WAI-Richtlinie und EGovernment
Beirat für Informationsgesellschaft am
11. Oktober 2004
E-Government und WAI
§ 1 Abs. 3 E-Government-Gesetz (E-GovG), BGBl. I Nr. 10/2004:
„Bei der Umsetzung der Ziele dieses Bundesgesetzes ist Vorsorge
dafür zu treffen, dass behördliche Internetauftritte, die Informationen
anbieten oder Verfahren elektronisch unterstützen, spätestens bis
1. Jänner 2008 so gestaltet sind, dass internationale Standards über
die Web-Zugänglichkeit auch hinsichtlich des barrierefreien
Zugangs für behinderte Menschen eingehalten werden.“
Der Text des E-Government-Gesetzes wird auf der Seite der DSK in HTMLFormat angeboten: http://www.dsk.gv.at/gesd.htm
Wer ist gemeint?
Primär Auftraggeber, die dem öffentlichen Bereich des
Datenschutzgesetzes angehören.
§ 5 Abs. 2 DSG 2000: Auftraggeber des öffentlichen
Bereichs sind alle Auftraggeber,
• die in Formen des öffentlichen Rechts eingerichtet sind,
insbesondere auch als Organ einer Gebietskörperschaft,
oder
• soweit sie trotz ihrer Einrichtung in Formen des
Privatrechts in Vollziehung der Gesetze tätig sind.
Rückfragen an [email protected]
Formulare
• Arbeitsgruppe für E-GovernmentFormulare
• http://reference.e-government.gv.at/
• Vorsicht vor Insellösungen!
Was tun?
• Umsetzungsfrist bis 1. Jänner 2008
• Jetzt bereits WAI-Komformität in
Ausschreibungen aufnehmen
• Ganz besonders bei CMS (Content
Management Systemen)!
WAI Wie?
• www.web-barrierefrei.at
• Modul des EU-Projekts sensi_tec
• gefördert vom Bundesministeriums für
soziale Sicherheit und Generationen und
dem Europäischen Sozialfonds
• kostenlose Beratung und Mitgliedschaft
bis 31. Mai 2005
WAI und Plattformen
• Plattformunabhängigkeit
durch WAI-Konformität
• Vor allem wichtig bei
CMS und Websites, die
sich an ein sehr
unterschiedliches
Publikum richten
• Keine Probleme mit Linux
im öffentlichen Dienst
WAI und Suchmaschinen
• Alles, was behinderten Surfern Probleme
bereitet, ist auch für Suchmaschinen ein
Hindernis
• Java-Menüs, Flash, Image Maps, Buttons
ohne „alt“-Text, CMS

Vortragsfolien