“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
12. Dezember
Maria von Guadalupe
"Unsere Liebe Frau in Guadalupe"
ist ein Gnadenbild Marias am Rande
von Mexiko-Stadt.
Zehn Jahre nach der Eroberung
Mexikos durch die Spanier erschien
dem getauften Azteken Juan Diego
1531 Maria als "dunkelhäutige junge
Frau" auf dem Berg Tepeyac (wo früher
ein Heiligtum der Azteken-Göttin Tonantzin,
d. h. „Unsere verehrungswürdige Mutter“
gestanden hatte).
Mit ihrem Auftrag, am Erscheinungsort ein Heiligtum zu errichten, ging er
drei Mal zum Bischof.
Dieser wurde durch ein „wunderbares Bildnis“ am 12. Dezember von der
Echtheit überzeugt und ließ dort eine Kapelle bauen.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Bald war die Kapelle fertig
und das Bildnis wurde
am 26. Dezember 1531
dorthin übertragen.
1695 Grundsteinlegung für eine
Wallfahrtsbasilika;
am 1. Mai 1709 Fertigstellung.
Heute wegen Einsturzgefahr geschlossen.
Direkt neben der alten Basilika
wurde eine neue Basilika erstellt,
ein mächtiger Rundbau, der für
10.000 Menschen Sitzplätze bietet.
1976 wurde das wundersame Bild
aus der alten in die neue Basilika
übertragen.
Guadalupe ist mit jährlich ca. 20 Millionen Pilgern der größte Wallfahrtsort.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Was hat es mit diesem
„wunderbaren Bildnis“ der
Jungfrau und Gottesmutter
Maria in Guadalupe auf sich?
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
„Das wunderbare Bild von Guadelupe“
Aufbau:
1. Einstieg: ein Neubeginn in
Mexiko?
2. Eine fromme Legende – oder
ein Tatsachenbericht?
3. Das Bild: mit einer
zeichenreichen Botschaft?
4. Das Bild: ein Gemälde – oder
etwa nicht?
5. Ein „Foto“ verborgen in den
Augen der Jungfrau?
6. Noch weitere MerkWürdigkeiten? …
7. Ausstieg: Ist alles nicht zu
wunderbar?
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
1. Das Ereignis im Dezember 1531 – ein Neubeginn für Mexiko?
Es war die erste Erscheinung der Jungfrau Maria in Amerika,
als am Morgen des 9. Dezember 1531 (damals das Fest der Unbefleckten Empfängnis)
die Jungfrau Maria dem Indianer Juan Diego (* 1474 – + 1548) erschien.
Dass Lateinamerika heute sich zum Christentum bekennt, wurde an diesem
Morgen begründet.
Wer die Geschichte von Anfang an
erzählen will, muss mit dem
3. August 1492 beginnen,
als Christoph Columbus von
Andalusien aus mit der
"Santa María", der "Pinta"
und der "Niña" in See stach,
um einen westlichen Seeweg
nach Indien zu suchen.
Hintereinander gereiht kann man die Namen seiner drei Schiffe als einen
einzigen Satz lesen: "Santa María pinta (la) niña." –
"Die heilige Maria malt (das) Mädchen."
Schon das war merkwürdig, doch das war nur der Anfang.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Danach waren die Spanier für 40 Jahre zur Hölle für die Indios geworden. Auf
den karibischen Inseln hatte keiner der Ureinwohner ihren Überfall überlebt.
Am 16. August 1519 war Hernán Cortés
mit elf Karavellen, 553 Soldaten
und 110 Seeleuten in Mexiko gelandet
und traf auf ein Volk, das tausende Menschen
grauenvoll den Göttern opferten…
Zwei Jahre später hatten die Spanier
das mächtige Reich der Azteken vollständig besiegt,
doch jetzt benahmen sich die Eroberer und Besatzer
oft selbst wie gierige Teufel.
Jede Versöhnung dieser Völker schien völlig aussichtslos.
Krankheiten rafften die Indios zu Zehntausenden weg; in wenigen Jahren
wurden sie so schwermütig, dass sie sogar aufhörten, Kinder zu zeugen.
An eine Missionierung zum Glauben der westlichen Christenheit war so gut wie
nicht zu denken - bis es an vier Dezembertagen des Jahres 1531 zu dem
kam, was wir hier das Guadalupe-Ereignis nennen."
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Das größte Wunder ist wohl die Tatsache, dass das Bild der heiligen
Jungfrau zu einer Zeit erschien, als das große Volk der Azteken seine
schlimmsten Jahre durchlebte.
In diesen Tagen des Untergangs erschien das heilige Bild auf der Tilma
(einem Umhang) des Juan Diego; ebenfalls eines Azteken.
Im Zuge dieses Wunders ließen sich über neun Millionen Azteken taufen
und vermischten sich mit den Spaniern.
Diesem Bild ist es zuzuschreiben, dass sich in sieben Jahren nach 1531
acht Millionen Indios bekehrten. Historiker der damaligen Zeit berichteten,
dass sich jede Woche 15.000 Indios taufen ließen und die Männer alle ihre
Frauen bis auf eine entließen. Die Vielweiberei war bis dahin eines der
Haupthindernisse für den Empfang der Taufe.
1. Fazit:
Das Ereignis am 12. Dez. 1531 bedeutet für Mexiko einen Neubeginn.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
2. Ist die Schrift, die von diesem Ereignis berichtet, nur eine fromme
Legende oder ein Tatsachenbericht?
Am 9. Dezember 1531 erschien einem armen Azteken
namens Juan Diego (am 22.01.2002 heiliggesprochen)
in Tepeyac eine "Frau vom Himmel".
Im Zeitraum zwischen dem 9. und 12. Dezember 1531
hatte er fünf Erscheinungen der Seligen Jungfrau Maria.
Den ursprünglichsten Bericht über die Erscheinungsserie verdanken wir den
Aufzeichnungen des aztekischen Adeligen Antonio Valeriano, der sie im Jahr
1649 aus älteren spanischen Texten ins mexikanische Nahuatl übertrug und
ihm den Titel „Nican Mopohua“ (d.h.: "Hier wird erzählt“), gab.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Diese Sammlung bezeugt, dass der damals 57-jährige Juan Diego am
Samstag, den 9. Dezember 1531, auf seinem Weg zur Frühmesse in das
etwa zwanzig Kilometer entfernte Tlatelolco, einem Stadtviertel von MexikoStadt, eine Begegnung hatte, die sein Leben völlig veränderte.
Als er den Hügel Tepeyac erreichte, vernahm er einen
melodiösen Gesang, wie von seltenen Vögeln.
Er blieb verwundert stehen
und fragte sich, ob er vielleicht
in das irdische Paradies gelangt sei,
er sah die leuchtende Gestalt und ging zu ihr hin.
Da wandte sich die Frau ihm zu und sagte,
dass sie die "stets vollkommene Jungfrau Maria,
die Mutter des wahren und einzigen Gottes" sei,
und sie trug ihm auf, zum Bischof zu gehen
und ihm mitzuteilen, dass sie am Fuße des Hügels
die Errichtung einer Kirche wünsche.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Juan Diego machte sich auf nach Tenochtitlán
und begab sich zum Bischof Juan Zumárraga.
Als er schließlich nach langem Warten
empfangen wurde,
erzählte er ihm von der Erscheinung
und teilte ihm die Worte der Jungfrau mit,
doch glaubte man ihm nicht.
Als er abends nach Hause zurückkehrte, begegnete er auf dem Tepeyac
abermals der Jungfrau Maria, erzählte ihr von seinem Misserfolg und bat sie,
ihn von der ihm anvertrauten Aufgabe zu entbinden, da er ihrer unwürdig
sei.
Die Jungfrau gab ihm jedoch den Auftrag, zum Bischof zurückzukehren
und die Forderung zu wiederholen.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Am nächsten Tag, Sonntag, 10. Dezember, ging Juan Diego nach der Messe
und der Katechese erneut zum Bischof, fiel auf die Knie und wiederholte mit
Tränen in den Augen die Forderung der Madonna.
Bischof Zumárraga stellte ihm mehrere Fragen bezüglich Ort und Umständen
der Erscheinung und verlangte ein Zeichen.
Dann schickte er ihm, kaum dass er weggegangen war, einige Diener hinterher,
um ihn auszuspionieren, doch verloren ihn diese aus dem Blick, bevor er sich
dem Tepeyac näherte.
Während sie nun zum Bischof zurückkehrten und Juan als Lügner und Visionär
hinstellten, begegnete diesem wieder die Jungfrau, die ihm versprach, am
nächsten Tag das erwartete Zeichen zu geben.
Doch konnte Juan Diego tags darauf (Montag, 11. Dezember) nicht zum Hügel
kommen, weil sein Onkel Juan Bernardo schwer erkrankt war.
Dieser bat den Neffen, am darauffolgenden Morgen nach Tlatelolco zu gehen,
um einen Priester zu holen.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Juan Diego verließ das Haus am Dienstag, 12. Dezember, als es noch dunkel
war.
Als er in Sichtweite des Tepeyac kam, beschloss er, vom Weg abzuweichen und
den Hügel auf der Ostseite zu umgehen, um so die Begegnung mit der
Erscheinung zu vermeiden, da er das ewige Heil des sterbenden Onkels für
wichtiger hielt.
Die Jungfrau aber erschien ihm aufs Neue und fragte ihn, warum er es so eilig
habe? Juan Diego war traurig und beschämt, doch gab sie ihm eine
wunderbare Antwort: "Hör mich an und verstehe wohl, mein Sohn: nichts soll
dich bekümmern oder ängstigen. Lass dein Herz nicht verwirren! Hab keine
Furcht, dass Krankheit oder irgendein Leiden dich belasten. Bin ich denn nicht
hier? Wer ist deine Mutter? Stehst du nicht unter meinem Schutz? Bin nicht ich
deine Gesundheit? Bist du denn nicht glücklich unter meinem Schutz? Was
willst du mehr?"
Diego warf sich ihr zu Füßen und bat um Vergebung, dass er die ihm
anvertraute Aufgabe beim Bischof wegen der lebensbedrohlichen Krankheit des
Onkels nicht erfüllen könne.
Doch die Frau versicherte ihm, dass der Onkel bereits genesen sei (!) und lud
ihn ein, auf den Hügel zu gehen und die Blumen, die er dort vorfinden werde,
zu pflücken und mitzunehmen.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Juan Diego stieg hinauf und war erstaunt, den Gipfel
mit herrlichen "kastilischen Rosen" übersät zu sehen:
es war nämlich der 12. Dezember, also bereits Winter;
und der Ort, ein ödes und steiniges Gelände, war für
das Wachstum solcher Blumen nicht geeignet.
Juan Diego sammelte sie, hüllte sie in seine Tilma
(eine Art Schürze), stieg den Hügel hinunter und
brachte sie der Jungfrau, die sie entgegennahm,
dann aber wieder in die Tilma zurücklegte
und sagte:
"Sohn, all diese Blumen sind der Beweis und das Zeichen, das du dem Bischof
bringen wirst. Du sagst ihm in meinem Namen, dass er darin meinen Wunsch
erkennen möge. Ich befehle dir ausdrücklich, deinen Mantel nur vor dem
Bischof zu öffnen und nur ihm zu zeigen, was du bei dir trägst.
So kannst du erreichen, dass er seine Unterstützung zum Bau einer Kirche gibt,
wie ich es verlangt habe."
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Juan Diego ging zum Bischof, doch die Diener schenkten ihm kein Gehör und
ließen ihn lange warten; dann begannen sie seine Tilma zu inspizieren, und als
sie die Blumen sahen, versuchten sie mindestens dreimal, ihm diese zu
entreißen, doch vergeblich, denn sie hafteten fest am Gewebe.
Erstaunt darüber, beschlossen sie letztlich doch, ihn zum Bischof zu führen.
Juan Diego sank vor ihm auf die Knie, wie er es gewohnt war, und sagte:
"Sie ist Eurer Forderung nachgekommen
und hat Euren Wunsch, ein Zeichen
als Beweis zu geben, gnädig erhört."
Dann öffnete er seine weiße Tilma,
unter der er die Blumen verbarg,
und als diese zu Boden fielen,
erschien mit einem Mal das Abbild
der Seligen Jungfrau Maria in der Form,
wie sie in der Kirche zu sehen ist.
Als der Bischof das Bildnis sah, fielen er und alle Anwesenden auf die Knie. Der
Bischof betete mit sorgenvollen Tränen und bat die Jungfrau um Verzeihung,
dass er auf ihre Wünsche und Forderungen nicht eingegangen war.
Dann nahm er die Tilma und legte sie in seine Kapelle
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Am darauffolgenden Tag (Mittwoch, 13. Dezember) begleitete
Diego den Bischof nach Tepeyac, um ihm die Stelle zu zeigen,
an der auf Wunsch der Jungfrau die Kirche gebaut werden sollte.
Schließlich kehrte er zum Onkel zurück,
um ihm von der Erscheinung zu berichten.
Dieser erzählte, dass auch ihm zur gleichen Zeit
die Frau des Himmels erschienen sei,
ihn geheilt und zu ihm gesagt habe,
dass sie ihr dort den Namen geben solle:
„Vollkommene Jungfrau, heilige Maria von Guadalupe –
ihr heiliges Bild.“
Am 26. Dezember 1531 organisierte der Bischof die feierliche Übertragung des
Bildes von der Kathedrale zu der am Ort der Erscheinung errichteten Kapelle,
wo heute die Basilika Unserer Lieben Frau von Guadalupe in Mexiko-Stadt ist.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Was bedeutet der Titel „Unsere Liebe Frau von Guadalupe“?
Ihr Name "de Guadalupe", erinnert an den Ort in Spanien, wo die Muttergottes
besonders von Seefahrern stark verehrt wurde;
In der Sprache der Azteken bedeutet "te coatlaxopeuh" (das für sie so wie der
Name "de Guadalupe" klingt), "welche die Steinschlange zertritt".
Mit dieser Schlange meinen die Indios den gefürchteten gefiederten
Schlangengott Quetzalcoatl, das ungeheuerste Monster aller aztekischen
Gottheiten, dem jährlich bei brutalen Ritualen 20.000 Menschenopfer
dargebracht wurden.
In Mexiko wird die Gottesmutter zur Brückenbauerin, zur großen Versöhnerin
zwischen der indianischen und der Kultur der spanischen Eroberer.
Die Jungfrau von Guadalupe befreit von diesem grausamen Götzen des Todes.
So ist Maria in Mexiko als Schlangenzertreterin in einem Bild erschienen,
wie es schon in Genesis (Gen 3,14-15) angekündigt ist:
"Gott der Herr sprach zur Schlange... Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der
Frau, zwischen deiner Nachkommenschaft und ihrem Nachkommen.
Sie wird dir den Kopf zertreten...!"
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
2. Fazit:
„Nican Mopohua“ – „Hier wird erzählt“ berichtet ein historisches Geschehen im
Dezember 1531 und ist zugleich zu lesen als eine Hilfe zum Glauben
(Neu-)Evangelisierung, die anziehend ist, beginnt im eigenen Leben:
- Die Melodie Gottes hören - im Vertrauen darauf, dass sie wirklich ist und
mich persönlich angeht.
- Den Auftrag gehorsam annehmen – trotz aller Widerstände und
persönlichen Unzulänglichkeiten
- Die Spuren der Liebe Gottes in seiner Schöpfung wahr-nehmen – und
staunen können über „das Erblühen der Blumen im Winter“…
- Das Wunder der Liebe Gottes zeigen – dass das Bild der Herrlichkeit
Gottes in der „Tilma“ d.h. in der Begrenztheit des Menschen zum Vorschein
kommt,
so dass sich der Glaube anderer daran entzünden kann.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
3. Was ist die Botschaft dieses wunderbaren Bildes?
Das offene Haar weist auf eine
junge, unverheiratete Frau hin,
da verheiratete Frauen im
Gegensatz dazu ihr Haar zu
Zöpfen geflochten trugen.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Die vierblättrige Blume, genannt Nahui Ollin, verbanden
die Azteken mit der Sonne, die nach ihren
Vorstellungen das höchste religiöse Symbol war. Die
vier blätterartigen Rundungen, zusammengehalten
durch einen fünften Kreis, bedeuten den Kontaktpunkt
zwischen Himmel und Erde und zugleich das Herz, das
alle widerstrebenden Kräfte vereint und belebt.
Diese Blume ist am Bauch des Bildes lokalisiert, was
besagt, dass die Jungfrau die Mutter der Sonne ist,
welche getaufte Azteken mit Christus gleichsetzten.
(In der Mitte der Blüte – der Kopf eines Säuglings)
Die schwarze Schleife über dem Bauch der
Jungfrau ist ein Zeichen ihrer Mutterschaft.
War eine einheimische Frau schwanger,
trug sie über dem Bauch ein Band.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Eine achtblättrige Blume symbolisiert
die Konjunktion von Venus und Sonne,
was sich nur alle 104 Jahre ereignet.
(Diese Konjunktion entspricht genau
der Konstellation des Sternenhimmels
am 12. Dezember 1531 über Mexiko-Stadt,
jenem Tag, an dem das Bild den Menschen
vom Himmel geschenkt wurde.)
Die Azteken verbanden damit
den Beginn einer neuen Ära.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Die Frau ist umgeben von Sonnenstrahlen, aber die Sonne selbst
verschwindet hinter ihr.
Das sagte den Indios: diese Jungfrau
ist mächtiger als ihr Sonnengott
(Tonatiuh), dem zu Ehren unzählige
Menschen geopfert wurden, das hat
nun ein Ende.
Die Frau steht auf einer erloschenen
Mondsichel: Die Mondsichel war das
Bildzeichen für Quetzalcoatl, den
gefürchteten Schlangengott, den man
ebenfalls mit Menschenopfern
beschwichtigte.
Dieses Zeichen bedeutet, dass dieser
Schlangengott nicht mehr länger zu
fürchten ist.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Das Antlitz Unserer Lieben Frau von
Guadalupe, welches das Gesicht
einer 16-Jährigen zeigt,
versinnbildlicht die Vermischung von
spanischer und indianischer Kultur.
Die Lippen werden durch eine Falte des
Tuches gebildet
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Ihre Hände sind zum Gebet gefaltet.
Die rechte Hand ist heller,
die linke eher bräunlich,
was die Vermischung der beiden Kulturen, der hellhäutigen
Spanier und der dunklerhäutigen Azteken, anzeigt.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Das Zeichen stellt einen Hügel, Tepetl, dar
und fand in den Codices der Azteken sehr
häufig Verwendung.
Damit ist die Aussage verbunden, dass der
Menschheit vom Hügel Tepeyac her eine
universale Botschaft verkündet wird
(Tepeyac = Hügel des göttlichen Wortes
/göttlichen Gesangs).
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Das Kreuz am Halsband
steht für die Verkündigung
der christlichen Botschaft.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Das Kleid ist rötlich und symbolisiert die
Erde mit den neun Blumenarten, welche
für die neun Stämme stehen, die von
einem Ort namens Aztlan, wo einst die
Azteken waren, nach Tenochtitlán
kamen.
Die Blumen haben ihre Wurzeln an der
Tunika, aus denen Wasser fließt,
was besagt, dass vom Firmament bzw.
vom Himmel Wasser auf die Erde
herabkommt, um die Felder zu
befruchten und dadurch Nahrung und
Leben zu schaffen. Dieses Zeichen weist
auf die Vergangenheit der Azteken hin
und auf eine neue Nation, die unter dem
Schutz Mariens entstand.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Der Engel am Fuß des Bildes
ist ein Azteke und stellt einen
kämpfenden Adler dar,
der auf Juan Diego verweist,
dessen ursprünglicher Name
Cuauhtlatoatzin lautete,
"der wie ein Adler spricht".
Mit der rechten Hand hält er
die Tunika (Himmel)
und mit seiner Linken das Kleid
der Jungfrau (Erde),
was besagt, dass Juan Diego
Himmel und Erde verband.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Die Tunika der schönen Dame ist grünlichblau (eine Farbgebung, die sich wie beim
Schmetterling ändert, wenn man sie bei
verschiedenen Lichtintensitäten anschaut).
Sie trägt also die Farbe, die den Fürsten
vorbehalten war.
Und sie ist geschmückt mit 48 goldenen
Sternen, das bedeutet: diese Frau, die vom
(Sternen-)Himmel her kommt, ist
mächtiger als die vielen Sterne, welche die
Azteken als Götter verehrten.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
46 Sterne auf der Tilma
Mit Hilfe moderner Astronomieprogramme wurde ersichtlich,
dass den abgebildeten Sternen auf
Marias Mantel
die Konstellation des Himmelsgewölbes
mit Sternen zur Zeit der Erscheinung
am 12. Dezember 1531 entspricht.
Sternenhimmel
über Mexico-City
am 12. 12. 1531, 10:40 h Ortszeit
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
3. Fazit:
Die zeichenreiche Botschaft auf der Tilma –
wird auf dem Hintergrund der aztekischen Kultur erschließbar:
- eine junge Frau, 142 cm groß, ihr Gesicht = wie eine Mischung aus
aztekischer u. spanischer Herkunft (die es damals noch gar nicht gab)
- eine unverheiratete junge Frau /Jungfrau (= offenes Haar)
- sie ist schwanger (= schwarze Schleife über dem Bauch)
- sie trägt in sich „eine neue Sonne“ (= vierblättrige Jasminblüte in der Höhe
des Bauches – mit dem Kopf eines Babys)
- dies ist der Beginn einer neuen Ära (= achtblättrige Blumen)
- nun sollen dem „Sonnengott“ keine Menschenopfer mehr dargebracht
werden (= sie steht vor der Sonne und verdeckt sie)
- sie ist „Schlangenzertreterin“ (= ihre Füße stehen auf der Mondsichel)
- sie verbindet Himmel und Erde (= Tunika mit 46 Sternen und Kleid mit 9
Blumenarten)
((hier und jetzt = die Anordnung der 46 Sterne ergibt das Sternbild
über Mexico-City am 12.12.1531, um 10:40 Uhr))
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
- sie ist keine Göttin (= sie betet)
- sie erbittet eine Verbindung aztekischer u. spanischer Kultur (= hellere und
dunklere Hand)
- Tepeyac. der Hügel der Erscheinung ist der Hügel göttlichen
Gesanges/Wortes (= 9 x das Zeichen des Hügels auf ihrem Kleid)
- Die Verkündigung der christlichen Heilsbotschaft (= Kreuz am Halsband)
- ist die Quelle für ein neues Aufblühen (= Wurzeln der Blumen auf dem Kleid
reichen jeweils bis an den Rand der Tunika)
- das ganze Bild ist getragen von einem Engel mit Adlerflügeln, das besagt:
der Bote/Übermittler ist Juan Diego (mit aztekischem Name =
„Cuauhtlatoatzin“ = "der wie ein Adler spricht".
- er, der Azteke, der Christ geworden ist, verbindet mit seinen Händen Himmel
und Erde (= rechte Hand erfasst die Tunika und die linke Hand das Kleid)
- Diese himmlische Frau (= umgeben von Wolken)
- stellt sich in der Erscheinung vor als
„vollkommene Jungfrau, heilige Maria von „Guadalupe“
(= spanischer Marienwallfahrtsort bzw. aztekisch: "te coatlaxopeuh" =
"welche die Steinschlange zertritt". d.h. alles Antigöttliche überwindet.
Die Konsequenz: an die 8 Millionen Azteken (fast alle Einwohner des Landes
Mexikos) lassen sich in den nächsten 7 Jahren taufen.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
4. Ist die Tilma von Guadalupe
ein Gemälde – oder etwa nicht?
Die Tilma:
Grobes Gewebe
aus Maguey-Kaktusfasern.
Ca. 1,67 mal 1,05 m groß.
Aus zwei Hälften bestehend,
in der Mitte durch eine Naht
zusammengehalten.
Allgemein übliches Obergewand
der Azteken,
vorn wie eine lange Schürze getragen
oder wie ein Mantel
um die Schultern gehängt.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Die Tilma (167 x 105 cm)
ist aus Ixtle bzw. Agave
hergestellt,
einer mexikanischen Pflanze
namens maguey;
ihr wissenschaftlicher Name
ist Agave Poputule.
Die Azteken verwendeten die Tilma zum Sammeln von
Samen und Feldfrüchten.
Juan Diegos Tilma bestand aus zwei Hälften,
die durch einen einzigen Faden verbunden waren.
Diese Art von Stoff ist sehr rau und grob, doch fühlt sich
die Tilma von Guadalupe eigenartigerweise sehr weich
an, wenn man sie berührt.
Ein Maler hätte kaum ein solches Material verwendet,
um darauf zu arbeiten. Normalerweise zersetzt sich
diese Art von Stoff innerhalb von 20 / 30 Jahren.
Die Tilma von Guadalupe aber und das Bild befinden
sich wie durch ein Wunder nach wie vor in einem sehr guten Zustand und
trotz widriger Zeitumstände intakt, mit sehr kräftigen Farben.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
„Die Erhaltung des Stoffes entbehrt jeglicher wissenschaftlichen Erklärung"
Die Farben sind bis heute leuchtend frisch und farbvoll, wie neu! – im Gegenteil zu den
Hinzufügungen und Änderungen -, ohne schützende Leimung hätte das Bild längst
ruiniert sein müssen.
Das Bild widerstand den Witterungseinflüssen einer mit Salpeterpartikeln und
Feuchtigkeit geladenen Atmosphäre in Nähe des Texcoco-Sees.
Während der ersten 116 Jahre befand sich das Bild nicht hinter Glas, und Kirchen waren
damals ohne Fensterglas.
Das Bild widerstand dem Ruß und Qualm von Millionen von Kerzen und Weihrauch.
Der Ruß der ersten 116 glaslosen Jahre hätte das Bild bis zur Unkenntlichkeit schwärzen
müssen.
Das Bild widerstand dem ultravioletten Licht der Kerzen. Die über 450 Jahre andauernde
ständige Bestrahlung hätte die Farben längst zerstören müssen.
Das Bild widerstand den Verschmutzungen durch Schweiß
und Schmutz von Millionen frommer Pilgerhänden
Das Bild widerstand einem Säureunfall ohne Beschädigung:
1791 goss aus Versehen ein Kirchendiener beim Reinigen
des Rahmens eine Flasche Salpetersäure über die Tilma.
Wissenschaftler sind sich einig: die gute Erhaltung von Gewebe und Bild
ist absolut rätselhaft und unerklärlich.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Das Bild:
· Kein Malmaterial identifizierbar,
weder pflanzlichen,
noch tierischen noch mineralischen Ursprungs.
Malmaterial bis heute unbekannt.
· Keine Pinselstriche vorhanden.
(Ausnahme: Verkleinerung der Hände)
· Keine Vorzeichnungslinien, keine Vorzeichnungsskizze vorhanden.
· Keine Untermalung, keine Grundierung, keine Leimung:
dies macht es eigentlich unmöglich,
auf der Oberfläche des groben Stoffes zu malen.
· Keine schützende Lackierung vorhanden
trotz unerklärlich guter Erhaltung von Bild und Stoff.
· Unebenheiten auf dem Gewebe gezielt ausgenutzt,
um dem Gesicht Tiefe zu geben (z.B. bei den Lippen).
· Die Bildseite auf der Tilma ist merkwürdig geglättet,
glänzend weiß und weich unter dem Bild – die Rückseite rauer.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Die Farben
· Lichtbrechung: Bei der Untersuchung 1979 durch Smith und Callahan
festgestellt: Die Farben verhalten sich wie Farben auf Vogelfedern,
Schmetterlings- oder Käferflügeln: sie verändern sich beim Betrachten aus
verschiedenen Blickwinkeln.
· Einseitige Durchsichtigkeit: Das Bild auf der Vorderseite kann deutlich
durchscheinend von hinten gesehen werden – jedoch ein rätselhafter grüner
Fleck auf der Rückseite des Gewebes kann von der Vorderseite aus nicht
gesehen werden.
· Infrarotdurchlässigkeit: die rosa Farbe auf dem Bild ist – entgegen der
allgemein vorkommenden Undurchlässigkeit der rosa Farbpigmente –
infrarotdurchlässig.
· Umkehreffekt: Aus der Entfernung erscheint das Bild größer, scheint beim
Näherkommen zu „schrumpfen“. Gesicht und andere Details sind nicht aus der
Nähe, sondern erst aus einigen Metern Entfernung deutlich zu erkennen.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
4. Fazit: Es gibt keine rationalen Erklärungen über die Erhaltung und
Farbgebung dieses „nicht von Menschenhand gemalten Bildes“.
1921 explodierte eine, unter der Tilma in
einem Blumenbukett, versteckte Bombe.
Der Tilma geschah NICHTS –
das Kreuz samt Korpus in der Nähe
der Tilma war so zurück gebogen
wie die Körper der Menschenopfer.
Alle Glasfenster in 150 Metern
Entfernung gingen zu Bruch;
das normale Glas vor der Tilma
und den Mantel selbst jedoch
blieben unbeschädigt.
"Es gibt keine Erklärung dafür, warum die Druckwelle die entfernten Fenster,
aber nicht das normale Glas der Vitrine zerbarst. Die Menschen sagen, dass
das Kreuz ihres Sohnes das Abbild der Gottesmutter geschützt habe.
Tatsache ist, dass wir keine rationale Erklärung für das Ereignis haben."
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
5. Ist in den Augen eine weitere Botschaft
verborgen?
In beiden Augen spiegelt sich die damalige
Szene der Bildentstehung im Jahr 1531 vor
dem Bischof mit Verzerrungen in Abhängigkeit
von den Gesetzen der Krümmung der
Hornhaut,
und im zweiten Auge um genau den Faktor
verschoben, wie es sich in einem lebendigen
Auge zeigen würde.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
Als Einzelheiten in der Iris des Bildes waren zu sehen: ein Indianer, der eben
seinen Mantel vor einem Franziskaner (wohl der Bischof) ausbreitet der eine
Träne verliert, ein junger Eingeborener, mit dem Ausdruck der Verblüffung,
ein weiterer Indianer mit nacktem Oberkörper, weitere Frauen, Männer,
Kinder und Ordensleute in Franziskaner-Habiten.
5. Fazit: In den Augen des Gnadenbildes ist genau der Vorgang zu sehen, den
uns ein Eingeborener des 16. Jahrhunderts in der Sprache der Azteken
aufgezeichnet hat.
Wissenschaftliche Untersuchungen der Augen:
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
1929; 1956/58; 1962; 1979; 1986
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
6. Gibt es weitere „merk-würdige“ Erkenntnisse auf der Tilma von
Guadalupe?
(NASA- Untersuchungen)
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Keine Farbpigmente AUF oder IM Stoff. Bei Abstand von 10 Zentimetern
verschwinden die Farben vor dem Betrachter, NASA: Farbtöne nicht irdisch!
Wenn ein Laserstrahl seitlich über den Stoff geführt wird, scheinen die Farben
nicht IM Stoff zu sein, sondern in einem Abstand von 3/10 Millimetern ÜBER
dem Gewebe zu schweben, OHNE es zu berühren.
Die Farben schweben frei in der Luft ÜBER der Oberfläche des
Gewandes.
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Die Temperatur des Stoffes – konstant 36,6 ° - wie menschlicher Körper.
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Auf der Flor solar – Herztöne eines Babys, 115 Schläge/Minute
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Die Iris der Augen der Muttergottes ziehen sich bei Lichteinfall zusammen
und erweitern sich bei Entfernung des Lichtes –genau so wie bei lebendigen
menschlichen Augen.
Die Augen zeigen die 3 Refraktionseffekte des menschlichen Auges.
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
24. April 2007:
Lichtschein in
Gestalt eines
Embryos auf Leib
der Muttergottes
in der Höhe der
Flor solar!
(es war der Tag,
an dem in Mexiko
ein neues
Abtreibungsgesetz
beschlossen wurde).
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
Um ganz sicherzugehen, wurden vor allem die Originalnegative, von Ing. Luis Girault
in seinem Studio einer wissenschaftlichen Untersuchung unterzogen. Er musste dabei
zur Kenntnis nehmen, dass das Negativ nicht verändert wurde.
Das Licht ist auch kein Reflex, sondern kommt aus dem Innern des Bildes der
Jungfrau. Außerdem handelt es sich um ein reinweißes, intensives Licht, wie es für
gewöhnlich auf Fotografien nicht zu finden ist. Auch ist es von einem Hof umgeben,
der die Form und das Ausmaß eines Embryos hat und sich in Bauchhöhe der Jungfrau
befindet, die bekanntlich als schwangere Frau Jesus in ihrem Schoß trägt.
6. Fazit: das Bildnis ist eine „lebendige“ Botschaft
für den Schutz menschlichen Lebens!
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
7. Das wunderbare am Bild von Guadalupe
Papst Franziskus hat am 12. Dezember
2014 eine große Messe für Lateinamerika
im Petersdom gefeiert:
In seiner Predigt verwies der Papst
darauf, dass sich die Verehrung der
Jungfrau von Guadalupe „von Alaska bis
nach Patagonien erstreckt“. Maria sei voll
Sorge erschienen, „um auch die neuen
amerikanischen Völker zu umarmen, die
einen Moment des dramatischen Werdens
durchmachten“. Sie habe „in sich die
kulturelle und religiöse Symbolik der
indigenen Völker aufgenommen“ und sei
„die große Missionarin geworden, die das
Evangelium in unser Amerika brachte“.
Damit sei auch das Bewusstsein „von der
Würde der Kindschaft aller Bewohner des
Kontinents“ gekommen: „Niemand ist
mehr Knecht, sondern alle sind wir Kinder
desselben Vaters und einander
© G. M. Ehlert, Dez. 2014
Geschwister.“
“Das wunderbare Bild von Guadalupe“
1. Wo finden wir Erbarmen
in dieser kalten Welt?
Du, Mutter aller Armen,
hast dich zu uns gesellt.
- In Tränen sei gegrüßt,
Jungfrau von Guadalupe,
die du uns Mutter bist.
4. Birg uns in deinen Händen,
in deinem Mantel groß,
dann wird die Knechtschaft enden,
sich wenden unser Los.
- In Treue sei gegrüßt,
Jungfrau von Guadalupe,
die du uns Schutzfrau bist.
2. Wir suchen deinen Schatten;
er gibt uns kühle Kraft
und lässt uns nicht ermatten
auf uns‘rer Pilgerschaft.
- In Hoffnung sei gegrüßt,
Jungfrau von Guadalupe,
die du uns Obdach bist.
5. Du Mutter aller Armen,
die uns zur Seite steht,
erzeige dein Erbarmen
dem, der da zu dir fleht.
- In Freuden sei gegrüßt,
Jungfrau von Guadalupe,
die du uns Mutter bist.
3. Uns, die aus Elend kamen,
bist du ein Lebensquell;
du gibst uns einen Namen,
er macht uns neu und hell.
- In Liebe sei gegrüßt,
Jungfrau von Guadalupe,
ein Lebensquell du bist.
Melodie: Ave Maria klare;
Text: Maria Luise Thurmair
aus: Zeugen des Glaubens in Mexiko,
Adveniat
© G. M. Ehlert, Dez. 2014

Der Königsweg - Gedanken zu Mt 2,1-12