Aus der Vergangenheit bekannte Bewegungen
werden vorhergesagt und nur
unvorhergesehene Bildinhalte werden
übertragen
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Datenreduktion
MPEG
Transportstrom
I B B P B B P B B I
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Intra codierte Bilder: datenreduziertes
Vollbild
Prädizierte Bilder: durch das
vorhergegangene Bild vorhergesagt
Bidirektional prädizierte Bilder: durch
vorhergegangene und nachfolgende
Bilder vorhergesagt
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Beziehungen
Join
• Attributsbeziehungen
– Auto: Hubraum, Gewicht, Bild, Video, Geräusch
• Komponentenbeziehung
– Multimedia: Vortrag + Bild + Ton
• Situationsbeziehung
– Radio: Interview als Text oder als Ton
• Synchronisationsbeziehung
– Lippensynchronisation von Bild und Ton
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Inhaltsorientierte Suche
Beispiele:
Röntgenbilder
Fotoarchiv
Tonarchiv
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Echtzeitfähig
• Schnell Speichern
• Angemessen wiedergeben (z.B. 40 Bilder pro Sekunde)
• Video on demand
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Schnittstellen
Beispiel:
select bilder
from bildarchiv
where Person= ‘Gropius‘ and Ort= ‘Dessau‘ and Schlagwort =
‘Siedlung Törten‘ and Stil = ‘Bauhaus‘
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Schnittstellen
Beispiel:
for $x in doc(„bachxml.xml")/bachxml/werk[bwv= “BWV
864“]/takt
where $x/tonart=“C-Dur“
order by $x[nummer]
return $x/toene
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http://www.xml-ecke.de/bach.htm
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Tonfolgen als Datenbankelemente
C=1; e=5; g=8; c=1; e=5; g=8; c=1; e=5
15815815 erste Sequenz
58158151 zweite Sequenz wird normiert zu:
14914949 (alles 4 Halbtöne tiefer)
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Midi Datei
120 (Takt: 1, Note: 1):,
180 (Takt: 1, Note: 2):,
240 (Takt: 1, Note: 3):,
300 (Takt: 1, Note: 4):,
360 (Takt: 1, Note: 5):,
420 (Takt: 1, Note: 6):,
600 (Takt: 1, Note: 7):,
660 (Takt: 1, Note: 8):,
720 (Takt: 1, Note: 9):,
780 (Takt: 1, Note: 10):,
840 (Takt: 1, Note: 11):,
900 (Takt: 1, Note: 12):,
1080 (Takt: 2, Note: 1):,
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G5
C6
E6
G5
C6
E6
G5
C6
E6
G5
C6
E6
A5
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Seite 26
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http://www.minet.uni-jena.de/~sack/SS04/info-06.pdf
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Seite 27
http://www.minet.uni-jena.de/~sack/SS04/info-06.pdf
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Gemeinsamkeiten von Medienobjekten
• Rohdaten (Folge von Bits)
• Registrierungsdaten für die korrekte Interpretation
– ASCII; Höhe, Breite, Pixeltiefe
• Identifizierungsdaten
– Röntgenbilder, Wasserzeichen, digitale Signatur
• Beschreibungsdaten
– Inhaltsbeschreibung
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Identifizierung
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Seite 30
Identifizierung
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Inhaltsbeschreibung
Farbe
Schwarz
Weiß
Saphirschwarz
Casablancaweiß
Nero-Schwarz
Diamant-Weiß
black magic perleffekt
candyweiß
Schwarz II uni
Alpinweiß III uni
perlmutt-schwarz
arktis-weiß
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Merkmale von Medienobjekten
Medium
Elemente
Anordnung
Typische Größe
Zeit-abhängig?
Sinn
Text
Druckbare
Zeichen
Folge
10 KB
Nein
Visuell/
akustisch
Graphik
Vektoren, Flächen
Menge
10 KB
Nein
Visuell
Rasterbild
Bildpunkte (Pixel)
Matrix
1 MB
(1024)X(1024)
Nein
visuell
Ton-aufnahme
Lautstärke / Zeit
Folge
600 MB
Ja
Akustisch
Bewegtbild
Rasterbild
Folge
2 GB
Ja
Visuell
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Medienobjekte
Text
• Struktur: Folge von druckbaren Zeichen
• Operationen:
– Lesend: ermitteln der Länge, Teilfolge extrahieren
– Ändernd: anfügen, ersetzen
– Indexierung
• Speicherung: Formatierte Datenfelder
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Seite 34
Medienobjekte
Grafik
0
30
20
30
2
20
30
20
10
2
20
10
0
10
2
0
10
0
30
2
10
0
10
10
1
11
8
10
10
1
9
8
10
10
1
Worzyk
FH Anhalt
(0,0)
(20,0)
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Seite 35
Medienobjekte
Grafik
• Struktur: ungeordnete Sammlung von Linien und
Primitivobjekten
• Operationen:
– Graphische Editoren
• Speicherung
– SVG, PGML, VML
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Seite 36
Medienobjekte
Rasterbild (Image)
• Struktur: Abhängig vom Format
– JPEG, GIF, TIFF, BMP, …
• Operationen:
– Bildbearbeitung, Ähnlichkeitssuche
• Speicherung
– Bilddatenbanken
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Seite 37
Medienobjekte
Ton (Audio)
• Struktur: Lautstärke an äquidistanten Messpunkten (WAV,
MP3), MIDI
• Operationen:
– Zeitgerechtes Abspielen, Vorspulen, Annotieren
• Speicherung
– in Dateien
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Seite 38
Medienobjekte
Video
• Struktur: MPEG 3
• Operationen:
– Zeitgerechtes Abspielen, Vorspulen, Shots aneinanderreihen,
Schneiden, Video on demand
• Speicherung
– In Dateien
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Seite 39
Medienobjekte
Multi Media
• Struktur: Verschachtelte Medienobjekte, zeitachsenbasiert
• Operationen:
– Zeitgerechtes Abspielen
• Speicherung
– In Dateien, BLOP
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Seite 40

Multimediadatenbanken